Seminarfach Metallgießen

Seit Anfang 2016 existiert das Projekt Metallguss an der IGS Wilhelmshaven.
Es ist wählbar im Wahlpflichtunterricht in den Jahrgängen 7 und 8, sowie in Proseko 9/10.
Wir stellen eigene Modelle her, formen sie in Sand ein und füllen die Formen mit geschmolzenem Metall (Aluminium oder Bronze).
Wesentliche Arbeitsschritte kann man sich in diesem Film ansehen.

Die heilige Johanna 2.0

Franziska Werner vom Oldenburger Staatstheater besucht Deutschkurs 10Z3 an der IGS

Wie schreibt man eigentlich ein Theaterstück? …und wie wird dann aus einem Text eine lebendige und spannende Inszenierung?
Praktische Antworten auf diese Fragen erhielt der Deutschkurs 10Z3 der IGS unter Leitung von Nina Helmerichs und Kai Hagedorn von Franziska Werner.
Im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Epischen Theater nach Bertold Brecht wurden im Kursunterricht zunächst Passagen aus der „heiligen Johanna der Schlachthöfe“ erarbeitet und die Rolle der Johannen-Figur als Fürsprecherin der Armen diskutiert.

Anschließend hieß es; selber schreiben!

Orientiert an aktuellen Konflikten wie Hungersnöten, Bürgerkriegen, politischen Krisen, EU-Austritten usw. entwickelten die SchülerInnen Ideen für eigene Stücke und entwarfen Szenen für die Bühne.
Fachkundige Unterstützung erhielten sie dabei von Franziska Werner, Schauspielerin und Stückautorin am Oldenburger Staatstheater, die der IGS einen Besuch abstattete.
Neben einer kurzen Vorstellung ihres Berufes und einem Einblick in die Welt des Theaters stand dabei vor allem die Unterstützung beim Schreiben der eigenen Szenen im Fokus. Es wurde beraten, gekürzt, umgeschrieben und optimiert, um anschließend in einer Art Workshop-Format die Szenen dramatisch zu inszenieren und mit fachlicher Beratung „bühnenreif“ einzuüben.
Das große Finale bildete an diesem Tag die Premiere der selbstgeschriebenen Szenen auf der Probebühne.
Lampenfieber und Selbstbewusstsein – am Ende ein applaudierendes Publikum.

Ein bisschen wie am echten Theater…

Kai Hagedorn

Unterstützung für NaDEET

Wenn Pastor Keding Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln macht, ist ein Abstecher nach Wilhelmshaven für ihn inzwischen selbstverständlich. Jedes Mal bringt er Nachrichten aus Namibia und vor allem aus NaDEET mit.  Auch in diesem Jahr konnte er den Schülerinnen und Schülern der 6.5, der 7.2 und der 10.3 ein Video seines letzten Besuchs zeigen. Mit einer kleinen Reisegruppe besuchte er das Umweltzentrum, das sein Sohn Andreas und seine Schwiegertochter Viktoria in Namibia aufgebaut haben. In diesem Jahr wird ein weiteres Umweltzentrum in Swakopmund eröffnet.

Ganz besonders stolz ist Herr Keding, dass Viktoria mit ihrem Projekt den Umweltpreis „Tropheé des femmes“ der Firma Yves Rocher gewonnen hat und das Preisgeld von 10000,- € den Projekten zu Gute kommen kann.

Auch die IGS Wilhelmshaven trägt wieder dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler aus der Oanob Primary school in Rehoboth am einwöchigen Programm in NaDEET teilnehmen können. Durch den von der SV organisierten Weihnachtsbasar, Sammlungen, den Verkauf von Cupcakes durch die Namibia-AG und Herrn Schollmeier und das von Herrn Domeyer initiierte Projekt „50 Cent für Namibia“ sind insgesamt fast 1830,-€ zusammengekommen. Herr Nietied, der Herrn Keding zur Spendenübergabe im Forum der IGS begleitete, rundete die Summe auf 2000,-€ auf – vielen Dank nochmals dafür.

Insgesamt hat die IGS Wilhelmshaven nun fast 8500,-€ gespendet. Dadurch hat sie vielen Schülerinnen und Schülern aus Rehoboth eine lehrreiche und schöne Woche am Rande der Namib-Wüste ermöglicht.

Video von der Preisverleihung

Exkursion zur NordWestKunst 2017

Von ächzenden Heuhaufen und metallenen Paradiesvögeln

Im Rahmen des Kunstunterrichts der Oberstufe besuchten gleich drei Kunstkurse des zwölften Jahrgangs der IGS zeitversetzt die Ausstellung „NordWestKunst 2017“ in der Wilhelmshavener Kunsthalle.

Die besuchte Ausstellung, in der 29 KünstlerInnen mit regionalem Bezug exemplarische Arbeiten zeigten, gab den SchülerInnen einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der bildenden Kunst. Dabei konnten sowohl Arbeiten aus dem Bereich der Malerei, Plastik und Skulptur, als auch bewegliche und klingende Installationen entdeckt werden.

Nach eigenen Schwerpunktlegungen suchten sich die KursteilnehmerInnen jeweils eine der ausgestellten Arbeiten aus, erarbeiteten Hintergrundinformationen, sowie einen eigenen Deutungszugang und stellten in einem gemeinsamen Rundgang der Gruppe „ihre“ Arbeit vor.

Neben der Annäherung an herausfordernde Kunstwerke, wie klingenden Regenrohren und einem ächzenden Heuhaufen, konnte so auch ein unterhaltsamer Zugang zu verschiedenen, vielseitigen Ausstellungsstücken erarbeitet werden.

Die Exkursion in den musealen Raum endete mit einer gemeinsamen Reflexion, einem Heißgetränk vor dem Museum sowie der Erkenntnis, dass Wilhelmshaven Kunstinteressierten viel zu bieten hat.

Dank geht an dieser Stelle an das Team der Wilhelmshavener Kunsthalle und im Speziellen an Herrn Dr. Fitschen, der uns durch die Ausstellung begleitete.

 

Informationen zur Kunsthalle und aktuellen Ausstellungen gibt es unter: http://www.kunsthalle-wilhelmshaven.de/

Kai Hagedorn

Gesundes Frühstück mit Haferflocken

Im Rahmen der Aktion „Gesundes Frühstück“ hat die Stammgruppe 9.5 ein Paket von der Firma Koelln erhalten, in dem verschiedene Haferflocken, Instantflocken, Knuspermüsli und Rezepthefte vorhanden waren. Die Schüler selbst brachten Milch, Jogurt, Honig, Aufschnitt und verschiedenes Obst mit und schon konnte das gesunde Frühstück beginnen. Neben einer Müsli-Ecke, an der die Schüler sich selbst Müsli nach Wahl zusammenstellen konnten, gab es noch eine Brötchenecke mit selbstgebackenen Hefezöpfen mit Haferflocken. Am begehrtesten aber war die Smoothie-Station, an der die Schüler mit verschiedenen Zutaten und Haferflocken leckere Getränke herstellten. Am Ende waren alle überzeugt, dass auch gesundes Frühstück überaus lecker schmecken kann. Und so konnten die Schüler mit neuer Energie in den Rest des Schultages starten. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die Unterstützung von Koelln.

„Erfahre“ deine Stadt

Sich mit der Geschichte seiner Heimatstadt zu beschäftigen, ist nichts Neues – dies mit dem Fahrrad zu tun, allerdings schon. So haben jahrgangsübergreifend die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs mit ihren Rädern die Stadt unsicher gemacht und bedeutsame Wahrzeichen, Plätze und Denkmäler „erfahren“. Die gewonnenen Eindrücke wurden im Stadtarchiv unter der Anleitung von Herrn Räcker-Wellnitz vertieft und auf dem ersten ProSeKo – Abend am 25.01.17 der Schulöffentlichkeit präsentiert.

Exkursionen nach Georgsmarienhütte und Hamburg ermöglichten einen fruchtbaren Austausch mit den Verbundschulen des Projektes, gefördert durch das Schulprogramm „denkmal aktiv“, sodass kurz vor den Abschlussprüfungen viele neue Eindrücke gewonnen werden konnten.

Für das zweite Halbjahr ist eine Kooperation mit dem Wattenmeerhaus geplant. Unter anderem werden Workshops stattfinden, die über die Bedeutung des Wattenmeers informieren, vorhandene Nutzungskonflikte offenlegen und Möglichkeiten eines nachhaltigen Umgangs mit dem Weltnaturerbe aufzeigen.

Weitere Informationen zu diesem Projekt und den Verbundschulen finden Sie auf folgenden Seiten:

http://kultur-bildet.de/artikel/projekt-der-woche-161-alt-aber-oho

http://denkmal-aktiv.de/schulprojekte/archiv/schulen-2016/igs-wilhelmshaven/

Rap-Projekt im Deutschunterricht

„Das wir so etwas können, hätte ich nicht gedacht…!“

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Großstadtlyrik“ befassten sich die 24 SchülerInnen des Deutschkurses 8,456 unter Leitung von Erika Damm und Kai Hagedorn mit lyrischen Werken der letzten 100 Jahre, die allesamt eine Gemeinsamkeit aufwiesen: Das Themenfeld Stadt und Mensch.

Neben grundlegenden Kategorien der Lyrikanalyse, wie dem Identifizieren und Deuten von Metaphern, Alliterationen, Reimschemata und weiteren Stilmitteln, stand in der Auseinandersetzung mit den Texten vor allem das Verhältnis zwischen „lyrischem Ich“ und Stadt als Lebensraum im Fokus der gemeinsamen Arbeit.

Nach der Beschäftigung mit expressionistischen Gedichten und Beispielen aus dem Bereich Poetry-Slam stand Rap – gewissermaßen als moderne Form der performativen Lyrik – auf der Agenda.

Für das Schreiben eines eigenen Stadtrap-Textes stand eines fest: Thema ist Wilhelmshaven.

Unterstützung erfuhren die SchülerInnen durch den überregional bekannten Rap-Künstler Boykott („Wilhelmshaven“), der Grundlagen des Rappens sowie Texteschreibens erläuterte und den SchülerInnen in ihrer gesamten Schreibphase mit Tipps, Anregungen und Expertise zur Seite stand.

Am Ende der Unterrichtseinheit stand die Präsentation der Texte, in denen die SchülerInnen ihre ganz eigene Sicht und persönliche Geschichten aus „ihrer“ Stadt verarbeiteten.

Die Vorträge reichten von rhythmisch gelesenen Texten bis hin zu hochanspruchsvollen Rap-Performances, die entsprechend mit brandendem Applaus belohnt wurden.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die SchülerInnen freudiges Engagement gezeigt und für sich neue Wege für einen produktiven Umgang mit Lyrik erschlossen haben.

Kai Hagedorn