„Coming soon“ – eine Wandgestaltung zwischen Realität und Zukunft

IGS-Schülerinnen stellen Kunstwerk im Außerschulischen Lernort nach Corona-Unterbrechung fertig

Nachdem 2019 ein erstes großes Wandbild für den Außerschulischen Lernort Technik und Natur e. V. gestaltet wurde, stellten jetzt Schülerinnen des 11. Jahrgangs eine weitere Wand für den Begrüßungs- und Pausenraum der Einrichtung fertig. Das Projekt wurde von Jutta Göner und Nikola Andreas betreut.

Die Schülerinnen entwickelten vielfältige Bildideen, von denen der Entwurf von Leonie Specht favorisiert wurde. Leonie ließ sich von einem Lernplakat im Raum des außerschulischen Lernortes inspirieren, das das Sonnensystem zeigt und von kleinen Besuchern der Einrichtung immer wieder bestaunt wurde. Zudem sollte das Thema Natur und Technik integriert werden und hier stieß die Schülerin auf einen Zeitungsartikel, der über neuere Forschungen zu Gewächshäusern auf dem Mond berichtete. Ihre Grundidee war geboren.

Leonie entwarf einen kleinen Astronauten in Begleitung eines großen, erwachsenen Roboters, beide befinden sich auf dem Mond und kommen von der Erde. Der kleine Astronaut hält eine Gießkanne in der Hand, um eine Blume zu gießen, die neben ihm aus dem Boden sprießt.

Das Wandbild lässt viele Fragen zu, fordert zum Nachdenken auf, so z. B., ob alles technisch Machbare auch immer umgesetzt werden sollte – zum Wohle der Menschheit – oder ob es vielleicht nur dem Interesse Einzelner, als Machtdemonstration dienen könnte. Könnte zukünftig vielleicht sogar das Leben auf dem Mond mit Hilfe von Technik (Raketentechnik, Robotik, u.a.) möglich werden!?

Im Februar 2020 wurde mit der Umsetzung der Wandgestaltung begonnen, die dann aber, am 15. März, durch die einbrechende Corona-Pandemie unterbrochen wurde. Erst am 18. Juni konnte die Arbeit wieder aufgenommen werden, doch jetzt unter völlig neuen Rahmenbedingungen.

Die Schülerinnen waren aufgrund der geltenden Hygienemaßnahmen von der Schulleitung in zwei Gruppen eingeteilt, die nur an bestimmten Tagen in der Schule sein durften. Dies galt genauso für die Arbeit im Außerschulischen Lernort. Die Schülerinnen waren trotz dieser Einschränkungen in ihrer Kommunikation einfallsreich und arbeiteten „nah miteinander auf dem Boden oder übereinander auf der Leiter“ und konnten auf diese Weise aufeinander eingehen und „sich alles Mögliche einfallen lassen, damit alle sich einbringen konnten“, so Tabea Chika Kavayé. Dies waren besondere Herausforderungen.

Alle beteiligten Schülerinnen sind nun stolz auf ihr Bildwerk, das trotz der besonderen Umstände beendet werden konnte.

An dem Projekt waren folgende Schülerinnen des 11. Jahrgangs der IGS Wilhelmshaven beteiligt:

Fine Dörnath, Lea Dohle, Leonie Specht, Marlous Haar, Nejra Duvnjak, Nina Merkt, Nisa Keskin, Tabea Chika Kavayé und Eske Riedel.

  • Foto 1: Gesamtbild – Wandbild 2019: Künstliche Intelligenz – unsere Zukunft?
  • Foto 2: Katja Kotschkurow, Laura Hiller
  • Foto 3: Tabea Chilka Kavayé, Marlous Haar, Nejra Duvnjak, Fine Dörnath, Lea Dohle, Nisa Keskin
  • Foto 4: Marlous Haar, Fine Dörnath, Lea Dohle, Nisa Keskin
  • Foto 5: Leonie Specht
  • Foto 6/7: Eske Riedel, Leonie Specht, Nina Merkt

Schülergruppe beim Schülerwettbewerb erfolgreich

Der Begabtenkurs „Chemie“ hat beim Schülerwettbewerb „Jugend testet 2020“ eine der 50 besten Arbeiten eingereicht.

Schnee und Eis sind in Wilhelmshaven im vergangenen Winter zwar eher ausgeblieben, dennoch gab es einige Nächte, in denen es gefroren hat und am Morgen mussten Scheiben gekratzt werden. Dies veranlasste den Begabtenkurs „Chemie“ des Kooperationsverbundes „Begabungen und Talente fördern“ (KOV), unter der Leitung von IGS-Lehrer Dr. Marc Stuckey, im Januar und Februar diverse Scheibenenteiser zu testen und die Untersuchungsergebnisse beim Schülerwettbewerb „Jugend testet 2020“ einzureichen.

„Zunächst haben wir uns unterschiedliche Testkriterien überlegt. So spielten neben der Wirkungsweise auch Sicherheit, Verpackung, Optik und der Preis für die Jugendlichen eine wichtige Rolle“, berichtet Stuckey. Ein spannender Versuchsaufbau ergab sich beim „Schlierentest“ an der Autoscheibe. Ein Kollege hatte dem Kurs eine Autoheckklappe zur Verfügung gestellt, so dass die Schüler mithilfe des Scheibenwischers prüfen konnten, ob das jeweilige Frostschutzmittel Schlieren hinterlässt oder ob die Scheibe klar bleibt. „Die Heckklappe haben wir an ein Netzgerät angeschlossen und konnten im Chemieraum direkt die Untersuchung durchführen“, erklärt die IGS-Schülerin Sanja.

Die Urkundenübergabe für die IGS-Schülerin Sanja Oltmanns (vorne rechts) erfolgte durch Katharina Kossek (vorne links) vom Autohaus Schmidt und Dr. Marc Stuckey (hinten Mitte)

Sanja hat zusammen mit zwei weiteren Mitschülern insgesamt 14 Untersuchungen an den sechs Frostschutzmitteln unterschiedlicher Hersteller durchgeführt und jedes Ergebnis genau dokumentiert, wie man es von der Stiftung Warentest her kennt. Am Ende hatte das Produkt der Firma Sonax die Nase vorn. Die Untersuchungsergebnisse wurden in einem zehnseitigen Bericht festgehalten und „Jugend testet 2020“ zugesandt. Über 2300 Schüler haben mit insgesamt 618 Berichten an dem Wettbewerb teilgenommen. Im Juni wurden die Gesamtergebnisse bekanntgegeben und die Ausarbeitung über die Enteiser gehört zu den besten 50 Arbeiten. Die drei IGS-Schüler haben jeweils eine Urkunde sowie ein kostenloses Jahres-Abo der Zeitschrift „test“ erhalten. Zudem hat Katharina Kossek vom Autohaus Schmidt noch ein Präsent überreicht.

„Die Schüler wurden für ihre intensive Untersuchung belohnt“, freut sich Stuckey für die Jugendlichen. Bedankt hat sich Stuckey auch noch mal beim Autohaus Schmidt für die Finanzierung der Frostschutzmittel.

Schüler experimentieren mit Shishas

Die Facharbeit von IGS-Schüler Yannik Theilen wurde als Unterrichtseinheit aufbereitet und ist seit kurzem bei RAAbits Chemie im Raabe-Verlag veröffentlicht.

Das Rauchen von Shishas erfreut sich bei Jugendlichen steigender Beliebtheit. In den Städten eröffnen immer mehr Bars und Shops, so auch in Wilhelmshaven. Dies veranlasste den 19-jährigen Yannik Theilen in seiner Facharbeit im vergangenen Jahr das Interesse von Jugendlichen an dem Thema „Shisha“ zu untersuchen. Hierbei zeigte sich, dass viele der Befragten es begrüßen würden, diesen Inhalt auch im schulischen Unterricht aufzugreifen. Der Schüler und sein Facharbeitsbetreuer Dr. Marc Stuckey überlegten sich eine Möglichkeit diese Thematik in den Chemieunterricht einfließen zu lassen. „An mehreren Nachmittagen haben wir unterschiedliche chemische Nachweisreaktionen durchgeführt, diese für den Chemieunterricht aufbereitet und eine Unterrichtseinheit daraus entwickelt“, berichtet Stuckey, der auch externer Kooperationspartner in der Curriculumentwicklung und Lehrerfortbildung des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen ist.

Dr. Marc Stuckey (l.) und Yannik Theilen (re.) mit ihrer Unterrichtseinheit zum Thema „Shisha“, die sie veröffentlicht haben.

Diese Unterrichtseinheit wurde an der IGS Wilhelmshaven mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 2 in zwei Doppelstunden erprobt. „Die Versuche durchzuführen war spannend und daraus ein Unterrichtsmodul zu entwickeln war für mich neu und sehr interessant“, so Yannik. Aufgrund der Aktualität des Themas und der positiven Rückmeldung der Jugendlichen leitete Dr. Marc Stuckey die Einheit weiter an RAAbits Chemie des Raabe-Verlags, wo sie vor kurzem veröffentlicht wurde. Der Verlag stellt innovative Unterrichtsmaterialien zur Verfügung und ist Deutschlands Marktführer im Bereich Lehrerhandreichungen.

MINT-Kooperation der IGS mit Lernort und Jade-Hochschule

MINT-Kooperation der IGS mit Lernort und Jade-Hochschule kann Erfolge feiern

Bereits zum zweiten Mal traten im Februar zwei Teams der IGS Wilhelmshaven bei der Landesmeisterschaft des „Formel-1-in-school“-Wettbewerbs an. Zoe, Alina, Jule, Paula, Leon, Devin, Kyrill, Philipp und Tiam, alle aus dem siebten Jahrgang, fuhren mit ihren Miniatur-Rennwagen und viel weiterem Equipment, nach Wolfsburg in die Autostadt. Bereits im Vorfeld brachte die Wilhelmshavener Zeitung einen ausführlichen Ausblick der beiden Teams auf den Wettbewerb.

Nach einem Jahr Arbeit im außerschulischen Lernort und mit Unterstützung von Studierenden des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der Jade-Hochschule waren beide Teams gespannt, wie die Jury dieses Jahr das Ergebnis beurteilen würde.
Im Lernort für Natur und Technik entstanden wie schon im letzten Jahr die Rennwagen erst im Computer und später in der Fräse. Neu war für diesen Wettbewerb, dass in Zusammenarbeit mit Studierenden der Jade-Hochschule die Konstruktionen im Computer auf ihre Windschnittigkeit hin untersucht werden konnten. Die neun jungen Bastlerinnen und Bastler, die zu den jüngeren Teilnehmern der Landesmeisterschaften zählten, schätzten das völlig zu Recht als bedeutenden Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Teams ein.

Mit einem sechsten und einem neunten Platz waren dann auch beide Teams hochzufrieden und haben einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Nun ist natürlich dem Wettbewerb auch vor dem Wettbewerb: und so sitzen sie denn nun wieder zusammen, und feilen für ein weiteres Jahr an Technik, Layout, Sponsoring und vielen weiteren Details. Ein Dank an alle Unterstützer am Lernort für Natur und Technik, der Jade-Hochschule, in der Elternschaft und in der IGS Wilhelmshaven.

Schüler setzen Chemie gekonnt in Szene

Die KOV-Schülergruppe „Chemie“ der IGS Wilhelmshaven, die mit zwei Videos am internationalen Videowettbewerb teilgenommen, wurde mit einem Bücherpreis ausgezeichnet. Die Schule bekommt zudem eine hochwertige Analysewaage als Schulpreis.

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums hatten die Vereinten Nationen und die UNESCO das Jahr 2019 zum Jahr des „Periodensystems der Elemente“ ausgerufen. Hierzu hat die Chemiezeitschrift „Chemie in unserer Zeit“ von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in Zusammenarbeit mit dem englischsprachigen Onlineportal „ChemistryViews“ einen Videowettbewerb ausgeschrieben, an dem die Schülergruppe „Chemie“ des Kooperationsverbunds „Begabungen und Talente fördern – Wilhelmshaven“ (KOV) teilnahm. Die Chemie-Gruppe wird vom IGS-Lehrer Dr. Marc Stuckey betreut und setzt sich aus sieben Schülern der IGS zusammen. Für den Wettbewerb mussten die Schüler ein Video über ein Element aus dem Periodensystem drehen, was nicht länger als drei Minuten lang sein durfte. Eine weitere Besonderheit war, dass das Video in englischer Sprache sein musste. Die Schüler erstellten insgesamt zwei Videos: zum einen nahmen sie Magnesium und zum anderen Kupfer in den Fokus. Neben dem Heraussuchen von Experimenten planten die Schüler auch den Videoaufbau und nahmen das Schneiden vor.

„Die Motivation bei den Schülern war sehr hoch. In der Schule haben wir experimentiert und die Videos erstellt. In ihrer Freizeit haben die Schüler angefangen die Videos zu schneiden. Der Feinschliff der Videos fand wiederum in Schule statt, da wir hier entsprechende Programme für das sogenannte Rendern haben“, so Dr. Stuckey, der bereits Mitte dieses Jahres mit einer Oberstufengruppe an einem Videowettbewerb teilgenommen hatte.

Der Begabtenkurs stand ziemlich unter Zeitdruck, da sie erst nach den Sommerferien mit der Arbeit beginnen konnten und der Wettbewerb schon Anfang Oktober endete. Doch durch viel zusätzliche „Hausarbeit“ sind beide Videos kurz vor Einsendeschluss fertig geworden. Und die intensive Arbeit hat sich gelohnt, denn nun sind die Schüler mit einer Urkunde und einem Büchergutschein in Höhe von 200 Euro, der von der Zeitschrift „Chemie in unserer Zeit“ und dem Online-Magazin „ChemistryViews gesponsert wurde, ausgezeichnet worden. Zusätzlich bekamen sie eine Ausgabe „Chemie in unserer Zeit“ überreicht. Die Schule hat weiterhin noch ein Periodensystem der Elemente für einen Chemieraum von der GDCh erhalten und zwei Kartenspiele „Chemundo“. Der Fachbereich Naturwissenschaften bekam zudem eine hochwertige Analysewaage der Firma Sartorius überreicht. Die Übergabe erfolgte durch Dr. Alexander Brinkmeier, Mitarbeiter bei Sartorius.

Die Übergabe der Urkunden und der Analysewaage erfolgte durch den IGS-Lehrer Dr. Marc Stuckey (links), die didaktische Leiterin Nina Helmerichs (2. von links) sowie den Schulleiter Dr. Knut Engeler (sitzend) und Dr. Alexander Brinkmeier (rechts) von der Firma Sartorius an die Schüler Nik, Merle, Jack, Dariush, Leon und Kian

„Was in den Videos so schnell und einfach aussieht, dauert dann in der Anfertigung ziemlich lange. Aber es hat sich gelohnt und eine Menge Spaß gemacht“, freut sich Dariush. Kian ergänzt, dass ihm das dem Experimentieren und auch das Filmen viel Freude bereitet habe.

„Neben dem fachlichen Wissen erweitern die Schüler ihre Kreativität und ihre Medienkompetenz. Ich finde diese Art der Wettbewerbe für Schulen ganz prima, um so Schüler für das Fach Chemie weiter zu begeistern“, erklärt Dr. Stuckey, der sich sehr über die Preise für die Schüler und die Schule sehr freut. Es ist eine große Anerkennung sowohl für die Schüler als auch die Schule, dass Verbände wie die GDCh und Firmen wie Sartorius Wettbewerbe sponsern.

„Die KOV-Gruppe mit unseren Schülern hat eine tolle Arbeit geleistet und zwei tolle Videos erstellt. Dass dies von der Jury mit solch hochwertigen Preisen belohnt wird, hat uns in der Schule zusätzlich sehr gefreut und ist sehr wertschätzend“, so die didaktische Leiterin Nina Helmerichs. Und vielleicht machen zukünftig solche Videos das Periodensystem der Elemente interessanter und attraktiver; auch für Nicht-Chemiker. Die Videos finden sich unter den folgenden Links:

https://www.youtube.com/watch?v=WS8CKwku02A&feature=emb_title

https://www.youtube.com/watch?time_continue=11&v=qawkHEwfR5M&feature=emb_logo

IGS-Schüler bekamen exklusive Einblicke bei RB Leipzig

Auf ihrer Studienfahrt konnte der Biologieleistungskurs der IGS Wilhelmshaven beim Fußballbundesligisten RB Leipzig im Rahmen einer Stadion- und einer exklusiven Akademieführung hinter die Kulissen schauen.

In diesem Jahr feiert der Verein RasenBallsport (RB) Leipzig zehnjähriges Jubiläum. In diesem Zeitraum ist der Club bis in die Fußballbundesliga aufgestiegen und konnte sich dabei stets für internationale Wettbewerbe wie der Europa- und Champions-League qualifizieren. Insbesondere in der Stadt Leipzig und der Region Mitteldeutschland liegt eine große Unterstützung und Euphorie vor. Um einen besseren Einblick in den Verein zu bekommen, besuchten 14 Schüler des Biologieleistungskurses des 13. Jahrgangs der IGS Wilhelmshaven von Dr. Marc Stuckey im Rahmen ihrer Studienfahrt den Club. Da das aktuelle Stadion in das ehemalige Zentralstadion gebaut wurde, bekamen die Schüler in einem Kurzvideo viele Hintergrundinformationen über den früheren Leipziger Fußball. Anschließend konnten die Schüler bei einer Stadionführung die aktuelle Stadionstruktur in den Blick nehmen. Neben dem Pressekonferenzsaal wurden die Schüler auch durch die Kabinen der Heim- und Gästemannschaft, das Stadioninnere und den VIP-Bereich geführt. „Die Stadionführung war richtig interessant, weil wir auch Informationen zu Neuerungen und Umbaumaßnahmen am Stadion, die in den nächsten Jahren stattfinden sollen,haben“, so die Schülerin Tamara.

Der Biologieleistungskurs der IGS Wilhelmshaven mit ihrem Lehrer Dr. Marc Stuckey und der Didaktischen Leiterin Nina Helmerichs (beide sitzend Bildmitte)

Im Anschluss an die Stadionbesichtigung bekamen die angehenden Abiturienten zusätzlich eine exklusive Führung durch das Nachwuchsleistungszentrum. „Die Besichtigung durch die Akademie ist schon etwas ganz Besonderes. Diese bekommt man normalerweise nicht. Hier haben wir Glück, dass mein Bruder im Nachwuchsleistungszentrum arbeitet und er meine Gruppe kennt, da er im vergangenen Jahr bereits einen Kurzvortrag bei uns in der Schule gehalten hat“, so Stuckey. Weil in der Akademie das Internat integriert ist, wird hier die Privatsphäre der Jugendlichen geschützt, weswegen der Bereich für externe Gäste ansonsten tabu ist. Im Nachwuchsleistungszentrum wurde den IGS-Schülern die gesamte Anlage gezeigt. „Allein die Ausstattung der Krafträume der Profis und Nachwuchsspieler und die Aufteilung der Abteilungen war schon überragend“, so Yannik. Sein Mitschüler Paul ergänzte, dass für ihn die 30-Meter-Sprintstrecke, die alle fünf Meter Geschwindigkeitsmessungen durchführt, beeindruckend gewesen sei. „Dass wir dann im Rahmen der Akademiebesichtigung auch noch in den Soccer-Bot durften und darin ein kurzes Techniktraining mitmachen durften, ist unvergesslich – insbesondere auch, weil wir direkt im Anschluss Rückmeldung bezüglich unserer Ballbehandlung bekommen haben“, so Stuckey. Der Verein verknüpft Sport und Wissenschaft sehr eng miteinander. Die Sammlung von sportspezifischen Daten von jedem einzelnen Spieler und der Berücksichtigung der Daten für Trainingspläne ist für die Schüler neu gewesen.

Das Trainingsgelände samt den Plätzen und den Sportgeräten konnten die Schüler ebenfalls in Augenschein nehmen. „Die Zeit verging wie im Flug. Einen so tiefen Einblick in den professionellen Fußball zu erhalten, war hervorragend und spannend“, so die Didaktische Leiterin der IGS, Nina Helmerichs, die die Kursfahrt mitbegleitet hatte. Nach knapp dreieinhalb Stunden waren die Besichtigungen beendet und das Erlebnis war beim Abendessen noch ganz euphorisch Gesprächsthema.

Schüler der IGS Wilhelmshaven beim Chemie-Videowettbewerb erfolgreich

Schülergruppe nimmt an Videowettbewerb der European Chemistry Society erfolgreich teil

Nicht nur die Stadt Wilhelmshaven feiert 150-jähriges Bestehen. Das gleiche Jubiläum feiert in diesem Jahr auch das Periodensystem der Elemente, dessen Ordnungssystem im Jahr 1869 von den Chemikern Dimitri Mendelejew und Lothar Meyer unabhängig voneinander erkannt wurde. Wer kennt es nicht noch aus seiner eigenen Schulzeit: Diese schwer-leserliche, zwei Meter breite und zwei Meter hohe Tabelle zusammengesetzt aus Reihen und Spalten mit irgendwelchen Abkürzungen in farbigen Kästen, die an der Wand im Chemieraum der Schule hängt. Für die einen bleibt es bis heute ein großes Mysterium, für die anderen – insbesondere die Chemiker – ist es ein sehr bedeutsames Schaubild mit wichtigen Informationen und Erkenntnissen.

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums haben die Vereinten Nationen und die UNESCO das Jahr 2019 zum Jahr des „Periodensystems der Elemente“ ausgerufen. Hierzu hat einer der größten Chemieverbände Europas, die „European Chemical Society“ (EuChemS), der die Chemiegesellschaften und -organisationen Europas repräsentiert, einen Videowettbewerb ausgeschrieben, an dem nun auch Chemie-interessierte Schüler aus den Jahrgängen 12 und 13 der IGS Wilhelmshaven teilgenommen haben. Für die Teilnahme haben die Schüler nun eine Urkunde vom European Young Chemists‘ Network (EYCN), der Jugendorganisation der EuChemS, zugesendet bekommen. Betreut wurde die Schülergruppe vom Lehrer Dr. Marc Stuckey.

Die Urkundenübergabe an die Schüler Yannik, Ciriaco, Ines, Janos und Felix erfolgte durch die Didaktische Leiterin Nina Helmerichs (links) und dem Lehrer Dr. Marc Stuckey (rechts)

„Wenn Schüler ein so großes Interesse am Fach Chemie haben und in der Abiturphase mehrere Nachmittage im Chemieraum verbringen wollen, um dieses Projekt zu verwirklichen, dann müssen die sie auch unterstützt und gefördert werden“, so Dr. Stuckey, der die Jugendlichen bereits zuvor über mehrere Jahre in der Begabtenförderung im Rahmen seiner Angebote des „Kooperationsverbunds Begabungen und Talente fördern – Wilhelmshaven“ (KOV) betreute.
Für den Wettbewerb mussten die Schüler ein 90-sekündiges Video über ein Element aus dem Periodensystem der Elemente drehen. Eine weitere Besonderheit war, dass das Video in englischer Sprache sein musste. Zunächst mussten sich die Schüler auf zwei Elemente einigen. Hierbei fiel die Entscheidung nach einiger Diskussion auf die Elemente Calcium und Gallium. Dann ging es in die Planung des Videoaufbaus und an das Heraussuchen von möglichen Versuchen.
„Ein Video zu erstellen, das nur anderthalb Minuten dauert, klingt zunächst ganz einfach und ziemlich unspektakulär. Aber letztlich ist es eine große Herausforderung. Denn wir wollten eine Art Werbevideo für das jeweilige Element erstellen und da wäre etwas mehr Zeit einfacher gewesen“, so der Schüler Yannik aus Jahrgang 12. Die Schüler waren bei der Erstellung der Videos sehr motiviert, hatten viele Ideen, haben viel experimentiert und dabei unzählige Videosequenzen gedreht. Am Ende musste sich die Gruppe dann für die besten Ausschnitte entscheiden und ein „Werbevideo“ zusammenschneiden.
„Aus den ganzen Videoschnipseln dann ein Video mit einem klaren Ablauf zu erstellen, hat zwar einige Zeit in Anspruch genommen, dafür aber auch eine Menge Spaß gemacht“, so die Abiturientin Ines. „Dass wir unsere Schüler für die Chemie derart begeistern können, dass sie nach ihrem Unterricht noch experimentieren und ihre Aufnahmen schneiden, freut mich sehr. Besonders prima finde ich an einem solchen Wettbewerb, dass neben dem fachlichen Inhalt auch die Kreativität im Vordergrund steht“, so die Didaktische Leiterin Nina Helmerichs, die das Engagement Gruppe lobte. Und vielleicht machen solche Videos das Periodensystem der Elemente verständlicher und attraktiver; auch für Nicht-Chemiker.

WHV klebt!

Bilder in Tüten – Sammeln, kleben, fertig!

Fast ein Jahr hat es gedauert, bis wir unsere vage Idee endlich als druckfrisches Sammelalbum in den Händen halten können. Wir freuen uns und kleben wie die Weltmeister!

Das Wichtigste in Kürze: Wir wollen an unsere erfolgreiche Broschüre „WHV – I like“ anknüpfen, um Wilhelmshavens schöne Seiten zu zeigen – meckern kann jeder und wir möchten darauf nicht einsteigen. In unserem Sammelalbum (2€) gibt es 15 Doppelseiten mit je 10 Aufklebern, die unsere Sicht auf unsere Heimatstadt 150 Jahre nach ihrer Gründung zeigt. Sport und Shoppingvergnügen sind genauso dabei wie Entspannung am Strand oder im Stadtpark. Klar, dass Sehenswürdigkeiten und Meer auch nicht fehlen. Die Schülerfirmen haben insgesamt 375.000 Aufkleber in 15er-Tüten (1€) verpackt. Das war eine riesige Aktion, die uns an den Rand des Verzweifelns gebracht hat. Danke für alle helfenden Hände – wir haben es geschafft!

Zu kaufen gibt es jetzt das Album und die Aufkleber bei unserem Kiosk, in der Marktstraße bei Cucina Laura, unterwegs und im Café Morgaen, beim Ticketcenter der Landesbühne und bei der Touristinfo (Ebertstr. & beim Pumpwerk). Mit Album und Stickern bewaffnet, kann der Klebespaß beginnen – entdecke deine Stadt!


Doppelte Aufkleber?!
Nicht verzweifeln, denn Tauschpartner lassen sich über soziale Medien oder in der IGS finden.
Außerdem wird’s am 20. Juni im Kush’s eine Tauschparty ab 17.00 Uhr geben. Am besten, ihr überlegt euch schon mal einen Kurs für drei Rathaustürme oder zwei Schweinswale….

 

Fehlt etwas?! Sorry dafür, sprecht/schreibt uns einfach an. Wir sind auch für den Service verantwortlich und erledigen das.

Anke Theiler, Nina Helmerichs, Dr. Marc Stuckey

Weitere Infos sind im Artikel der Wilhelmshavener Zeitung vom 22.05.2019 unter folgendem Link zu finden: https://www.wzonline.de/nachrichten/newsdetails-top-thema/artikel/projekt-von-igs-schuelern-wilhelmshavener-sticker-sammelalbum-ab-sofort-erhaeltlich.html

Ehrlich währt am Längsten….

Ehrlich währt am Längsten…
… durften die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs in der Aufführung des Stückes „Honesty“ des White Horse Theatre erfahren, welches im Rahmen der inzwischen schon zum 7. Mal durchgeführten Drama Workshops an der IGS Wilhelmshaven auf die Bühne gebracht wurde. Die Auseinandersetzung mit dem Stück im Vorfeld der Aufführung und im Rahmen des Englischunterrichts hatte die SchülerInnen erstmalig mit einem englischsprachigen Bühnenstück in Kontakt gebracht und es waren schon erste Versuche der szenischen Umsetzung unternommen worden, als nun die Profis das Publikum auf der Bühne der IGS begeisterten. Im Bühnenstück begaben sich Tim und Annie mit dem Räuber Pincher auf eine kurzweilige Katz- und Maus Jagd durch London (und das Forum der IGS), galt es doch den Raub der Handtasche von Miss Mouldwarp zu verhindern. Auch wenn Räuber und Verfolger auf ihrer Jagd nicht durchgängig „ehrlich“ vorgingen, so siegte am Ende doch das Gute. Der Räuber konnte gestellt und eine Belohnung in Empfang genommen werden.
Belohnt wurden auch die Zuschauer von einem engagierten Ensemble, dem die Jagd gewiss ebenso viel Spaß machte wie dem Publikum.

Was es bedeutet von Tyrannen geküsst zu werden…
… erfuhren die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs in der modernen Adaption des Shakespeare Klassikers „Pericles“, „The Tyrants‘ Kiss“, in der der politisch Verfolgte Perry in den Fängen aus Menschenhandel und Korruption zunächst seine Lebensgrundlage, dann seine Frau und schließlich auch sein neugeborenes Kind verliert. Nach einer Odyssee, die ihn durchs Mittelmeer, die Türkei und Griechenland führt, gelingt es ihm schließlich – nach vielen für Shakespeare so typischen, schicksalhaften Wandlungen- doch noch, seine Familie auf Lampedusa in die Arme schließen zu können.

Das Stück führte den faszinierten SchülerInnen eindrucksvoll vor Augen, wie (in diesem Fall leider immer noch) zeitlos die von Shakespeare bearbeiteten Themen sind.

In den Gesprächsrunden im Anschluss an die Aufführungen zeigten sich wiederum die Schauspieler begeistert von den interessanten und in sehr funktionalem Englisch formulierten Fragen des Publikums, welche allesamt freundlich und umfassend beantwortet wurden.