Sekundarstufe 2

Matthias Müller
Stufenleiter Sek2

Katie Döring
Koordinatorin Sek2

Christian Bruns
Leiter Jg. 11

Kerstin Koubenski
Sekretärin Sek2

Sek 2 – Berichte und Ankündigungen :
Elternabend in Jahrgang 11 am Dienstag, 15.09.2020

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte des Jahrgangs 11,

der Elternabend des Jahrgangs 11 findet am Dienstag, 15.09.2020, wie folgt statt:

  • 11.1 18 Uhr Foyer Sek. II 1
  • 11.2 18 Uhr Forum Sek. I 2
  • 11.3 19.30 Uhr Foyer Sek. II 1
  • 11.4 19.30 Uhr Forum Sek. I 2

1 Zugang zum Foyer der Sek. II durch den Eingang Pausenhof (nicht von der Straßenseite aus).

2 Zugang zum Forum der Sek. I durch den Eingang neben der Mensa (nicht durch den Haupteingang).

Ein Mund-Nasen-Schutz ist auf dem Schulgelände verpflichtend zu tragen, kann am Platz dann aber abgenommen werden. Die Möglichkeit zur Händedesinfektion ist vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Bruns
Mail: christian.bruns@igs-whv.de
Tel: 04421/9819-52

„Coming soon“ – eine Wandgestaltung zwischen Realität und Zukunft

IGS-Schülerinnen stellen Kunstwerk im Außerschulischen Lernort nach Corona-Unterbrechung fertig

Nachdem 2019 ein erstes großes Wandbild für den Außerschulischen Lernort Technik und Natur e. V. gestaltet wurde, stellten jetzt Schülerinnen des 11. Jahrgangs eine weitere Wand für den Begrüßungs- und Pausenraum der Einrichtung fertig. Das Projekt wurde von Jutta Göner und Nikola Andreas betreut.

Die Schülerinnen entwickelten vielfältige Bildideen, von denen der Entwurf von Leonie Specht favorisiert wurde. Leonie ließ sich von einem Lernplakat im Raum des außerschulischen Lernortes inspirieren, das das Sonnensystem zeigt und von kleinen Besuchern der Einrichtung immer wieder bestaunt wurde. Zudem sollte das Thema Natur und Technik integriert werden und hier stieß die Schülerin auf einen Zeitungsartikel, der über neuere Forschungen zu Gewächshäusern auf dem Mond berichtete. Ihre Grundidee war geboren.

Leonie entwarf einen kleinen Astronauten in Begleitung eines großen, erwachsenen Roboters, beide befinden sich auf dem Mond und kommen von der Erde. Der kleine Astronaut hält eine Gießkanne in der Hand, um eine Blume zu gießen, die neben ihm aus dem Boden sprießt.

Das Wandbild lässt viele Fragen zu, fordert zum Nachdenken auf, so z. B., ob alles technisch Machbare auch immer umgesetzt werden sollte – zum Wohle der Menschheit – oder ob es vielleicht nur dem Interesse Einzelner, als Machtdemonstration dienen könnte. Könnte zukünftig vielleicht sogar das Leben auf dem Mond mit Hilfe von Technik (Raketentechnik, Robotik, u.a.) möglich werden!?

Im Februar 2020 wurde mit der Umsetzung der Wandgestaltung begonnen, die dann aber, am 15. März, durch die einbrechende Corona-Pandemie unterbrochen wurde. Erst am 18. Juni konnte die Arbeit wieder aufgenommen werden, doch jetzt unter völlig neuen Rahmenbedingungen.

Die Schülerinnen waren aufgrund der geltenden Hygienemaßnahmen von der Schulleitung in zwei Gruppen eingeteilt, die nur an bestimmten Tagen in der Schule sein durften. Dies galt genauso für die Arbeit im Außerschulischen Lernort. Die Schülerinnen waren trotz dieser Einschränkungen in ihrer Kommunikation einfallsreich und arbeiteten „nah miteinander auf dem Boden oder übereinander auf der Leiter“ und konnten auf diese Weise aufeinander eingehen und „sich alles Mögliche einfallen lassen, damit alle sich einbringen konnten“, so Tabea Chika Kavayé. Dies waren besondere Herausforderungen.

Alle beteiligten Schülerinnen sind nun stolz auf ihr Bildwerk, das trotz der besonderen Umstände beendet werden konnte.

An dem Projekt waren folgende Schülerinnen des 11. Jahrgangs der IGS Wilhelmshaven beteiligt:

Fine Dörnath, Lea Dohle, Leonie Specht, Marlous Haar, Nejra Duvnjak, Nina Merkt, Nisa Keskin, Tabea Chika Kavayé und Eske Riedel.

  • Foto 1: Gesamtbild – Wandbild 2019: Künstliche Intelligenz – unsere Zukunft?
  • Foto 2: Katja Kotschkurow, Laura Hiller
  • Foto 3: Tabea Chilka Kavayé, Marlous Haar, Nejra Duvnjak, Fine Dörnath, Lea Dohle, Nisa Keskin
  • Foto 4: Marlous Haar, Fine Dörnath, Lea Dohle, Nisa Keskin
  • Foto 5: Leonie Specht
  • Foto 6/7: Eske Riedel, Leonie Specht, Nina Merkt
Schülergruppe beim Schülerwettbewerb erfolgreich

Der Begabtenkurs „Chemie“ hat beim Schülerwettbewerb „Jugend testet 2020“ eine der 50 besten Arbeiten eingereicht.

Schnee und Eis sind in Wilhelmshaven im vergangenen Winter zwar eher ausgeblieben, dennoch gab es einige Nächte, in denen es gefroren hat und am Morgen mussten Scheiben gekratzt werden. Dies veranlasste den Begabtenkurs „Chemie“ des Kooperationsverbundes „Begabungen und Talente fördern“ (KOV), unter der Leitung von IGS-Lehrer Dr. Marc Stuckey, im Januar und Februar diverse Scheibenenteiser zu testen und die Untersuchungsergebnisse beim Schülerwettbewerb „Jugend testet 2020“ einzureichen.

„Zunächst haben wir uns unterschiedliche Testkriterien überlegt. So spielten neben der Wirkungsweise auch Sicherheit, Verpackung, Optik und der Preis für die Jugendlichen eine wichtige Rolle“, berichtet Stuckey. Ein spannender Versuchsaufbau ergab sich beim „Schlierentest“ an der Autoscheibe. Ein Kollege hatte dem Kurs eine Autoheckklappe zur Verfügung gestellt, so dass die Schüler mithilfe des Scheibenwischers prüfen konnten, ob das jeweilige Frostschutzmittel Schlieren hinterlässt oder ob die Scheibe klar bleibt. „Die Heckklappe haben wir an ein Netzgerät angeschlossen und konnten im Chemieraum direkt die Untersuchung durchführen“, erklärt die IGS-Schülerin Sanja.

Die Urkundenübergabe für die IGS-Schülerin Sanja Oltmanns (vorne rechts) erfolgte durch Katharina Kossek (vorne links) vom Autohaus Schmidt und Dr. Marc Stuckey (hinten Mitte)

Sanja hat zusammen mit zwei weiteren Mitschülern insgesamt 14 Untersuchungen an den sechs Frostschutzmitteln unterschiedlicher Hersteller durchgeführt und jedes Ergebnis genau dokumentiert, wie man es von der Stiftung Warentest her kennt. Am Ende hatte das Produkt der Firma Sonax die Nase vorn. Die Untersuchungsergebnisse wurden in einem zehnseitigen Bericht festgehalten und „Jugend testet 2020“ zugesandt. Über 2300 Schüler haben mit insgesamt 618 Berichten an dem Wettbewerb teilgenommen. Im Juni wurden die Gesamtergebnisse bekanntgegeben und die Ausarbeitung über die Enteiser gehört zu den besten 50 Arbeiten. Die drei IGS-Schüler haben jeweils eine Urkunde sowie ein kostenloses Jahres-Abo der Zeitschrift „test“ erhalten. Zudem hat Katharina Kossek vom Autohaus Schmidt noch ein Präsent überreicht.

„Die Schüler wurden für ihre intensive Untersuchung belohnt“, freut sich Stuckey für die Jugendlichen. Bedankt hat sich Stuckey auch noch mal beim Autohaus Schmidt für die Finanzierung der Frostschutzmittel.

Schüler experimentieren mit Shishas

Die Facharbeit von IGS-Schüler Yannik Theilen wurde als Unterrichtseinheit aufbereitet und ist seit kurzem bei RAAbits Chemie im Raabe-Verlag veröffentlicht.

Das Rauchen von Shishas erfreut sich bei Jugendlichen steigender Beliebtheit. In den Städten eröffnen immer mehr Bars und Shops, so auch in Wilhelmshaven. Dies veranlasste den 19-jährigen Yannik Theilen in seiner Facharbeit im vergangenen Jahr das Interesse von Jugendlichen an dem Thema „Shisha“ zu untersuchen. Hierbei zeigte sich, dass viele der Befragten es begrüßen würden, diesen Inhalt auch im schulischen Unterricht aufzugreifen. Der Schüler und sein Facharbeitsbetreuer Dr. Marc Stuckey überlegten sich eine Möglichkeit diese Thematik in den Chemieunterricht einfließen zu lassen. „An mehreren Nachmittagen haben wir unterschiedliche chemische Nachweisreaktionen durchgeführt, diese für den Chemieunterricht aufbereitet und eine Unterrichtseinheit daraus entwickelt“, berichtet Stuckey, der auch externer Kooperationspartner in der Curriculumentwicklung und Lehrerfortbildung des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen ist.

Dr. Marc Stuckey (l.) und Yannik Theilen (re.) mit ihrer Unterrichtseinheit zum Thema „Shisha“, die sie veröffentlicht haben.

Diese Unterrichtseinheit wurde an der IGS Wilhelmshaven mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 2 in zwei Doppelstunden erprobt. „Die Versuche durchzuführen war spannend und daraus ein Unterrichtsmodul zu entwickeln war für mich neu und sehr interessant“, so Yannik. Aufgrund der Aktualität des Themas und der positiven Rückmeldung der Jugendlichen leitete Dr. Marc Stuckey die Einheit weiter an RAAbits Chemie des Raabe-Verlags, wo sie vor kurzem veröffentlicht wurde. Der Verlag stellt innovative Unterrichtsmaterialien zur Verfügung und ist Deutschlands Marktführer im Bereich Lehrerhandreichungen.

Newsletter der S2-Leitung am 23.03.2020

Liebe Schülerinnen und Schüler,

vor uns liegt die zweite Woche der Schulschließung, vielleicht gibt es auch unter euch einige, die dies eher als Ferien empfinden: Man genießt die Freizeit und trifft sich weiterhin mehr oder weniger heimlich mit den Freunden. Heute habe ich erlebt, dass man auch ein wenig im Supermarkt randalieren kann.

Man muss kein großer Prophet sein, um zu wissen, dass sich dieses Verhalten bald verändern wird bzw. muss. Ich möchte keine Horrorszenarien aufbauen, wir stehen nicht am Beginn einer Zombieapokalypse, aber am Beginn der größten Krise nach dem Zweiten Weltkrieg.

In der Krise braucht es den solidarischen Willen, die Krise zu überwinden und ich hoffe sehr, dass wir alle diesen Willen aufbringen wollen und können. Wer selbst unter seinen geliebten Menschen besonders Gefährdete hat oder selbst dazu gehört, wird gut verstehen, warum solidarisches Handeln jetzt notwendig ist und geliebte Leben retten wird. An die eigene Unverwundbarkeit zu glauben, ist ein Privileg der Jugend, aber in den Zeiten von Corona auch eine besonders große Gefahr für viele Mitmenschen.

In jeder Krise entwickelt sich nach dem ersten Schock auch wieder ein Alltag, den es zu gestalten gilt. Jenseits von Quarantäne und Hamsterkäufen, von Corona-Panik und Corona-Partys wartet auf euch auch wieder normaler, in echten Klassenräumen stattfindender, Unterricht. Wann das so sein wird, wissen wir nicht. Ich werde euch darüber auf dem Laufenden halten.

Was können wir jetzt gemeinsam von zuhause aus machen? Wir können versuchen wieder einen Alltag zu etablieren, der durch Lern- und Freizeit wieder Strukturen hat. Strukturen werden uns im Ertragen und Überwinden der Krise helfen. Setzt für euch Lernzeiten, Indoor-Sport-Zeiten (Alba-Berlin) und Freizeit fest.

Nutzt für die Lernzeiten die vielfältigen „Online-Angebote“ (z.B. die virtuellen Klassen- und Kursräume auf Moodle) und „analogen Angebote“, die wir euch als Lehrerinnen und Lehrer machen. Falls ihr Angebote vermisst, so teilt sie uns in einem Feedback „Was mir helfen würde“ im Moodlekurs S2_Alle mit. Das Feedback gibt es zweimal: einmal anonym und einmal nicht anonym – ihr entscheidet selbst, was ihr ausfüllen möchtet.

Auf der Homepage werden wir eine immer wieder aktualisierte Linkliste veröffentlichen, die euch beim Onlinelernen unterstützen kann.

Für Probleme mit der Seminarfacharbeit in Jahrgang 12 bereite ich ein spezielles, nicht anonymes Feedback vor, das im Moodle_Jahrgangskurs 12 bereitgestellt wird.

Achtet auf euch und eure Mitmenschen – die euch Lieben wie die euch Unbekannten. Bleibt also möglichst zuhause (aber vergesst auch den Hund und die Omas nicht).

Flatten the curve!

Herzliche Grüße, mit den besten Wünschen für euch und eure Lieben

Für das SII Team der IGS Wilhelmshaven

Matthias Müller

SII-Leiter

matthias.mueller@igs-whv.de

Anmeldung für die Sek2

Mittwoch, 05.02.2020, 19:30: Informationsabend für alle an einem Besuch der gymnasialen Oberstufe der IGS Wilhelmshaven interessierten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern im Forum der IGS.

Donnerstag, 20.02.2020: Anmeldeschluss für die Einführungsphase der IGS Wilhelmshaven (Jahrgang 11)

Anmeldeformulare

Volles Forum beim 8. ProSeko-Abend

Zum achten Mal fand an der IGS Wilhelmshaven der „ProSeko“-Abend statt. „ProSeKo“ steht für „Produktives Selbstkonzept“ und hierbei haben die Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 9 und 10 die Möglichkeit, außerhalb von traditionellem Unterricht und Noten nach Interesse aus verschiedenen Angeboten auszuwählen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Jetzt präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge ihre Arbeitsergebnisse. Zudem haben Schülerinnen aus Jahrgang 13, die zum ersten ProSeko-Durchgang zählen, diverse Tänze an diesem Abend dargeboten.

Die Bigband beim ProSeko-Abend in der vollbesetzten Aula der IGS Wilhelmshaven

Aus über 24 Angeboten konnten nach den Sommerferien die Jugendlichen ihr bevorzugtes Modul wählen. „Neben Modulen, die Kolleginnen und Kollegen anbieten, arbeiten wir auch mit externen Partner wie beispielsweise der Jadehochschule zusammen, aber auch ältere Schüler aus Jahrgang 11 haben Angebote auf die Beine gestellt“, freut sich der ProSeko-Beauftragte Dr. Marc Stuckey über die Vielzahl an Wahlmöglichkeiten.

Im Rahmenprogramm des ProSeko-Abends gab es eine Ausstellung im Foyer, wo unter anderem die schuleigene Metallgießerei ihre Produkte ausstellte, selbstgebaute Katapulte gezeigt wurden und Schüler über ihre Aktivitäten beim „Sozialen Handeln“ berichteten, ehe sich in der Aula der IGS weitere Projekte auf der Bühne präsentierten. Eröffnet wurde der Abend mit einem Sketch der Theatergruppe, die von Frau Bresan geleitet wird. Anschließend stellte Lennart aus Jahrgang 11 den Finnland-Austausch vor, danach zeigten Kira und Simon, wie sie Spiele-Apps mit dem Programm „Scratch“ entwickelt haben. Zwei Gruppen aus dem Begabtenkurs Chemie (KOV) haben die Elemente Kupfer und Magnesium in zwei Experimentiervideos toll in Szene gesetzt. Anlass war ein Wettbewerb zum 150-jährigen Jubiläum des Periodensystems der Elemente. Die Videos wurden bei „ChemistryViews“ eingereicht und wurden mit einer hochwertigen Analysewaage der Firma Sartorius und einem Büchergutschein in Höhe von 200 Euro des Wiley-Verlags ausgezeichnet.

Unter tosendem Beifall in der bis auf den letzten Platz belegten Aula stellte die Bigband unter der Leitung von Vincent Janetschek und Jan-Henrik Müller ihre neu einstudierten Stücke vor. Die Bigband setzt sich aus Schülern von Jahrgang 7 bis 13 zusammen. „Dass wir diese jahrgangsübergreifenden Projekte haben, wo Siebtklässler mit Abiturienten zusammenarbeiten, ist richtig klasse“, erfreute sich Dr. Stuckey, der durch den Abend moderierte. In einer Bilderpräsentation gab das Angebot „Junior Coach“, bei dem fußballinteressierte Jugendliche einen ersten Einstieg in die offizielle Trainer-Lizenz-Ausbildung des NFV mitmachen, Einblicke das Modul. Mehrere Schülerinnen und Schüler haben hieran teilgenommen und erfolgreich das Zertifikat erhalten.

Anschließend wurden die weiteren Angebote für das kommende Halbjahr vorgestellt. Mit über 23 Angeboten ist auch dann wieder für jeden was dabei – von Kochen, über Geschichte bis hin zum Upcyceln. Erneut bieten dann auch wieder Schüler für Schüler Module an. Jonah (Jahrgang 11) stellte sein Angebot vor, das im nächsten Halbjahr auf die Abschlussprüfungen vorbereiten soll. Auch die beiden 11.-Klässler Thore und Marvin, die im letzten Schuljahr ihre Junior-Coach-Lizenz an der Schule erworben haben, werden wieder eine Fußballgruppe trainieren. Der Abend endete mit einer hervorragenden Gesangseinlage von Hannah aus Jahrgang 10, die das Publikum zum Staunen brachte und mit riesigem Beifall bedacht wurde.

Oberstufenschüler gewinnen Biber

Über 1100 Schülerinnen und Schüler der IGS Wilhelmshaven nahmen am Informatik-Test teil

„Wer findet das vermisste selbstfahrende Auto?“, „Wie muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann?“, „Mit welcher Linie startet Johannes in Biberstadt zu seiner in den Zoo?“ Mit diesen informatischen Fragen setzten sich in diesem Jahr bundesweit knapp 400000 Kinder und Jugendliche der Klassen 3 bis 13 im Rahmen des Informatik-Biber auseinander. Ein neuer Rekord. Dabei soll das Interesse an Informatik geweckt werden, ohne aber das Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrpersonen Vorkenntnisse mitbringen müssen.

Die IGS Wilhelmshaven nahm mit über 1100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 teil. Auch für die Schule ist das eine Rekordteilnehmeranzahl. „Bei uns sind in den letzten Jahren die Teilnehmerzahlen immer weiter angestiegen. So viele wie jetzt, waren es noch nie“, so ein begeisterter Alex Krauße, der in diesem Jahr die Gesamtorganisation und Koordination übernommen hat.

Die Oberstufenschüler Julius Harnack und Sören Becker (Jahrgang 13) aus dem Biologie-Leistungskurs, der von Dr. Marc Stuckey betreut wird, sammelten schulintern die meisten Punkte und erhielten nun in einem kleinen feierlichen Rahmen einen Plüsch-Biber überreicht.

Oberstufenschüler zu Gast beim WHV

Am Wochenende spielten die Wilhelmshavener Handballer gegen den VFL Gummersbach II. Unter den knapp 1000 Zuschauern waren auch 14 Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe, die sich zusammen mit ihrem Lehrer Dr. Marc Stuckey das Drittliga-Spiel anschauten. Hier sahen die Jugendlichen und Zuschauer ein gutes Spiel der Jadestädter, die durch den 30:21-Sieg ihre Tabellenführung weiter festigen konnten. Bereits zur Halbzeit hatten die Wilhelmshavener mit einem 16:9 hoch geführt. Die zweite Halbzeit konnten die Jadestädter daher etwas ruhiger angehen, dominierten das Spiel aber zu jeder Zeit, was für eine sehr gute Stimmung in der Halle sorgte. Der Besuch hat sich sehr gelohnt.

Souveräner Erfolg beim Fußballturnier der Oberstufen

Souveräner Erfolg der IGS Wilhelmshaven beim Fußballturnier der Oberstufen

Oberstufenschüler der IGS Wilhelmshaven sichern sich den Wanderpokal zum vierten Mal in Folge.

Die Siegermannschaft des Oberstufenturniers 2019 (v.l.; oben): IGS-Betreuer Dr. Marc Stuckey, Finn Dziergwa, Paul Müller, Yannik Theilen, Ole Brodersen, Lukas Theilen, Tom Horn, Thore Hartmann, IGS-Betreuer Mario Koch v.l. (unten): Paul Warmuth, Torge Reimers, Morten Eilers, Tom Luhmann, Luka Ohls, Adeola Basorun, Lucas Lindner

 

Mit vier Schülermannschaften (IGS, BBS, Cäcilienschule und NGW) fand das diesjährige Oberstufenturnier am Sportpark an der Freiligrathstraße statt. Organisiert wurde das Turnier in diesem Jahr von der BBS unter der Leitung von Enno Ebeling. Gespielt wurden zwei Halbfinals sowie das Spiel um Platz 3 und das Finale mit einer jeweiligen Spieldauer von zweimal 25 Minuten.

Auch in diesem Jahr konnte sich das Team der IGS, das von Mario Koch und Dr. Marc Stuckey betreut wurde, durchsetzen und holte zum vierten Mal in Folge den Wanderpokal.

Im ersten Halbfinalspiel trafen die BBS und das NGW aufeinander. In einer abwechslungsreichen Partie gingen die BBS mit 2:0 in die Halbzeitpause. Die von Volker Windhorst und Enno Ebeling trainierte Mannschaft konnte dann im zweiten Abschnitt mit zwei weiteren Treffern nachlegen. Trotz guter Möglichkeiten erzielten die NGWler keinen Treffer und verloren letztlich mit 4:0.

Das zweite Halbfinale wurde zwischen der IGS und der Cäcilienschule ausgetragen. Die IGS hatte in der Anfangsphase einige gute Möglichkeiten, doch scheiterten die Schüler am gut aufgelegten Torwart des Gegners. Ein guter Freistoß der Cäcilienschule konnte dann durch den IGS-Keeper Tom Luhmann pariert werden. Kurz vor der ersten Halbzeit erzielten Finn Dziergwa und Adeola Basorun die ersten Treffer für die IGS. Mit der 2:0-Führung ging es in die Pause. Danach erhöhten die IGS-Schüler den Druck. Mitte der zweiten Halbzeit war es erneut Finn Dziergwa, der per Doppelschlag auf 4:0 erhöhte. Paul Müller gelang wenige Minuten später das am Ende verdiente 5:0.

Beim Spiel um Platz 3 erwischten die Cäci-Schüler einen guten Start. In einer abwechslungsreichen Partie konnten sie sich auch verdient mit 6:2 gegen das NGW durchsetzen.

Das Finale wurde zwischen der IGS und der BBS ausgetragen. Von Beginn an waren die IGS-Schüler hellwach. Bereits in der 7. Minute wurde Lucas Lindner toll in Szene gesetzt und er traf zum 1:0. Zur Pause erhöhten Dziergwa, Basorun, Torge Reimers und Tom Luhmann, der als Towart per Elfmeter traf, auf 5:0. In der zweiten Halbzeit legten die IGSler noch weiter nach und gewannen am Ende hochverdient mit 12:0 (2x Finn Dziergwa, 2x Tom Horn, Ole Brodersen, Lukas Theilen und Yannik Theilen). Ein Treffer von Morten Eilers wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht anerkannt.

Bei der Siegerehrung haben alle Schulen eine Urkunde durch Volker Windhorst erhalten, der sich auch bei den Schiedsrichtern Torsten Thomas und Maximilian Kremer bedankte. „Wir haben heute bei Dauerregen durchweg faire Spiele gesehen. Lobenswert ist auch der respektvolle Umgang der Schüler untereinander“, bilanzierte Mario Koch, Sport-Fachbereichsleiter der IGS.

Ein Universum des Wissens für das Foyer

Unendliche Weiten, Farben, Licht, Schatten und das, was die Menschen dem Weltall hinzugefügt haben. All das ist auf dem mehr als 5 x 2 Meter messenden Bild zu sehen, dass der Kunst P3 Kurs des Jahrgangs 13 gestaltet und fertiggestellt hat.
Im Rahmen der Umgestaltung des großen Foyer-Raums in der Sekundarstufe II wurden Überlegungen getroffen, wie man sich als Kunstkurs gebührend beteiligen könnte. Zahlreiche Vorschläge und Bildideen wurden im Plenum diskutiert, wobei sich schnell herausstellte, dass der Themenbereich „Weltraum“ die Grundlage der weiteren Arbeit bleiben sollte. Nach einer ausführlichen Planung in Form von Skizzen kam die Idee auf, unterschiedliche Bereiche der Bildung durch Sternbilder zu repräsentieren. Der Betrachter sieht unterschiedliche Fachbereiche symbolisch, so zum Beispiel eine Farbpalette für die Kunst, einen Erlenmeyerkolben für die Naturwissenschaften usw.
Zunächst wurden die eigens zugesägten Holzplatten dunkel grundiert, anschließend die Milchstraße mit unterschiedlichen Sprühtechniken realisiert.
Es folgte die Detailarbeit an Astronauten, Raumstationen, Planeten und Satelliten mittels Acrylfarbe und schwarzen Filzstiften.
Sobald das Foyer der Sekundarstufe nach der Renovierung in neuem Glanz erstrahlt, wird auch dieses kleine Universum auf uns herabstrahlen.
Am Projekt „Universum“ sich beteiligten äußerst engagiert Sophie Berlin, Alyssa Carpentieri, Marie Emken, Eike Janßen, Ginne Kramhöft, Erza Tetrica, Larissa Tillmann und Kai Hagedorn.

Bericht von Kai Hagedorn

IGS-Schüler bekamen exklusive Einblicke bei RB Leipzig

Auf ihrer Studienfahrt konnte der Biologieleistungskurs der IGS Wilhelmshaven beim Fußballbundesligisten RB Leipzig im Rahmen einer Stadion- und einer exklusiven Akademieführung hinter die Kulissen schauen.

In diesem Jahr feiert der Verein RasenBallsport (RB) Leipzig zehnjähriges Jubiläum. In diesem Zeitraum ist der Club bis in die Fußballbundesliga aufgestiegen und konnte sich dabei stets für internationale Wettbewerbe wie der Europa- und Champions-League qualifizieren. Insbesondere in der Stadt Leipzig und der Region Mitteldeutschland liegt eine große Unterstützung und Euphorie vor. Um einen besseren Einblick in den Verein zu bekommen, besuchten 14 Schüler des Biologieleistungskurses des 13. Jahrgangs der IGS Wilhelmshaven von Dr. Marc Stuckey im Rahmen ihrer Studienfahrt den Club. Da das aktuelle Stadion in das ehemalige Zentralstadion gebaut wurde, bekamen die Schüler in einem Kurzvideo viele Hintergrundinformationen über den früheren Leipziger Fußball. Anschließend konnten die Schüler bei einer Stadionführung die aktuelle Stadionstruktur in den Blick nehmen. Neben dem Pressekonferenzsaal wurden die Schüler auch durch die Kabinen der Heim- und Gästemannschaft, das Stadioninnere und den VIP-Bereich geführt. „Die Stadionführung war richtig interessant, weil wir auch Informationen zu Neuerungen und Umbaumaßnahmen am Stadion, die in den nächsten Jahren stattfinden sollen,haben“, so die Schülerin Tamara.

Der Biologieleistungskurs der IGS Wilhelmshaven mit ihrem Lehrer Dr. Marc Stuckey und der Didaktischen Leiterin Nina Helmerichs (beide sitzend Bildmitte)

Im Anschluss an die Stadionbesichtigung bekamen die angehenden Abiturienten zusätzlich eine exklusive Führung durch das Nachwuchsleistungszentrum. „Die Besichtigung durch die Akademie ist schon etwas ganz Besonderes. Diese bekommt man normalerweise nicht. Hier haben wir Glück, dass mein Bruder im Nachwuchsleistungszentrum arbeitet und er meine Gruppe kennt, da er im vergangenen Jahr bereits einen Kurzvortrag bei uns in der Schule gehalten hat“, so Stuckey. Weil in der Akademie das Internat integriert ist, wird hier die Privatsphäre der Jugendlichen geschützt, weswegen der Bereich für externe Gäste ansonsten tabu ist. Im Nachwuchsleistungszentrum wurde den IGS-Schülern die gesamte Anlage gezeigt. „Allein die Ausstattung der Krafträume der Profis und Nachwuchsspieler und die Aufteilung der Abteilungen war schon überragend“, so Yannik. Sein Mitschüler Paul ergänzte, dass für ihn die 30-Meter-Sprintstrecke, die alle fünf Meter Geschwindigkeitsmessungen durchführt, beeindruckend gewesen sei. „Dass wir dann im Rahmen der Akademiebesichtigung auch noch in den Soccer-Bot durften und darin ein kurzes Techniktraining mitmachen durften, ist unvergesslich – insbesondere auch, weil wir direkt im Anschluss Rückmeldung bezüglich unserer Ballbehandlung bekommen haben“, so Stuckey. Der Verein verknüpft Sport und Wissenschaft sehr eng miteinander. Die Sammlung von sportspezifischen Daten von jedem einzelnen Spieler und der Berücksichtigung der Daten für Trainingspläne ist für die Schüler neu gewesen.

Das Trainingsgelände samt den Plätzen und den Sportgeräten konnten die Schüler ebenfalls in Augenschein nehmen. „Die Zeit verging wie im Flug. Einen so tiefen Einblick in den professionellen Fußball zu erhalten, war hervorragend und spannend“, so die Didaktische Leiterin der IGS, Nina Helmerichs, die die Kursfahrt mitbegleitet hatte. Nach knapp dreieinhalb Stunden waren die Besichtigungen beendet und das Erlebnis war beim Abendessen noch ganz euphorisch Gesprächsthema.

Zum elften Mal fliegen die Eier

Zur guten Tradition hat sich das Eierfliegen des elften Jahrgangs an der IGS Wilhelmshaven etabliert. Mit Fachkenntnis, Fantasie und höchster Disziplin in allen Phasen des Wettbewerbs haben sich fünf Klassen des Jahrgangs 11 in 36 Teams daran gemessen, wer ein Bio-Ei mit einem kreativen Flugobjekt heil in den Aufenthaltsbereich der Sekundarstufe 2 schweben lassen kann. Dieser Aufgabe sind 35 Teams gerecht geworden. Ein Ei löste sich vor dem Start aus der Verankerung und konnte nicht mehr gerettet werden.

Darüber hinaus galt es wieder einmal, eine Flugzeit von 2-5 Sekunden nicht nur einzuhalten, sondern anhand nachvollziehbarer Parameter möglichst genau vorherzusagen. Dabei musste beispielsweise beim cW-Wert abgeschätzt werden, ob das Flugobjekt näher an der Bundeskanzlerin, einem Ei ohne Bremsvorrichtung oder einer dritten Möglichkeit war. Die ebenfalls vorherzusagende Aufprallgeschwindigkeit wurde wie in den letzten Jahren mit jährlich zunehmendem Professionalisierungsgrad vom Messwerterfassungsbeauftragten Christoph Legler und seinem Team ermittelt. Neben dem Siegerteam um Helene Stahlhut, Leon Klöker, Nantke Born, Lara Poppen und Maileen Pust, denen der Klaus-Harries-Gedächtnispokal überreicht wurde, haben die Teams bleibende Kompetenzen über Kräftegleichgewichte, Bremsbeschleunigungen und die Geschwindigkeit gleichförmiger Bewegungen erworben, einen kurzen naturwissenschaftlichen Vortrag gehalten und sind gemeinsam zu einem Projektergebnis gekommen.

Die fünf Kolleginnen und Kollegen der Physik waren sehr zufrieden mit den Ergebnissen und haben für das kommende Jahr schon kleine Variationen des Wettbewerbs im Kopf. Denn seit elf Jahren ist nach dem Flug vor dem Flug.

Die Bilder zeigen Momente der Entwicklung, der Flugphase und das Siegerteam.

NW-Olympioniken gehen in die zweite Runde

Wie schon im letzten Jahr haben auch jetzt wieder Schüler der IGS an den anspruchsvollen Naturwissenschafts-Olympiaden teilgenommen. Unsere drei Kandidaten Eric Tscherbatko, Tim Poppen und Robert Karimov haben sich dabei ausgezeichnet geschlagen und die zweiten Runde erreicht, in der es eine Klausur zu bearbeiten galt. Wenn sie dort genauso überzeugen können winkt die Teilnahme an einem Seminar, in dem junge Menschen für das deutsche Team der internationalen Physik- bzw. Biologieolympiade in Israel ausgewählt werden.

Im Dezember werden die Ergebnisse erwartet. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Auf dem BIld sieht man Robert (rechts) und Tim (links) nach ihrer 180-minütigen Physikklausurbearbeitung.

IGS Wilhelmshaven schafft den Titelhattrick

IGS Wilhelmshaven schafft beim Fußballturnier der gymnasialen Oberstufen den Titelhattrick

In einem spannenden Finale konnte sich die IGS mit 6:3 gegen das NGW durchsetzen

Vier Schülermannschaften der Wilhelmshavener Oberstufen von der IGS, dem NGW, der Cäcilienschule und der BBS haben in diesem Jahr an dem alljährlich stattfindenden Fußballturnier teilgenommen, das am Sportpark Freiligrathstraße ausgetragen wurde. Gespielt wurde in einer Einfachrunde gegen jeden mit zwei Halbzeiten á 20 Minuten.

Auch in diesem Jahr konnte sich die IGS-Schülermannschaft, die von Mario Koch und Dr. Marc Stuckey betreute wurde, den Pokal sichern. Damit holte die IGS den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge. Im Auftaktspiel siegten die IGS-Schüler gegen die BBS deutlich mit 14:0. Bereits zur Halbzeit führten die IGS-Schüler hochverdient mit 6:0 (Lukas Kersten 3, Tom Horn 3). In der zweiten Halbzeit legte Lukas Kersten doppelt nach. Es folgten Tore von Furat Suleimann Ali, Bjarne Oetjen, Eric Reimers, Lucas Lindner und Paul Müller. Den Schlusstreffer erzielte Tom Horn. Im Parallelspiel setzte sich das NGW mit 9:2 gegen die Cäcilienschule durch.

Im zweiten Spiel konnte sich die IGS mit 5:0 gegen die Cäcilienschule durchsetzen. Unsere Oberstufenschüler taten sich lange Zeit schwer einen Treffer zu erzielen. Eine Vielzahl an Chancen wurden leichtfertig vergeben. So ging eine Reihe an Torschüssen am Tor vorbei oder der Torwart der Cäcilienschule parierte die Bälle. Erst zwei Minuten vor der Halbzeit traf Tom Horn. Eine Minute später legte Ole Brodersen sehenswert einen Treffer nach. Zur zweiten Halbzeit drückten die IGS-Schüler weiter auf das Cäci-Tor. Lucas Linder erzielte seinen zweiten Turniertreffer, Lukas Kersten baut in der 25. Minute die Führung auf 4:0 aus. Paul Warmuth konnte sieben Minuten später auf 5:0 erhöhen. Das NGW gewann zeitgleich mit 14:0 gegen die BBS.

In der dritten und letzten Spielrunde traf die Cäcilienschule auf die BBS. In einer denkbar knappen Partie hatten die Cäcilienschüler etwas mehr Glück und siegten 5:4 gegen die BBS. Parallel dazu lief das „Finale“ zwischen den beiden spielstärksten Schulmannschaften der IGS und dem NGW. Die IGS begann druckvoll und ging nach fünf Minuten verdient durch Lukas Kersten mit 1:0 in Führung. Die NGWler zeigten sich aber unbeeindruckt und ein Doppelpack (8., 13. Minute) brachte die 2:1-Führung. Das NGW hatte danach noch weitere Möglichkeiten die Führung auszubauen. Nach taktischer Umstellung konnte sich das IGS-Team kurz vor der Halbzeit sammeln. In der 18. Minute glich die IGS dann durch den eingewechselten Adeola Basorun aus. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff brachte dann erneut Lukas Kersten die IGS mit 3:2 in Front. Nach der Halbzeit machten die IGS-Schüler richtig Druck: Gleich nach dem Anstoß wurde nach einer tollen Kombination die Führung durch Furat Suleiman Ali ausgebaut (21.) und Adeola markierte kurz darauf seinen zweiten Treffer (23.). Die IGS ließ in dieser Phase nur wenige Chancen zu und hatte einige Möglichkeiten Treffer zu erzielen. In der 30. Minute brachte dann Ole Brodersen einen Freistoß per Sonntagsschuss aus gut 25 Metern direkt im Winkel zum 6:2 unter. Danach schaltete die IGS einen Gang zurück und es ergaben sich auf beiden Seiten noch gute Möglichkeiten. Wenige Sekunden vor Spielende überlief ein NGW-Schüler die IGS-Abwehr und markierte den Endstand zum 6:3.

v.l. (oben): IGS-Betreuer Dr. Marc Stuckey, Eric Reimers, Lukas Theilen, Rafiden Suleiman-Ali, Bjarne Oetjen, Tom Horn, Ole Brodersen, Lucas Lindner, Paul Müller, Furat Suleiman-Ali, IGS-Betreuer Mario Koch v.l. (unten): Paul Warmuth, Adeola Basorun, Tom Luhmann, Lukas Kersten, Luka Ohls

Bei der Siegerehrung bekamen alle Schulen eine Urkunde. Die IGS konnte den Wanderpokal in Empfang nehmen und bekam noch einen Fußball überreicht. Bedankt wurde sich bei den Schiedsrichtern für gute Spielleitung und bei Rainer Brosig, der im Vorfeld für die optimalen Platzbedingungen sorgte. „Das Turnier war prima organisiert. Und sehr zu loben ist das faire und sportliche Verhalten der Schüler, die hier am Turnier teilgenommen“, so Mario Koch, Sport-Fachbereichsleiter der IGS. Für die IGS ist es nach dem Turniersieg des NFV-Cups und dem jetzt gewonnenen Oberstufenturnier ein sehr erfolgreicher Fußballherbst.

Mit der „4206“ aus dem Unterricht

Universität Bremen führt mit dem Biologie-Leistungskurs des Jahrgangs 12 der IGS Wilhelmshaven einen chemischen Escape-Room durch

Unterrichtsschluss ist erst dann, wenn der Klassenschlüssel aus der verschlossenen Truhe befreit werden kann? Dieses Stundenende ereignete sich an der IGS Wilhelmshaven im Biologie-Leistungskurs des 12. Jahrgangs, der von Dr. Marc Stuckey betreut wird. Er ließ in seinem Unterricht ein innovatives Unterrichtsmodul zum sog. Escape-Room „Säuren und Basen“ erproben, das von der Bachelor-Studentin Chantal Lathwesen und der Akademischen Rätin Dr. Nadja Frerichs am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN) der Universität Bremen entwickelt wurde.

Beim Escape-Room handelt es sich um ein reales Gruppenspiel, bei dem sich eine Gruppe in einem verschlossenen Raum befindet und durch Lösen unterschiedlicher Rätsel und Aufgaben in einer bestimmten Zeit einen Zahlencode generieren muss, durch den man Zugang zum entsprechenden Türschlüssel erhält, um den Raum wieder verlassen zu können. Diese Escape-Rooms sind derzeit in vielen Städten vertreten, woran kleine Personengruppen (z.B. zur Verbesserung der Teamarbeit) teilnehmen können. Aber auch im schulischen Kontext werden solche Spielsettings immer populärer.

Diesen Trend haben die Mitarbeiterinnen des IDN aufgegriffen und einen solchen „Escape-Room“ rund um das Thema „Säuren und Basen“ entwickelt. In vier Kleingruppen arbeiteten die IGS-Schüler, um am Ende jeweils eine Zahl aufzulösen, die einen wichtigen Teil des Codes für ein vierstelliges Zahlenschloss darstellten. Nur wenn alle vier Zahlen in der richtigen Reihenfolge vorliegen kann der Zugriff auf den versperrten Klassenraumschlüssel erfolgen, durch den sich die Tür wieder öffnen lässt. So mussten die Schüler beispielsweise Geheimtinte mit Hilfe des richtigen Indikators sichtbar machen oder mit Hilfe von Säuren Kalkschichten auflösen, hinter denen sich Hinweise versteckten.

„Die Schüler haben von uns keine Hilfe bekommen. Sie mussten die innovativen Aufgaben in ihren Kleingruppen ganz alleine lösen. Das ist insbesondere dann herausfordernd, wenn auch die experimentellen Tätigkeiten nicht weiter erläutert werden“, so Dr. Stuckey, der neben Lehrertätigkeit auch externer Mitarbeiter in der Curriculumentwicklung und Lehrerfortbildung des IDN der Universität Bremen ist. „Einerseits war es für uns wichtig zu sehen, wie das Vorgehen und die Materialien auf die Schüler wirken. Zudem war es aber auch interessant zu beobachten, welche Strategien und Herangehensweisen bei der Bearbeitung sich bei den Kleingruppen zeigten und wie sie mit den Herausforderungen umgehen“, ergänzt Dr. Frerichs, die das fokussierte Arbeiten der Schüler und deren Ideen als ganz hervorragend empfand.

Große Freude auf die Erprobung zeigte sich auch bei der Studentin Lathwesen. „Wenn man so viel Zeit in die Entwicklung steckt, dann möchte man auch unbedingt wissen, wie die Materialien in der schulischen Praxis ankommen.“, so die Studentin. Die IGS und das IDN, die inzwischen seit über fünf Jahren miteinander kooperieren, haben die Erprobung als großen Gewinn für den Unterricht empfunden. Die Schüler hatten sichtlich Freude.: „Ich fand es super, wie wir in unseren Kleingruppen für unsere Teilbereiche verantwortlich waren und das auch experimentelles Arbeiten notwendig war, um die richtige Lösung zu erzielen. Klasse war auch, dass wir als gesamtes Team dann die richtige Zahlenkombination uns erarbeiten mussten“, so der Schüler Yannik in der Reflexionsrunde. Und mit dem gelösten Zahlencode „4206“ und dem in Empfang nehmen des Klassenraumschlüssels konnten die Schüler anschießend in die Pause.

Die Bachelor-Studentin der Universität Bremen Chantal Lathwesen (rechts) erprobte den von ihr entwickelten Escape Room „Säuren und Basen“ im Biologie-Leistungskurs der IGS Wilhelmshaven von Dr. Marc Stuckey (links)                                                                      

Foto: Dr. Nadja Frerichs

Eierfliegen feiert Jubiläum

Zum zehnten Mal flogen an der IGS Wilhelmshaven biologisch erzeugte Eier aus dem Lichthof derSek2 auf den etwa 4,50m entfernten Boden. Wie schon in den Jahren zuvor mussten sie dabei eine Flugzeit zwischen zwei und fünf Sekunden einhalten. Die Flugphase musste von allen Teams des elften Jahrgangs berechnet und dokumentiert werden. Am besten ist es in diesem Jahr dem Team ETRY&Co aus der 11.4 gelungen.

Die Konkurrenz war dem Team dicht auf den Fersen, auf die Plätze schafften es die Teams EggBrains & Tree sowie das „Fallobst“.

    

Besonders schön war der Besuch von Klaus Harries, mittlerweile pensionierter Physiklehrer der IGS, der das Eierfliegen vor zehn Jahren ins Leben rief und den erstmalig überreichten Wanderpokal an das Siegerteam übergeben konnte.

Die Physiklehrkräfte der IGS freuen sich über einen gelungenen Tag mit einer guten Mischung aus Spaß, kreativen Momenten und angewandtem Physikkompetenzen und auf das Eierfleigen 2019.

Ehemaligentreffen 2017

Jahrgang 11 nimmt am Karrieretag der Jade-Hochschule teil

Im Rahmen der neuen Verordnung wird in der gymnasialen Oberstufe der Blick auf „Berufs- und Studienorientierung“ verstärkt. Ende November lud die Jade Hochschule zum Karrieretag ein. An dieser Veranstaltung nahm der gesamte 11. Jahrgang der IGS teil. Die fast 150 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs konnten Vorlesungen besuchen, sich bei über mehr als 60 Betrieben aus der Region an Ständen informieren, Fachbereiche der Hochschule sowie ihre Angebote kennenlernen und vieles mehr.

Eine Vielzahl an Vorlesungen ließ die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck gewinnen, was sie im Studium erwarten wird. Auch die Informationsstände der Betriebe konnten den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten aufzeigen, dass sich auch Ausbildungen in der Region sehr lohnen.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, an der wir auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen.

Mehr Informationen unter:

https://www.jade-hs.de/unsere-hochschule/wir-stellen-uns-vor/veranstaltungen/jade-karrieretag-whv/

Fußballturnier der gymnasialen Oberstufen

IGS Wilhelmshaven verteidigt Titel beim Fußballturnier der gymnasialen Oberstufen

In spannenden Spielen setzten sich die Schüler der IGS souverän durch und holten den Turniersieg zum zweiten Mal in Folge.

v.l. (oben): Turnierleiter und IGS-Betreuer Mario Koch, Christoph Zehm, Tilo Jäger, Jannes Brunet, Keno Krebs, Ole Brodersen, Robin Janßen, Christian Eickhoff, Janis Eberhardt, IGS-Betreuer Dr. Marc Stuckey v.l. (unten): Luka Ohls, Eric Reimers, Lukas Kersten, Furat Suleiman-Ali, Max Warmuth, Ali Yldiz

Hochmotiviert gingen vier Schülermannschaften der WilhelmshavenerOberstufen von der IGS, dem NGW, der Cäcilienschule und der BBS in das alljährliche Fußballturnier, das am Sportpark Freiligrathstraße ausgetragen wurde. Gespielt wurde in einer Einfachrunde gegen jeden mit zwei Halbzeiten á 20 Minuten. Ausrichter war die IGS, die das Turnier im vergangenen Jahr gewonnen hat. Auch in diesem Jahr konnte die von Mario Koch und Marc Stuckey betreute IGS-Schülermannschaft überzeugen und sich am Ende klar durchsetzen.

Gleich im Auftaktspiel gegen die Cäcilienschule gab es ein klares 6:0 (Torschützen: 2x Furat, 2x Keno, Lukas und Janis). Im Parallelspiel setzte sich das NGW mit 8:1 gegen die BBS durch. Im zweiten Spiel trafen die beiden spielstarken Mannschaften der IGS und des NGW aufeinander. In einem umkämpften, aber stets fairen Spiel ging die IGS nach 15 Minuten durch einen sehenswerten Treffer von Lukas in Führung. Für das NGW ergaben sich einige Einschussmöglichkeiten, die aber nicht genutzt werden konnten. In der zweiten Halbzeit traf dann Keno per Elfmeter. Die IGS kontrollierte dann das Spiel bis zum Abpfiff. Gleichzeitig fand das Spiel zwischen der BBS und der Cäcilienschule statt, bei dem die Cäcilienschüler einen 10:1-Kantersieg bejubeln konnten. Das Schlussspiel zwischen der IGS und der BBS endete mit 5:0 (Torschützen: 2x Janis, Keno, Jannes und Furat), während parallel das NGW gegen die Cäcilienschule mit 3:0 siegte.

„Alle Mannschaften haben sich gut präsentiert. Besonders hervorheben möchte ich die Fairness zwischen den Schülern“, so der Fachbereichsleiter Sport der IGS und Turnierorganisator der Mario Koch. Bei der Siegerehrung bedankte sich Koch bei den Schiedsrichtern Joanna Au und Torsten Hesse sowie Rainer Brosig für die Vorbereitung der Plätze.

Für die IGS war es neben zwei Turniersiegen bei „Jugend trainiert für Olympia“, dem Gewinn des Barmer-Cups in Wilhelmshaven (die WZ berichtete) und jetzt dem Oberstufenturniersieg ein sehr erfolgreiches Fußballjahr.

Jahrgang 11 der IGS bekam vielfältiges Bewerbungstraining

DEKEBA und Ingo Dykstra informierten IGS-Schüler rund um das Thema Bewerbungen und gaben viele hilfreiche Tipps

Was vor sechs Monaten als kurzes Gespräch auf dem Fußballplatz zwischen Dr. Marc Stuckey, Jahrgangsleiter 11 der IGS Wilhelmshaven, und Henning Trumpp, Organisationsleiter der DEBEKA in Wilhelmshaven, als kurzes Gespräch begann, fand nun seine praktische Umsetzung: Im Rahmen einer Projektwoche in Jahrgang 11 an der IGS Wilhelmshaven lag an zwei Tagen der Schwerpunkt auf einem vielfältigen Bewerbungstraining.

Hierzu haben die Mitarbeiter der DEBEKA Henning Trumpp und David Chao, beide ehemalige IGS-Schüler, sowie ihre Kollegen Alexander Thiedemann und Daniel Hecht unterschiedliche Informationsstationen rund um Bewerbungen, Bewerbungsgespräche, Assessment Center, Steuern und Berufserwartungen vorbereitet. Für die beiden Projekttage konnte zudem der FH-Dozent und Anwalt Ingo Dykstra gewonnen werden, der in spannender Art und Weise über Entscheidungsfindungen und dazugehörige psychologische Aspekte referierte. „Alle Themenblöcke waren für die Schüler aber auch für die Kollegen sehr interessant. Es war sehr gewinnbringend, dass das Bewerbungstraining durch die externen Gäste durchgeführt wurde, da sie einen viel besseren Blick auf das Themengebiet haben“, so Stuckey. Ein wichtiger Grund für die Durchführung der Projekttage ist auch die Änderung der Verordnung der gymnasialen Oberstufe. „Ab dem nächsten Schuljahr sollen die Schüler in Jahrgang 11 ein Praktikum besuchen und zudem muss wöchentlich eine Stunde Berufs- und Studienorientierung unterrichtet werden“, so Matthias Müller, Stufenleiter der Sekundarstufe 2 der IGS. Hierzu sind unterschiedliche konzeptionelle Umsetzungen möglich. Somit stellten diese beiden Tage auch einen Versuch dar, wie ab dem nächsten Jahr dann die Berufs- und Studienorientierung an der Schule implementiert werden kann. Die von der Schule, der DEBEKA und Ingo Dyskstra ausgearbeitete Idee zeigte sich nun als eine erfolgreiche Möglichkeit der Implementierung.

Dass die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten überaus produktiv war, konnten alle Mitwirkenden bestätigen. „Schon beim ersten Treffen hatten wir nahezu die identischen Themen für das Bewerbungstraining auf dem Zettel. Da waren wir auf gleich auf einer Wellenlänge“, so Stuckey. Neben der IGS waren auch die Mitarbeiter der DEBEKA und Ingo Dykstra über den Ablauf der Projekttage hocherfreut. „Wieder die frühere Schule zu betreten und dann die Erfahrung an die Schüler weiterzugeben hat großen Spaß gemacht. Die Schüler waren neugierig, haben zielorientiert mitgearbeitet und viele Fragen gestellt“, so Henning Trumpp, Alle Beteiligten würden sich über eine Fortsetzung dieses Projekts sehr freuen. In einer Abschlussreflexion war auch die Meinung bei den Schülern unisono, dass für sie diese Projekttage den Blick rund um das Thema Bewerbungen deutlich erweitert haben und sie eine Wiederholung im nächsten Jahr begrüßen würden.

IGS-SchülerInnen stellen in der SüdBar 2017 aus

Im Rahmen der SüdBar 2017, eines temporäreren Kulturraums im ehemaligen Jadebad am Kanalweg, stellen unter anderem auch SchülerInnen des ehemaligen Jahrgangs 11 der IGS selbstausgewählte, im Unterricht entstandene Arbeiten aus.
Bereits in den Ferien fand sich eine motivierte Gruppe zusammen, die die Ausstellungsfläche enterte und mit viel Engagement, Kreativität sowie Improvisationstalent gestaltete.
Mehr Informationen zum Programm, Anfahrt und Öffnungszeiten der SüdBar finden sich unter: www.suedbar.de

Ausstellungstext von Schülerin René  Antonia Klattenberg:

Wenn es blitzt und donnert, die Luft nach Salz und Algen riecht und die Gischt an die Hafenmauern schlägt, dann fühlen wir uns zuhause. Wilhelmshaven.
Doch was, wenn wir, die Menschen, uns diese Heimat zerstören und der Natur den Kampf ansagen? Und was wäre, wenn die Natur sich zurückholt, was ihr genommen wurde, was ihr zusteht…
Drei Monate haben sich die Kunstkurse (11. Jahrgang der IGS Wilhelmshaven) von Kai Hagedorn und Jutta Göner mit dem Thema „Mensch vs. Natur oder Natur vs. Mensch – Kampf an der Küste“ befasst und dabei praktische Arbeiten entstehen lassen, die sich mit dem immerwährenden Konflikt ebendieser Kontrahenten befassen. Dabei war es jedem Schüler selbst überlassen, welche Seite in seinem oder ihrem Werk die Überhand gewinnt. Einige, unserer Meinung nach besonders gelungene, Ergebnisse dieser Arbeitsphase wollen wir hier präsentieren.

von Kai Hagedorn

Platz 3 und 4 beim Chemiewettbewerb

Schüler der IGS Wilhelmshaven auf Platz 3 und 4 beim Chemiewettbewerb

Die Schülergruppe des Kooperationsverbunds „Begabungen und Talente fördern Wilhelmshaven“ (KOV), die vom IGS-Lehrer Dr. Marc Stuckey betreut wird und sich aus fünf IGS-Schülern des 11. Jahrgangs zusammensetzt, erreichte mit zwei Videobeiträgen bei der deutschen Vorausscheidung für den europaweiten Schülerwettbewerb „Chemistry Rediscovered“ der europäischen JungChemiker (EYCN) und die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) die Plätze 3 und 4. Für den Wettbewerb haben die fünf Chemie-interessierten Schüler zwei Themen in jeweils einem Experimentiervideo aufbereitet, um diese für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hierbei mussten sie Chemiewissen und den Umgang mit neuen Medien kombinieren. Zusätzlich herausfordernd war, dass alle Informationen, die im Video vorkommen, in englischer Sprache sein mussten. „Als ich von dem Projekt erfahren habe und dies meinen Schülern mitteilte, konnte ich sie gleich dafür motivieren“, so Stuckey, der neben seiner Lehrertätigkeit an der IGS auch externer Mitarbeiter in der Bremer Chemiedidaktik ist. Die Informationen rund um den Wettbewerb hat der Lehrer von seinem ehemaligen Chef und dem gebürtigen Wilhelmshavener Prof. Dr. Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen erhalten, mit dem die IGS seit über vier Jahren kooperiert.

„Wir hatten nur sehr wenig Zeit und mussten uns schnell auf zwei bestimmte Experimente einigen. Als wir uns entschieden hatten war es ganz prima, dass wir durch den Kollegen und Musikfachbereichsleiter Marc Müller im Tonstudio unterstützt wurden und er uns durch seine lange Erfahrung als Produzent wertvolle Tipps beim Drehen und Schneiden geben konnte“, so Stuckey. Die IGS-Schüler erstellten innerhalb weniger Tage je ein dreiminütiges Video zu „Schwermetalle in Tätowierfarben“ und eines zu „Brausetabletten“. „Bei den Tätowierfarben kann man Schwermetalle wie Kupfer durch Flammenfärbung nachweisen“, so der Schüler Eric. Janos ergänzt: „Es gibt im Internet viele Tätowierfarben zu kaufen, bei denen gar nicht klar ist, was genau drin ist.“ Beim Halten der blauen Farbe in die Flamme, leuchtet diese grün auf. „In diesen blauen Farben liegen Kupfer-Ionen vor. Kupfer ist ein Schwermetall. Fraglich, wie gut das für den Körper ist. In kleiner Menge wohl weniger schlimm als in großen Mengen“, so Ciriaco, der ebenfalls an dem Video beteiligt war.

Auch die zweite Gruppe hatte sichtlich Spaß an dem Wettbewerb. „Wir haben noch spät am Nachmittag in der Schule gedreht. Aber die Extraschichten haben sich ja gelohnt, auch wenn wir nur ganz knapp den Einzug in die europäische Finalrunde verpasst haben“, so Mattes, der zusammen mit Felix einen Luftballon mit sich in Wasser lösende Brausetabletten aufgepustet hat. Dieser fällt aus gleicher Höhe immer schneller auf den Boden als ein mit Luft gefüllter Luftballon. „Beim Lösen einer Brausetablette in Wasser entsteht Kohlenstoffdioxid, was schwerer ist als Luft. Dadurch landet der Ballon zuerst auf den Boden“, erklärt Felix.

Die Videos wurden nach dem Dreh geschnitten und mit englischen Untertiteln belegt. Dies diente für die Erklärung des jeweiligen Phänomens. Das Feedback von den Organisatoren des JungChemikerForums (JCF) war sehr positiv und motiviert die Schüler auch für weitere Wettbewerbe. Sie erhielten zudem vom JCF und von der GDCh Buchpreise und Urkunden. Die Videos kann man anschauen und anhören unter:

https://www.facebook.com/jungchemikerforum/videos/2063629050585416/

Video 1

https://www.facebook.com/jungchemikerforum/videos/2063627347252253/

Video2

FÜNF BIS DREIZEHN – IGS-Abschlussvideo 2017

Papier Couture: Eine Fashion-Show der Gliederpuppen

Matthias L. (2)Die Schüler des Kunstleistungskurs des 12. Jahrgangs entwarfen eine Abendgarderobe aus einfarbigen Papiermaterialien für Holzfigurinen. Über den Dialog mit den Materialien erprobten die Schüler unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten durch verschiedene papieroberflächenverändernde und volumenschaffende Verfahren wie z. B. Falten, Falzen, Schichten, Knüllen, Knittern, Rollen, Biegen, Prägen, Perforieren, Schneiden, Reißen, usw. Es sollten möglichst individuelle Lösungen angestrebt werden. Als Verbindungsverfahren konnte zwischen dem Verkleben, Verknüpfen, Verschnüren, Nähen, Leimen, Kleistern, u.a. gewählt werden. Dabei stand die Erfahrung der eigenen schöpferischen Fähigkeit und die Freude am kreativen Gestaltungsprozess im Vordergrund. Anschließend wurden die Kreationen in unterschiedlichen Posen und Umgebungen inszeniert und fotografiert.

Matthias L.

Matthias L. (3)

 

 

 

 

 

Haute-Couture á la Prinzenpalais

IMG_1864Am 25. Mai 2016  besuchte der Kunstleistungskurs des 12. Jahrgangs (Jutta Göner) in Oldenburg das Prinzenpalais. Ausgehend vom Zitat von Oskar Wilde: „Man sollte entweder ein Kunstwerk sein oder eines tragen“  setzten sich die Schüler mit der Frage auseinander, ob Mode Kunst sei.  Vor Ort wurden zunächst ausgewählte Kunstwerke der Moderne betrachtet und hinsichtlich der Bildinhalte, aber besonders der Formen, Farben und Linienführung analysiert. Die Bilder der Moderne boten Ideen für ein neues Haute-Couture-Design. In einer Kreativaktion wurden Motive, Formen und Farben der Gemälde als Vorlage genutzt und im Bewusstsein der künstlerischen Idee bezogen auf die Model-Kleidung neu interpretiert. Dabei entstanden ausgesprochen kreative Entwürfe.

Eierfliegen Wilhelmshaven

Sieger Eierfliegen (2-1)

3. Platz:               Traumflieger                     Klasse 11.1

2. Platz                 Egg-speriment                 Klasse 11.2

1. Platz                 Ei-bert Ei-nstein               Klasse 11.4

Sieger Eierfliegen (1-1)

„Denk mal“ anders über Wilhelmshavener Geschichte

Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs haben im Seminarfach 2015/16 eine etwas andere Herangehensweise an Erinnerung ausprobiert. Sie agierten als Forscher und haben sich intensiv mit der Denkmallandschaft ihrer Heimatstadt auseinandergesetzt.

Ziel dieses Projektes war es, wissenschaftspropädeutisches Arbeiten weiter zu fördern und sich der Verortung von Geschichte in der eigenen Lebenswelt bewusst werden. Dabei wurden spannende „Geschichten“ hinter Denkmälern und ihren Standorten hier in Wilhelmshaven zu Tage gefördert.

Gelingen konnte dieses Projekt dank der Unterstützung des Küstenmuseums, des Stadtarchivs und des Bauamtes. So hatten die Schüler und Schülerinnen mit Herrn Räcker-Wellnitz vom Stadtarchiv und Herrn Steinert vom Küstenmuseum kompetente Ansprechpartner, die sie in die Archivarbeit und Recherchetechniken einführten. Frau Becker vom Bauamt der Stadt Wilhelmshaven ermöglichte einen interessanten Einblick in Berufsfelder der Denkmalpflege und zeigte, wie Denkmalschutz in Wilhelmshaven konkret aussieht. Fachliche Unterstützung erhielten die Kurse auch von Herrn Ingo Hölzler, der neben hilfreichen Informationen über die örtlichen Denkmäler auch wichtige Literaturhinweise gab.

Den Abschluss des Projektes markierten kleinere Facharbeiten z.B. über die Christus- und Garnisonskirche, das Ehrenmal auf dem Ehrenfriedhof oder das Denkmal des Panzerschiffs „Deutschland“ sowie eine zweitägige Exkursion nach Hamburg. Dort wurden vor allem Denkmäler aus der Kaiserzeit mit denen Wilhelmshavens verglichen und weitere Formen der Erinnerung wie z.B. Stolpersteine oder Straßennamen untersucht.

denkmalaktiv_Logo_standaloneAuf diesem Wege möchten wir uns noch einmal recht herzlich für die Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als Trägerin des Schulprogramms „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ (s.a. www.denkmal-aktiv.de), bei Herrn Räcker-Wellnitz vom Stadtarchiv, bei Herrn Steinert vom Küstenmuseum, bei Herrn Hölzler und bei Frau Becker vom Bauamt bedanken. Es war sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für uns betreuende Lehrer ein interessantes und spannendes Projekt.

Fotoprojekt mit der Kölner Künstlerin Johanna Reich

Unter Leitung der Medienkünstlerin Johanna Reich und der Begleitung der Kunstlehrerin Jutta Göner setzten sich 15 Schülerinnen (Jg. 9 bis Jg. 13) mit dem Einfluss von weiblichen Vorbildern (ihren Lebenswegen, Begabungen, Zielen, u. a.) auf das heutige Leben von Mädchen und jungen Frauen auseinander.
Die Schülerinnen sind im Werk Johanna Reichs ein wichtiger Bestandteil des künstlerischen Prozesses. Sie sind für die Künstlerin nicht nur einfache Teilnehmerinnen, sie werden durch ihr eigenes kreatives Handeln selbst Teil des Kunstwerks. Die Mädchen wählten für sich Bilder / Vorbilder berühmter Frauen aus, die sie aufgrund von Charakter, Lebenslauf oder Begabungen faszinieren. Die weiblichen Idole waren nicht nur die schönen, reichen und berühmten Schauspielerinnen wie Angelina Jolie oder Emma Watson, auch beeindruckende Schriftstellerinnen wie Astrid Lindgren oder berühmte Fotografinnen wie Lina Scheynius waren dabei. Auf der Suche nach ihren weiblichen Vorbildern entstanden ungewöhnliche Porträts. Das Porträt der ausgewählten Heldin wurde auf das Gesicht einer Schülerin mit einem Handbeamer projiziert und der Moment des „Eins-werden“ wurde von einer weiteren Schülerin mit einer Kamera fotografiert. Für einen Augenblick verschmilzt die Schülerin mit ihrem Idol zu einem eigenständigen Porträt. Den richtigen Moment für das Foto zu finden war die große künstlerische Herausforderung, denn nur das genaue Erkennen und Sehen schafft die eindrucksvollen überzeugenden Fotos. Das erstaunliche Ergebnis dieses Kunstprojekts ist noch bis zum 05.07.2015 in der Ausstellung „Das Publikum als Souverän. Partizipative Strategien in der Kunst heute.“ in der Kunsthalle Wilhelmshaven und im städtischen Außenraum auf Plakatwänden zu sehen.

Neue Bilder für die Mensa

Im Rahmen eines Oberstufenprojekts zum Thema „Essen und Trinken“ sind neue beeindruckende Bilder eIMG_4055-2ntstanden.

Jantje Becker, Tomke Jänsch, Fabienne Schünemann und Katharina Wanke gestalteten malerisch eine großformatige Bilderreihe mit farbenprächtigen Früchten für die Mensa.

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Lea Wessels entwarf unter dem Motto „DU BIST WAS DU ISST!“ eine fotografische Bilderreihe und inszeniert sich selbst mit verschiedenen Lebensmitteln.

Suchmaschine zur Ausbildungs- und Studienplatzsuche

aubi_logoEine Suchmaschine, in der Schülerinnen und Schüler gezielt nach freien Ausbildungs- und Studienplätzen suchen können.
Aus der Anzahl der Aufrufe von März bis Mai 2015 werden die Sieger des Wettbewerbs ermittelt. Die Siegerschulen des Wettbewerbs werden im Juni bekannt gegeben.

 >>> erweiterte Suchfunktion

Informationsveranstaltung Sekundarstufe II

Mit einer Informationsveranstaltung am 09.02.2015 um 20.00 Uhr im Forum der IGS Wilhelmshaven  möchte die Schule alle interessierten Schülerinnen, Schüler und Eltern über die Vorgaben und Regelungen der Sekundarstufe II informieren.
Mit der Einführung der Profiloberstufe in Niedersachsen wurde den Schulen die Möglichkeit gegeben, ihre besonderen Schwerpunkte zu wählen und eine Auswahl bei den zur Verfügung stehenden Kursen zu treffen. Neben den für alle Schulen geltenden Anforderungen werden deshalb an diesem Abend auch die besonderen Entscheidungen der IGS vorgestellt.

Der offizielle Anmeldezeitraum für die Sekundarstufe II liegt in der Zeit vom 12. – 13.02.2015. Das Sekretariat nimmt in der Zeit von 09.00 – 12.00 Uhr die Anmeldungen entgegen, dazu muss das Originalzeugnis des 1. Halbjahres vorgelegt werden.
Anmeldeformulare gibt es im Sekretariat der IGS oder hier.

Nachtrag: Powerpoint-Folien des Informationsabends: IGS SII Infoabend_09_02_15_mit_COSOL

Ehemaligentreffen

Alle Jahre wieder….

Ehemaligentreffen mit Elchen für Homepage

Respect Arts – Schülerkunst im Stadtbild Wilhelmshavens

IGS-Schüler gestalten in den Ferien Tunnelunterführung am Toten Weg

Sechs Oberstufenschüler der IGS haben sich bereit erklärt, ein zeitaufwendiges Schulprojekt anzunehmen, dass in Zusammenarbeit mit dem TBW und der Fachabteilung ‚Streetwork‘ der Stadt Wilhelmshaven als Auftraggeber durchgeführt wurde. Beteiligt waren Catharina Teske, Nino Bergner, Nico Biermann, Lennard Bolinius, Alex Herbst und Arne Marquardt aus dem Kunst-Leistungskurs des 13. Jahrgangs von Jutta Göner.
Die Möglichkeit, einmal kein künstlerisches Bildwerk auf ein vorgegebenes weißes Blatt in irgendeinem DIN-Format – auf dem üblicherweise im Kunstunterricht gearbeitet wird – zu gestalten, sondern eine 12 Meter lange Tunnelunterführung, in direkter Nähe der IGS, durch Wandmalerei und Graffiti zu kreieren, haben die Schüler begeistert entgegengenommen. Dabei ging es ihnen nicht nur darum, bleibende Spuren zu hinterlassen, sondern es ging ihnen im Wesentlichen um die künstlerische Aufwertung eines wenig etablierten Ortes, nämlich der düsteren und dunklen Tunnelunterführung am Toten Weg, durch den tagtäglich viele busfahrende Schülerinnen und Schüler der IGS gehen müssen.
Die Schüler erfuhren, was Karl Valentin mit seiner Redewendung „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ meinte. Sie bereiteten sich vorher gründlich auf die Wandbilder vor, entwickelten Konzepte, Studien und Skizzen, um sich dann an die Umsetzung, die eigentliche künstlerische Herausforderung, zu wagen. Sie waren zunächst handwerklich mit Vorarbeiten gefordert. Zuerst wurde der Tunnel von den Hausmeistern gereinigt, danach begannen Vorarbeiten wie Haftgrund und Grundierung auftragen, um die alten Schmierereien zu entfernen. Dann erst konnte die eigentliche künstlerische Tätigkeit, die auch Spaß machte, beginnen. Nach einer Woche intensiver und aufwendiger Arbeit zeigt sich nun, was Schülern durch Kunst gelingen kann. Ein dunkler Tunnel erscheint im neuem Licht. Eine Besichtigung lohnt sich.

1. Preis der Dr. Hans-Riegel-Stiftung

felix

 

Felix hat im Juli 2014 den

ersten Preis der Dr. Hans-Riegel-Stiftung

mit seiner Facharbeit zum Thema

„Herstellung eines Flügelprofils aus Verbundstoffen mit Überlegungen zum Einsatz in einer WEA“

gewonnen.

 

Neben einer Urkunde erhält Felix die Möglichkeit, an einem Campuswochenende aller Erstplazierten teilzunehmen und obendrein 600,-€ Preisgeld.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Abitur 2014

abiturienten 2014Die IGS Wilhelmshaven gratuliert ihren Abiturientinnen und Abiturienten zum bestandenen Abitur und wünscht ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

Bilder von der Verabschiedungsfeier: ....weiter lesen

Pfingstregatta vor Spiekeroog

Seestern-Gedächtnis-Regatta 2014

Am Pfingstwochenende fand die alljährliche Seestern-Gedächtnis-Regatta des Spiekerooger Segelclubs (SSC) statt. Auch in diesem Jahr nahmen wieder vier Boote des Fördervereins Schulsegeln (FSS) teil. Die Lehrer Dieter Rothe und Jürgen Maywald (beide IGS) fuhren mit Schülern, Ehemaligen und Studenten von Hooksiel aus auf die Ostfriesische Insel. Bei herrlichem Segelwetter fand die Regatta am Sonntag mit über 90 Booten verschiedenster Klassen statt. In ihrer Wertungsgruppe war die Crew der Frosti erfolgreich und belegte wie schon im Vorjahr den zweiten Platz.
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Auf dem Bild von links, erste Reihe: Melina Heuermann, Alica Schütte, Julia Schöneich, Neele Baumgarten, Anne Baumgarten zweite Reihe: Henning Ueberschaar, Marc Sparwel, Moritz Reimann, Jan-Gerd Meß, Jannik Harrer, J. Maywald dritte Reihe: Ole Werdermann, D. Rothe

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Junge Nachwuchskünstlerinnen stellen aus

Milena-BildKatharina Wanke und Milena Sicking, beide Schülerinnen im Kunstkurs von Jutta Göner im 12 Jahrgang der IGS Wilhelmshaven, haben es mit ihren eindrucksvollen Kunstwerken unter die 150 Siegerinnen und Sieger des 17. Landeswettbewerbs „Jugend gestaltet“ geschafft. Milenas Arbeit trägt den Titel „Ana kills Love – Magersucht I“ . Katharina hat vier Tafeln mit dem Titel „Basic Food I – IV“ gestaltet. Ihre Arbeiten sind vom 26. April bis zum 1. Juni 2014 im Kunstmuseum Celle zu besichtigen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der sämtliche Kunstwerke des Wettbewerbs enthält und unter der Adresse http://www.jugendgestaltet.de/2014/JZ-2014.pdf abzurufen ist.

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SEGELN LERNEN FÜRS LEBEN

Artikel aus der Zeitschrift  „Yacht“ –  Ausgabe 5 – 2014 von HOLGER PETERSON

In Wilhelmshaven schicken MEHRERE SCHULEN ihre Schüler gemeinsam aufs Wasser. Sie sollen den Umgang mit Pinne und Schot üben. Und nebenbei manche Lektion für die spätere BERUFSKARRIERE mitnehmen.

Lehrer2Der eine ist Lehrer für Sport und Chemie, der andere unterrichtet Biologie und Geografie. Jürgen Maywald, 57, und Dieter Rothe, 60, gehören seit den siebziger Jahren dem Kollegium der Integrierten Gesamtschule, kurz IGS, in Wilhelmshaven an. Und beide sind Vollblutsegler. Dank ihnen haben Schüler ab der fünften Klasse die Chance, während ihrer Zeit bis zum Abschluss und bis weit ins Studium oder die Berufsausbildung hinein regelmäßig segeln zu gehen – ohne in einen Verein eintreten und ohne ein eigenes Boot besitzen zu müssen.

Seit zehn Jahren existiert das Segelprojekt. Während die Jüngsten den Umgang mit Pinne und Schot erst lernen müssen, büffeln die  älteren Jahrgänge für Segelscheinprüfungen, engagieren sich als Co-Ausbilder, beteiligen sich an Regatten oder gehen eigenverantwortlich auf Törn. Für all das stehen unterschiedliche Boote zur Verfügung.

Was den Anstoß für das Projekt gab? Ganz einfach: „in Bayern lernt jeder Schüler Skifahren. An der niedersächsischen Küste hingegen endete für die meisten meiner Schüler der Horizont am Deich. Ich wollte, dass sie die Wunderwelt des Wattenmeers kennenlernen“, erklärt Maywald.

Alle

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Erkundung architektonischer Epochen

Erkundung verschiedener Architekturepochen Schülerausflug 11

Der gemischte Kunstkurs des elften Jahrganges unternahm am Donnerstag, dem 19. Februar 2014, einen Ausflug nach Oldenburg. Der Ausflug fand im Rahmen der Unterrichtseinheit Architektur statt.
Zu Beginn besuchten die Schüler das Oldenburger Landesmuseum, in dem sie die Ausstellung „Neue Baukunst“ besichtigten. Die Gruppe nahm an einer Führung teil, welche die Schüler auf eine Zeitreise führte. Gemeinsam entdeckten sie auf den Spuren von Walter Müller-Wulckow den Wandel alter Architektur hin zu neuer Baukunst.
Im Anschluss darauf erfolgte eine Besichtigung des Oldenburger Marktplatzes, auf dem Gebäude aus verschiedenen Epochen zu entdecken sind. Ganz im Sinne echter Künstler holten die Schüler ihre Zeichenblöcke heraus und skizzierten verschiedene Gebäude. Aufgefallen ist ihnen dabei, dass die Gebäude aus den siebziger Jahren das harmonische Gesamtbild des Marktplatzes stören. In den folgenden Stunden wollen die Schüler mithilfe ihres neu erworbenen Wissens eine neue architektonische Lösung für die Häuser zwischen dem Rathaus und dem Jugendstilhaus entwickeln.

Das Eichmann – Protokoll

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Arzt hätt` ich nicht werden dürfen
Das Eichmann – Protokoll

 „Von dem rechtlichen Sektor aus gesehen blieb mir nichts anderes übrig als Befehlsempfänger, die Befehle, auszuführen, die ich bekam.“

Über den Geschichtsunterricht hinaus hatten am 24.01.2014 Schüler des 12. und 13. Jahrgangs der IGS die Möglichkeit, mithilfe einer szenischen Lesung auf Basis der Verhörprotokolle Adolf Eichmanns einen vertiefenden Einblick in die Psyche des Organisators der nationalsozialistischen Judenvernichtung zu erhalten. Die Schauspieler Harald Schandry und Bernd Surholt, die seit 6 Jahren mit der Inszenierung an deutschen Schulen versuchen, historische Zusammenhänge zu verdeutlichen und Bezüge zu aktuellen Ereignissen herzustellen, verzichten dabei auf Requisiten und Bühnenbild und zeichnen auf Basis verschiedenster historischer Dokumente ein verstörendes Bild des Schreibtischtäters Eichmann. ....weiter lesen

Wilhelmshavener Eierwerfen!

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Seit 2003 veranstalten die Physiklehrerinnen und –lehrer des 11. Jahrgangs regelmäßig das Wilhelmshavener Eierwerfen. Die Aufgabe besteht nicht nur darin, ein rohes Ei so aus dem 2. Stock zu werfen, dass es unversehrt landet. Die Überlegungen, wie man das Ei am besten schützen oder abbremsen kann, müssen zudem auch fachwissenschaftlich begründet werden. Das verlangt eine intensive Auseinandersetzung mit den Gesetzen des freien und nicht so freien Falls. Klaus Harries, der das Eierwerfen an der IGS Wilhelmshaven eingeführt hat, geht zum Ende dieses Halbjahres in den Ruhestand und hat bei den jungen Kolleginnen und Kollegen hoffentlich Nachfolger gefunden.

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Mottowoche der AbiturientInnen 2013

Zeitzeugenprojekt Außenlager Alter Banter Weg des KL Neuengamme

Bericht der Nordwestzeitung vom 9.10.2012  (Autor: Stephan Giesers)

Von Zeitzeugen für die Zukunft lernen

Wilhelmshaven „Das ist emotional sehr anstrengend für mich“, sagt der Franzose Raymond Gourlin und kämpft mit den Tränen. Der 87-Jährige will aber von seiner Vergangenheit erzählen: 1944 kam er als politischer Gefangener ins Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme am Alten Banter Weg in Wilhelmshaven.

Damals war Gourlin kaum älter als die Schüler der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven, die ihn und drei weitere ehemalige Häftlinge interviewen sollen. Anlass ist ein einwöchiges Zeitzeugenprojekt. ....weiter lesen

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