Die Auswinterung beginnt

Es geht wieder los!

Die ersten „wärmeren“ Tage haben die Bienen aus ihren Beuten und zu dem jetzt schon vorhandenen Pollenangebot gelockt. Es wird also Zeit, die Völker auf das neue Jahr vorzubereiten. Vor allem müssen die Mäusegitter entfernt werden, damit die Bienen den Totenfall leichter herausschaffen können und die gesammelten Pollen nicht am Gitter hängen bleiben. Wir unterstützen die Bienen beim Saubermachen, indem wir den Boden einmal herausnehmen und abkehren.

Jetzt zeigt sich auch, wer überlebt hat und wer nicht. Ein Volk mussten wir (bis jetzt) leider verloren geben. Obwohl genügend Futter in der Beute ist, sind die Bienen verendet. So wie die Beutenwand und einige Waben aussehen, scheint Nosema die Ursache zu sein, zumal an den toten Bienen kein Varroabefall festzustellen ist. Vielleicht ist dies aber nur ein Folgeerscheinung und die Bienen sind durch Futterabriss verendet.

Wir hoffen, dass nicht noch weiter Völker verloren sind, werden dies aber erst beim nächsten Einsatz am Ende dieser Woche feststellen können.

„Bester Vorleser“ der Stadt kommt von der IGS

Kilian Heyen (Jg. 6) ist Stadtsieger im bundesweiten Vorlesewettbewerb der „Stiftung Börsenverein des deutschen Buchhandels“.

In einem spannenden Wettkampf der städtischen Schulsieger überzeugte er die Jury mit seinen souveränen und zugleich „coolen“ Lesevorträgen, mit denen er die Konkurrenz knapp hinter sich ließ. Damit ist er nun für den Bezirksentscheid qualifiziert.

Wir wünsche ihm auch dort viel Erfolg!

 

Das Bienenjahr geht zu Ende

Am letzten Schultag des Jahres ging auch das Bienenjahr an der IGS zu Ende. Bei stark erhöhter Luftfeuchtigkeit und böigem Wind sind alle Völker mit Oxalsäure behandelt worden. Die vorherige Gemüllkontrolle zeigte einen unterschiedlichen, insgesamt aber sehr niedrigen Befallsgrad. Die Varroabehandlung in diesem Jahr war offenkundig erfolgreich.

Nach starken (und zum größten Teil selbst verschuldeten) Verlusten im letzten Winter begann das Bienenjahr an der IGS eher holprig. Letztlich konnten aber genügend Ableger gebildet werden, um wieder auf einen vernünftig großen Völkerbestand zu kommen. Aus den Reihen des Imkervereins Wilhelmshaven haben ein kräftiger Schwarm sowie zwei kleine Ableger für die von uns selbst gezüchteten und inselbegatteteten Königinnen den Bestand erweitert.

WachsZweimal konnte von den verbliebenen drei Wirtschaftvölker Honig geerntet werden, so dass die Nachfrage in der Schule zumindest im Ansatz bedient werden kann (ja, es gibt noch Honig!). Die Mitglieder der Schülerfirma Imkerei haben sich dabei – und bei vielen anderen Gelegenheiten, wie dem 1. Wilhelmshavener Reinigungstag, dem Schmelzen von Wachs, dem Pflanzen von Trachtpflanzen u.v.m. – tatkräftig und mit vielen Ideen eingebracht.

Neues LogoSeit Sommer ziert die Gläser ein neues Etikett. Wir gedenken damit unserer Mitschülerin Lara, die kurz vor Ende der Sommerferien tödlich verunglückt ist. Sie hat das Logo gestaltet.

Für das neue Jahr wünschen wir uns möglichst geringe Völkerverluste, was bei der milden Witterung aber nicht ganz einfach sein wird. Zu lange sind die Bienen in Brut geblieben und haben dadurch viel Futter verbraucht. Eine zeitige Futterkontrolle wird notwendig Holzbeutesein, ggf. auch Notfütterungen. Vielleicht geht auch unser Wunsch in Erfüllung, selber Mittelwände gießen zu können. Dafür braucht es aber noch die nötige Hardware. Wir rechnen derzeit, ob unser Geld schon reicht. Auf jeden Fall geht im nächsten Jahr die IGS-Holzbeute für elf DNM-Rähmchen in die praktische Erprobung. Wenn sie sich bewährt, wird sie zukünftig in den Wintermonaten in Serie produziert werden.

Es bleibt also spannend!

All unseren Freunden, Förderern und Kunden wünschen wir alles Gute für 2016!

Varroabehandlung erfolgreich

DSC00266

Varroamilben

Die wohl wichtigste Maßnahme für den Erhalt der Bienengesundheit ist die regelmäßige und sachgemäße Behandlung gegen die Varroa. Die Milbe parasitiert das Bienenvolk. Neben den unmittelbaren Schäden für die einzelnen Bienen transportiert die Milbe Krankheitserreger, die in den geschwächten Völkern weitere Schäden verursachen.

In der Schulimkerei der IGS werden die Völker nach der letzten Ernte und dem ersten Einfüttern mit Ameisensäure behandelt. Diese Behandlung wird mit dem Aufträufeln von Oxalsäure im Winter ergänzt. Brutlose Völker werden zudem mit Milchsäure besprüht. Die regelmäßige Befallskontrolle vor, während und nach der Behandlung gibt wichtige Anhaltspunkte über den Befallsgrad und die Anzahl der notwendigen Behandlungen. Der Befallsgrad ist dabei, selbst bei unmittelbar nebeneinander stehenden Völkern, sehr unterschiedlich.

DSC00255

Nassenheider Verdunster, untergebracht in einer zusätzlichen Zarge.

Insgesamt hat die jetzt abgeschlossene Behandlung mit Ameisensäure zu sehr guten Ergebnissen geführt. Erstmalig kamen die sog. Nassenheider Verdunster zum Einsatz. Diese konnten nicht nur durch den guten Behandlungserfolg überzeugen, sondern auch durch den geringen Arbeitsaufwand.

 

 

 

 

Einfüttern und Varroakontrolle

In diesem Jahr wurden vor allem viele Ableger gebildet, damit im nächsten Jahr mehr Völker für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen und letztlich natürlich auch, damit mehr Wirtschaftsvölker Honig geben. Anfang August endete das sonst üppige Trachtangebote rund um die Schule, so dass die Bienen jetzt mit Futter versorgt werden müssen, damit diese sich auf den Winter vorbereiten können. Daher hat die Einfütterung jetzt begonnen.

Erfreulicherweise ist der Varroabefall äußerst gering. Das kann vor allem darauf zurückgeführt werden, dass der Bestand überwiegend aus Ablegern besteht, die frühzeitig mit Milchsäure behandelt worden sind und dass bei den Wirtschaftsvölkern die Varroabehandlung des Vorjahres sehr erfolgreich gewesen sein muss. Trotzdem wird nach der ersten Einfütterung eine Varroabehandlung aller Völker mit Ameisensäure stattfinden. Eine entsprechende Zahl von Nassenheider-Verdunstern steht bereit.

2. Honigernte 2015

Und 2015-08-02-2064wieder fließt der Honig! 2015-08-02-2068

Obwohl Sommerferien sind und obwohl es ein Sonntag war: Am 02.08. hat die Schulimkerei die zweite Honigernte eingebracht. In gut vier Stunden intensiver Arbeit wurden die Waben ausgeschleudert, die weitgehend verdeckelt waren oder deren unverdeckelter Honig bei der Spritzprobe in den Waben blieb. Jetzt heißt es wieder rühren, rühren, rühren, damit der Honig schön cremig wird.

Schoolboxen gepackt

2015-07-22-2040aDie Schülerfirma Schoolbox hat am Zeugnistag ordentlich zugelangt und alle Schoolboxen gepackt. Einige Tage bevor die Schule wieder beginnt, treffen sich die Schoolboxler und erledigen die noch ausstehenden Arbeiten. So sind einige Artikel nachgeliefert worden, die in die Kisten gepackt werden müssen. Außerdem fehlen noch die Aufkleber, die jeden Artikel und jede Box eindeutig kennzeichnen.