Imker-AG

Die Produkte der Schulimkerei sind in der Schule sehr gefragt, die Mitarbeit in der AG aber genauso. Wie können möglichst viele Schülerinnen und Schüler von und mit den Bienen lernen? Die Idee: Wir gründen eine nachhaltige Schülerfirma „IGS-Imkerei“. Dies ist eine gute Ergänzung zur breiten Palette der als nachhaltig zertifizierten Schülerfirmen der IGS und ganz im Sinne einer „Umweltschule Europa“.DBU

Diese Idee fand auch die Zustimmung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Landesverbandes der Imker Weser-Ems, die gemeinsam eine Projektförderung aufgelegt haben zur Entwicklung nachhaltiger Schulimkereien. Zukünftig heißt es also „… gefördert mit den Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt“.

Wir bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns riesig, dieses Projekt verwirklichen zu können!

 

Neueste Berichte von der Imker-AG:
IGS-Imkerei ist NaSch des Monats!

Die nasch-community.de, das Netzwerk nachhaltiger Schülerfirmen, stellt jeden Monat eine nachhaltige Schülerfirma im Interview vor. Im Monat März 2017 ist dies die Schulimkerei der IGS Wilhelmshaven. Hier gehts zum Interview.

Die Auswinterung beginnt

Es geht wieder los!

Die ersten „wärmeren“ Tage haben die Bienen aus ihren Beuten und zu dem jetzt schon vorhandenen Pollenangebot gelockt. Es wird also Zeit, die Völker auf das neue Jahr vorzubereiten. Vor allem müssen die Mäusegitter entfernt werden, damit die Bienen den Totenfall leichter herausschaffen können und die gesammelten Pollen nicht am Gitter hängen bleiben. Wir unterstützen die Bienen beim Saubermachen, indem wir den Boden einmal herausnehmen und abkehren.

Jetzt zeigt sich auch, wer überlebt hat und wer nicht. Ein Volk mussten wir (bis jetzt) leider verloren geben. Obwohl genügend Futter in der Beute ist, sind die Bienen verendet. So wie die Beutenwand und einige Waben aussehen, scheint Nosema die Ursache zu sein, zumal an den toten Bienen kein Varroabefall festzustellen ist. Vielleicht ist dies aber nur ein Folgeerscheinung und die Bienen sind durch Futterabriss verendet.

Wir hoffen, dass nicht noch weiter Völker verloren sind, werden dies aber erst beim nächsten Einsatz am Ende dieser Woche feststellen können.

Das Bienenjahr geht zu Ende

Am letzten Schultag des Jahres ging auch das Bienenjahr an der IGS zu Ende. Bei stark erhöhter Luftfeuchtigkeit und böigem Wind sind alle Völker mit Oxalsäure behandelt worden. Die vorherige Gemüllkontrolle zeigte einen unterschiedlichen, insgesamt aber sehr niedrigen Befallsgrad. Die Varroabehandlung in diesem Jahr war offenkundig erfolgreich.

Nach starken (und zum größten Teil selbst verschuldeten) Verlusten im letzten Winter begann das Bienenjahr an der IGS eher holprig. Letztlich konnten aber genügend Ableger gebildet werden, um wieder auf einen vernünftig großen Völkerbestand zu kommen. Aus den Reihen des Imkervereins Wilhelmshaven haben ein kräftiger Schwarm sowie zwei kleine Ableger für die von uns selbst gezüchteten und inselbegatteteten Königinnen den Bestand erweitert.

WachsZweimal konnte von den verbliebenen drei Wirtschaftvölker Honig geerntet werden, so dass die Nachfrage in der Schule zumindest im Ansatz bedient werden kann (ja, es gibt noch Honig!). Die Mitglieder der Schülerfirma Imkerei haben sich dabei – und bei vielen anderen Gelegenheiten, wie dem 1. Wilhelmshavener Reinigungstag, dem Schmelzen von Wachs, dem Pflanzen von Trachtpflanzen u.v.m. – tatkräftig und mit vielen Ideen eingebracht.

Neues LogoSeit Sommer ziert die Gläser ein neues Etikett. Wir gedenken damit unserer Mitschülerin Lara, die kurz vor Ende der Sommerferien tödlich verunglückt ist. Sie hat das Logo gestaltet.

Für das neue Jahr wünschen wir uns möglichst geringe Völkerverluste, was bei der milden Witterung aber nicht ganz einfach sein wird. Zu lange sind die Bienen in Brut geblieben und haben dadurch viel Futter verbraucht. Eine zeitige Futterkontrolle wird notwendig Holzbeutesein, ggf. auch Notfütterungen. Vielleicht geht auch unser Wunsch in Erfüllung, selber Mittelwände gießen zu können. Dafür braucht es aber noch die nötige Hardware. Wir rechnen derzeit, ob unser Geld schon reicht. Auf jeden Fall geht im nächsten Jahr die IGS-Holzbeute für elf DNM-Rähmchen in die praktische Erprobung. Wenn sie sich bewährt, wird sie zukünftig in den Wintermonaten in Serie produziert werden.

Es bleibt also spannend!

All unseren Freunden, Förderern und Kunden wünschen wir alles Gute für 2016!

Varroabehandlung erfolgreich

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Varroamilben

Die wohl wichtigste Maßnahme für den Erhalt der Bienengesundheit ist die regelmäßige und sachgemäße Behandlung gegen die Varroa. Die Milbe parasitiert das Bienenvolk. Neben den unmittelbaren Schäden für die einzelnen Bienen transportiert die Milbe Krankheitserreger, die in den geschwächten Völkern weitere Schäden verursachen.

In der Schulimkerei der IGS werden die Völker nach der letzten Ernte und dem ersten Einfüttern mit Ameisensäure behandelt. Diese Behandlung wird mit dem Aufträufeln von Oxalsäure im Winter ergänzt. Brutlose Völker werden zudem mit Milchsäure besprüht. Die regelmäßige Befallskontrolle vor, während und nach der Behandlung gibt wichtige Anhaltspunkte über den Befallsgrad und die Anzahl der notwendigen Behandlungen. Der Befallsgrad ist dabei, selbst bei unmittelbar nebeneinander stehenden Völkern, sehr unterschiedlich.

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Nassenheider Verdunster, untergebracht in einer zusätzlichen Zarge.

Insgesamt hat die jetzt abgeschlossene Behandlung mit Ameisensäure zu sehr guten Ergebnissen geführt. Erstmalig kamen die sog. Nassenheider Verdunster zum Einsatz. Diese konnten nicht nur durch den guten Behandlungserfolg überzeugen, sondern auch durch den geringen Arbeitsaufwand.

 

 

 

 

Einfüttern und Varroakontrolle

In diesem Jahr wurden vor allem viele Ableger gebildet, damit im nächsten Jahr mehr Völker für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen und letztlich natürlich auch, damit mehr Wirtschaftsvölker Honig geben. Anfang August endete das sonst üppige Trachtangebote rund um die Schule, so dass die Bienen jetzt mit Futter versorgt werden müssen, damit diese sich auf den Winter vorbereiten können. Daher hat die Einfütterung jetzt begonnen.

Erfreulicherweise ist der Varroabefall äußerst gering. Das kann vor allem darauf zurückgeführt werden, dass der Bestand überwiegend aus Ablegern besteht, die frühzeitig mit Milchsäure behandelt worden sind und dass bei den Wirtschaftsvölkern die Varroabehandlung des Vorjahres sehr erfolgreich gewesen sein muss. Trotzdem wird nach der ersten Einfütterung eine Varroabehandlung aller Völker mit Ameisensäure stattfinden. Eine entsprechende Zahl von Nassenheider-Verdunstern steht bereit.

2. Honigernte 2015

Und 2015-08-02-2064wieder fließt der Honig! 2015-08-02-2068

Obwohl Sommerferien sind und obwohl es ein Sonntag war: Am 02.08. hat die Schulimkerei die zweite Honigernte eingebracht. In gut vier Stunden intensiver Arbeit wurden die Waben ausgeschleudert, die weitgehend verdeckelt waren oder deren unverdeckelter Honig bei der Spritzprobe in den Waben blieb. Jetzt heißt es wieder rühren, rühren, rühren, damit der Honig schön cremig wird.

Honigernte 2015

A2015-06-05-1718nfang Juni, nach Ende der Rapsblüte, konnte die erste Honigernte 2015 eingefahren werden. Diesmal haben wir etwas Neues ausprobiert und die Waben mit dem Heißluftfön entdeckelt. Das ging super! Außerdem haben wir unser neues Refraktometer ausprobiert, um den Wassergehalt des Honigs zu bestimmen. Wir waren erstaunt, dass der Wassergehalt auf ein und derselben Wabe sich erheblich unterscheiden kann.

Mit dem Ergebnis sind wir übrigens sehr zufrieden!

1. Wilhelmshavener Reinigungstag

Diese Rähmchen müssen dringend gereinigt und desinfiziert werden.

Diese Rähmchen müssen dringend gereinigt und desinfiziert werden.

Die Schulimkerei der IGS veranstaltet zusammen mit dem Imkerverein Wilhelmshaven am 08.03.2015 einen Reinigungstag. Alle interessierten Imker sind herzlich eingeladen in der Zeit zwischen 10:00 und 15:00 Uhr ihre Rähmchen und Magazine im Dampfwachsschmelzer und im Ätznatronbad gegen eine kleine Gebühr zu reinigen und zu desinfizieren.

Die Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma „Schulimkerei“ unterstützen dabei gerne.

Die regelmäßige Desinfektion der Arbeitsmittel der Imkerei trägt nachhaltig zur Bienengesundheit und zur Verbesserung der Honig- und Wachsqualität bei. Der Landesverband der Imker Weser-Ems e.V. hat deshalb einen Reinigungswagen mit allen notwendigen Ausrüstungsgegenständen zusammengestellt, der am 08.03. im Schulgarten der IGS zum Einsatz kommen wird.

Nachfragen können unter 04421-981926 gestellt werden.

Imkerei wird Schülerfirma

Nun ist es soweit: Die Imkerei wird zur Schülerfirma!

Das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen. Über ein Dutzend Bewerbungen um die Mitarbeit in der Imkerei hat es gegeben. Am Ende der Auswahlgespräche haben zehn Schülerinnen und Schüler das Angebot bekommen, in der Imkerei anzufangen.

Schülerfirma Imkerei

Die Jungimker/-innen der Schülerfirma IGS-Imkerei

Alle diejenigen, die noch nicht in Jahrgang 9 oder 10 sind, brauchen trotzdem nicht traurig sein. Im zweiten Halbjahr wird es wieder eine AG geben – mitbetreut von der Schülerfirma Imkerei. Und wer dann immer noch nicht zum Zuge gekommen ist und aus den Vorjahren Erfahrung mitbringt, der kann in seiner Freizeit eine Patenschaft für ein Volk übernehmen. Einfach mal nachfragen!

Das Bienenjahr geht weiter

IMG_4388Mehrere Wochen ist es schon her, seit der letzte Eintrag hier erschienen ist. Das heißt aber nicht, dass in dieser Zeit nichts geschehen ist!

Noch vor den Sommerferien konnte die erste Honigernte des Jahres fast komplett verkauft werden. Die zweite Ernte ist inzwischen gut gerührt und wartet auf die Abfüllung.

Die Bienen wurden mit Futter versorgt, so dass sie ihren Wintervorrat anlegen konnten. Außerdem sind die Völker ein zweites Mal mit Ameisensäure gegen die Varroa behandelt worden.

Leider haben wir im Sommer zwei Völker verloren. Eines war drohnenbrütig und konnte trotz mehrere Versuche nicht saniert werden, es wurde abgefegt und die Bienen konnten sich in den anderen Völkern einbetteln. Das andere Volk war schwächlich und ist während der Varroabehandlung eingegangen.

Zur Zeit ist das Wetter so gut, dass die Bienen wieder fleißig fliegen. Trotzdem werden die Völker, deren Vorräte zu gering erscheinen, derzeit zusätzlich mit Futter versorgt. Dann wird Ruhe einkehren bis zur Varroabehandlung im Dezember.

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