Kunst

Jutta Göner
Fachbereichsleiterin

 

 

 

 

 

 

 

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Berichte aus dem Fachbereich:
„Coming soon“ – eine Wandgestaltung zwischen Realität und Zukunft

IGS-Schülerinnen stellen Kunstwerk im Außerschulischen Lernort nach Corona-Unterbrechung fertig

Nachdem 2019 ein erstes großes Wandbild für den Außerschulischen Lernort Technik und Natur e. V. gestaltet wurde, stellten jetzt Schülerinnen des 11. Jahrgangs eine weitere Wand für den Begrüßungs- und Pausenraum der Einrichtung fertig. Das Projekt wurde von Jutta Göner und Nikola Andreas betreut.

Die Schülerinnen entwickelten vielfältige Bildideen, von denen der Entwurf von Leonie Specht favorisiert wurde. Leonie ließ sich von einem Lernplakat im Raum des außerschulischen Lernortes inspirieren, das das Sonnensystem zeigt und von kleinen Besuchern der Einrichtung immer wieder bestaunt wurde. Zudem sollte das Thema Natur und Technik integriert werden und hier stieß die Schülerin auf einen Zeitungsartikel, der über neuere Forschungen zu Gewächshäusern auf dem Mond berichtete. Ihre Grundidee war geboren.

Leonie entwarf einen kleinen Astronauten in Begleitung eines großen, erwachsenen Roboters, beide befinden sich auf dem Mond und kommen von der Erde. Der kleine Astronaut hält eine Gießkanne in der Hand, um eine Blume zu gießen, die neben ihm aus dem Boden sprießt.

Das Wandbild lässt viele Fragen zu, fordert zum Nachdenken auf, so z. B., ob alles technisch Machbare auch immer umgesetzt werden sollte – zum Wohle der Menschheit – oder ob es vielleicht nur dem Interesse Einzelner, als Machtdemonstration dienen könnte. Könnte zukünftig vielleicht sogar das Leben auf dem Mond mit Hilfe von Technik (Raketentechnik, Robotik, u.a.) möglich werden!?

Im Februar 2020 wurde mit der Umsetzung der Wandgestaltung begonnen, die dann aber, am 15. März, durch die einbrechende Corona-Pandemie unterbrochen wurde. Erst am 18. Juni konnte die Arbeit wieder aufgenommen werden, doch jetzt unter völlig neuen Rahmenbedingungen.

Die Schülerinnen waren aufgrund der geltenden Hygienemaßnahmen von der Schulleitung in zwei Gruppen eingeteilt, die nur an bestimmten Tagen in der Schule sein durften. Dies galt genauso für die Arbeit im Außerschulischen Lernort. Die Schülerinnen waren trotz dieser Einschränkungen in ihrer Kommunikation einfallsreich und arbeiteten „nah miteinander auf dem Boden oder übereinander auf der Leiter“ und konnten auf diese Weise aufeinander eingehen und „sich alles Mögliche einfallen lassen, damit alle sich einbringen konnten“, so Tabea Chika Kavayé. Dies waren besondere Herausforderungen.

Alle beteiligten Schülerinnen sind nun stolz auf ihr Bildwerk, das trotz der besonderen Umstände beendet werden konnte.

An dem Projekt waren folgende Schülerinnen des 11. Jahrgangs der IGS Wilhelmshaven beteiligt:

Fine Dörnath, Lea Dohle, Leonie Specht, Marlous Haar, Nejra Duvnjak, Nina Merkt, Nisa Keskin, Tabea Chika Kavayé und Eske Riedel.

  • Foto 1: Gesamtbild – Wandbild 2019: Künstliche Intelligenz – unsere Zukunft?
  • Foto 2: Katja Kotschkurow, Laura Hiller
  • Foto 3: Tabea Chilka Kavayé, Marlous Haar, Nejra Duvnjak, Fine Dörnath, Lea Dohle, Nisa Keskin
  • Foto 4: Marlous Haar, Fine Dörnath, Lea Dohle, Nisa Keskin
  • Foto 5: Leonie Specht
  • Foto 6/7: Eske Riedel, Leonie Specht, Nina Merkt
Vom Buch zum Kunstwerk – Austellung

Ausstellung „Vom Buch zum Kunstwerk“ im Wattenmeer Besucherzentrum  vom 05.06.2018 – 6.07.2018  

Über 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7, 11, 12 und 13 der IGS Wilhelmshaven haben im Wattenmeer Besucherzentrum mit ihrer ganz besonderen Kunstausstellung „Vom Buch zum Kunstwerk“ alte Kunstfachbücher und die 51-bändige Lexikonreihe „Kunst der Welt“ aus den 1960er Jahren, die eigentlich im Altpapier entsorgt werden sollte, in die „Welt der Kunst“ (Ahlrich van Ohlen, Buchkünstler, Gastredner der Ausstellungseröffnung) zurückgeführt.

Die Idee, die alten Kunstbücher für ein ästhetisches Projekt zu benutzen, entstand, als man im Rahmen von Umbaumaßnahmen zur Einrichtung einer schuleigenen Kunstwerkstatt beim Ausräumen von Bücherregalen auf die alten Kunstbücher stieß. Im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung stand nun „das Buch als Kunstobjekt“.

Die Schülerinnen und Schüler bekamen Spielraum zum Experimentieren, ihnen wurden Möglichkeiten des freien Umgangs mit der gesamten Erscheinungsform des Buches gegeben. Sie wurden angeleitet, die Bücher in ihrer Ganzheit wahrzunehmen, sie mit allen Sinnen zu „begreifen“. Dabei kamen z. B. alte Erinnerungen hoch. So regten die Bilder und Texte zu ungewohnten Gedanken an, die sie als Idee für ihre Gestaltung nutzen konnten.

Die Schülerinnen und Schüler durften ihre Fantasie laufen lassen, „sie sind sehr weit gegangen“, so Ahlrich van Ohlen, „haben ihre Hände gebraucht und etwas Neues, etwas Eigenes geschaffen“ und dabei nicht nur eine tiefe Freude erfahren, sondern auch die Erkenntnis, welche wichtige Rolle das Gestalten mit der Hand spielt und wie kreativ dies sein kann.

So sind die alten Kunstbücher nicht im Altpapiercontainer gelandet, sondern zum einzigartigen Kunstobjekt geworden.

Artikel: Vom gedruckten Buch zum Kunstwerk, Klaus Ritter, Kompass, Nr. 6, 2018

„Offenes Atelier“ der Kunstwerkstatt

Neugierig sein, hinschauen, wahrnehmen, ausprobieren, experimentieren, fantasieren, erkunden und gestalten, … der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das sinnliche Erleben, Handhaben und Handwerken sowie praktische Umgehen mit den Dingen stehen im Vordergrund ebenso wie der Freiraum, die Zeit und die Ruhe zu haben, um frei und selbstbestimmt, entdeckend kreativ zu werden. All dies ist möglich in der Kunstwerkstatt der IGS.

Selin aus dem Jahrgang 6 kommt gerne in die „Kunstpause“, weil sie in ihrer Mittagsfreizeit in der Kunstwerkstatt eine angenehme Atmosphäre und Ruhe findet, um ihre Stimmungen über das Malen auszudrücken. Charlotta, Jahrgang 9, zeichnet gerne und Finja aus dem Jahrgang 8 gefällt es, die Mittagsfreizeit mit schönen Dingen auszufüllen. Nareen, Liza, Angelik und Hala haben schon in ihrer Heimat Irak gerne gemalt und freuen sich über die freie Zeit und die neuen Impulse und Anregungen, die sie in der Kunstwerkstatt bekommen.

Unter Mithilfe der Stadt, des Schulamtes und einer großen Spende des Elternfördervereins der IGS konnte eine attraktive Kunstwerkstatt für die Schülerinnen und Schüler eingerichtet werden. Diese bietet ihnen die Möglichkeit hier ihre Mittagsfreizeit zu genießen, ebenso wie die „Aktive Pause“. Aber auch Kunst-AG’s, Wahlpflicht- und andere künstlerische Kurse oder interessierte Schülerinnen und Schüler können das „offene Atelier“ nutzen, um kreativ tätig zu werden.

Ich baue mir was

„Verspielt, märchenhaft, ausdrucksstark, schön, eigenwillig, bunt und schief“, so könnte man die vielseitigen Gebäude bezeichnen, die die Schülerinnen und Schüler der Kurse (Jhg. 6.5 und 6.6) im Kunstunterricht zum Thema „Ich baue mir was“ unter der Anleitung von Jutta Göner und Nicola Andreas geschaffen haben. Ausgangspunkt und Anregung für die Gestaltungen war die Architektur von Friedensreich Hundertwasser. Über verschiedene ästhetische Zugänge des künstlerisch-ästhetische Erforschens (des Wahrnehmens, Begreifens, Gestalt-Suchens, Entdeckens, Verstehens, …) erfanden und planten die Schülerinnen und Schüler spielerisch und fantasievoll Häuser und Gebilde. Nach unterschiedlichen Experimenten zur plastischen Materialerkundung, Entwurfsskizzen und Bildern führte das Modellieren mit dem zu formenden Material (mit Zeitungspapier und Kleister, Schuhkartons, Papierrollen, … ) zu überraschenden Lösungen. Rechte Winkel und gerade Formen wurden durch unregelmäßige, schiefe, geschwungene, wulstige, „betrunkene“ Abrundungen und Formen ersetzt, um die Bauten organisch zu gestalten. Zwiebeltürme, fantasievolle Turmbauten, bunt bemalte Fassaden und eigensinnige Fenstergestaltungen gaben den Häusern etwas „Märchenhaftes“.

Lese-Flashmob

Ausstellung – Das Buch als Kunstwerk

Artikel von Herrn Urbanczyk vom 10.01.17. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Wilhelmshavener Zeitung. Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Bilder von der Ausstellung:

Lyrik, Farbe und Winter

„Alles sieht so festlich aus“: Lyrik, Farbe und Winter werden zu einer runden Sache

Fächerübergreifendes Projekt Kunst- und Deutschunterricht in Jahrgang 5

„Ich brauch ‘nen kleinen Pinsel, sonst kann man die Krähen auf dem Baum nicht erkennen“, sagt ein Schüler mit skeptischem Blick auf das Pinselsortiment und trifft zielsicher seine Wahl. Einer von vielen weihnachtlichen Momenten in einem fächerübergreifenden Projekt in der Stammgruppe 5.6, in dem die Schüler sich kreativ experimentierend mit der Gestaltung ihrer persönlichen Winterkugel- zum Beispiel für den Weihnachtsbaum zuhause – beschäftigt haben.

Die 28 SchülerInnen der Stammgruppe hatten im Deutschunterricht bei Joachim Rathjens und Kai Hagedorn in den vorhergegangenen Wochen klassische und moderne Wintergedichte  kennengelernt und sich mit unterschiedlichen literarischen Perspektiven auf den Winter beschäftigt. Dabei wurden Gedichte gelesen, auf ihre Stimmung hin analysiert, als Vortrag „performt“ und sogar eigene, kurze Gedichte geschrieben. Als Abschluss dieser intensiven Arbeit erhielten die SchülerInnen die Möglichkeit ihre eigene Winterkugel mit winterlichen Landschaften oder auch abstrakt zu gestalten und ihren persönlichen Lieblingsvers aus einem der behandelten Gedichte auf der Kugel zu verewigen.

Die stolz präsentierten Ergebnisse der engagiert und akribisch gestalteten „Winterbilder“ sind, wie hier zu sehen ist, gelungene und individuelle künstlerische Interpretationen zur kalten Jahreszeit.

von Kai Hagedorn

„Meine Stadt und ich“

Ein kooperierendes Projekt im Seminarfach (Jg. 12) zur Einführung in die Filmproduktion von Jutta Göner und Marc Müller

Statt sich passiv vor die „Glotze“ zu setzen, wie Nina Hagen es 1978 in ihrem Songtext: „Ich glotz TV“ formulierte, gab das Filmprojekt: „Meine Stadt und ich“ von Jutta Göner und Marc Müller den Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs die Chance, sich aktiv – nach dem Motto: „Ich mach TV“ – hinter oder auch vor die Kamera zu stellen oder sich am Schnittprogramm zu betätigen, um sich kreativ durch eigene Filmproduktionen auszudrücken. Auf diese Weise gewannen die Schülerinnen und Schüler erste Einsichten in die Produktionsabläufe von Film, setzten sich mit Einstellungsgrößen und Kameraperspektiven, Standorten und Charakterisierung von Personen sowie Kameratechnik, Schnitttechnik und Montage von Film auseinander.

Die Bilder zeigen die Schülerinnen und Schüler (Melina Rothe und Rene Klattenberg; Pepe Schäfer, Marlene Kurtgil und Nico Adamy; Emily Czarczinski, Marlene Kurtgil und Pepe Schäfer) bei der Filmarbeit.

Zertifikat – Filmlehrer

Zertifikatsvergabe der berufsbegleitenden Qualifizierung als Filmlehrer beim 14. up-and-coming Internationalen Film Festival in Hannover

Seit Juni 2016 hat Jutta Göner (Deutsch, Kunst und Darstellendes Spiel) an der berufsbegleitenden Qualifizierung zur Filmlehrerin des TASCHENGELDKINO – Film und Filmen in der Schule – teilgenommen. Profis aus der Filmbranche vermittelten in dieser Ausbildungszeit praktische Kompetenzen in Storytelling und Drehbuchschreiben, Kameraführung, Schnitt und Sound, Dokumentar-, Kurz- und Trickfilm. Nach acht Workshops hat Jutta Göner nun die Ausbildung mit einem eigenen Filmprojekt und einer Hausarbeit zum Thema „Meine Stadt und ich“ im Seminarfach des 12. Jahrgangs abgeschlossen und am 24.11.2017 das Zertifikat als Filmlehrerin erhalten.

Inszenierte Fotografie

Eine inszenierte Fotoreihe von Philipp Osterkamp und Kyra Brockschmidt (LK-Kunstkurs, Jutta Göner, Jg. 13)

 Ein schönes Mädchen (Kyra Brockschmidt)  liegt skulpturenhaft im schwarzen Outfit mit Lederjacke und Netzstrümpfen und einer Kornflasche in der Hand auf einem dreckigen, feuchten Boden. Ihr Gesicht ist perfekt geschminkt, die Augen und der Mund sind leicht geöffnet. Von den Schwarz-Weiß-Fotografien geht etwas Verstörendes und zugleich Irritierendes aus. Im ersten Moment könnte man denken, es handele sich um zufällige Fotos, doch bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass die scheinbare Zufälligkeit des dargestellten Ereignisses das Ergebnis einer sorgfältig geplanten Inszenierung ist. Die Szene ist eine gestellte, alle Zufälligkeiten wurden ausgeschlossen, alle Details durchdacht. Der theatralische Charakter ist beabsichtigt: Der Ort (ein alter Bunker), die Darstellerin in theatralische Pose, die Kostümierung, die Requisiten, die Lichtregie, … alles wohlüberlegt. Auf diese Weise erhält die Szenerie eine Nähe zum Theater, zur Bühne und zur Inszenierung.

IGS-SchülerInnen stellen in der SüdBar 2017 aus

Im Rahmen der SüdBar 2017, eines temporäreren Kulturraums im ehemaligen Jadebad am Kanalweg, stellen unter anderem auch SchülerInnen des ehemaligen Jahrgangs 11 der IGS selbstausgewählte, im Unterricht entstandene Arbeiten aus.
Bereits in den Ferien fand sich eine motivierte Gruppe zusammen, die die Ausstellungsfläche enterte und mit viel Engagement, Kreativität sowie Improvisationstalent gestaltete.
Mehr Informationen zum Programm, Anfahrt und Öffnungszeiten der SüdBar finden sich unter: www.suedbar.de

Ausstellungstext von Schülerin René  Antonia Klattenberg:

Wenn es blitzt und donnert, die Luft nach Salz und Algen riecht und die Gischt an die Hafenmauern schlägt, dann fühlen wir uns zuhause. Wilhelmshaven.
Doch was, wenn wir, die Menschen, uns diese Heimat zerstören und der Natur den Kampf ansagen? Und was wäre, wenn die Natur sich zurückholt, was ihr genommen wurde, was ihr zusteht…
Drei Monate haben sich die Kunstkurse (11. Jahrgang der IGS Wilhelmshaven) von Kai Hagedorn und Jutta Göner mit dem Thema „Mensch vs. Natur oder Natur vs. Mensch – Kampf an der Küste“ befasst und dabei praktische Arbeiten entstehen lassen, die sich mit dem immerwährenden Konflikt ebendieser Kontrahenten befassen. Dabei war es jedem Schüler selbst überlassen, welche Seite in seinem oder ihrem Werk die Überhand gewinnt. Einige, unserer Meinung nach besonders gelungene, Ergebnisse dieser Arbeitsphase wollen wir hier präsentieren.

von Kai Hagedorn

Exkursion zur NordWestKunst 2017

Von ächzenden Heuhaufen und metallenen Paradiesvögeln

Im Rahmen des Kunstunterrichts der Oberstufe besuchten gleich drei Kunstkurse des zwölften Jahrgangs der IGS zeitversetzt die Ausstellung „NordWestKunst 2017“ in der Wilhelmshavener Kunsthalle.

Die besuchte Ausstellung, in der 29 KünstlerInnen mit regionalem Bezug exemplarische Arbeiten zeigten, gab den SchülerInnen einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der bildenden Kunst. Dabei konnten sowohl Arbeiten aus dem Bereich der Malerei, Plastik und Skulptur, als auch bewegliche und klingende Installationen entdeckt werden.

Nach eigenen Schwerpunktlegungen suchten sich die KursteilnehmerInnen jeweils eine der ausgestellten Arbeiten aus, erarbeiteten Hintergrundinformationen, sowie einen eigenen Deutungszugang und stellten in einem gemeinsamen Rundgang der Gruppe „ihre“ Arbeit vor.

Neben der Annäherung an herausfordernde Kunstwerke, wie klingenden Regenrohren und einem ächzenden Heuhaufen, konnte so auch ein unterhaltsamer Zugang zu verschiedenen, vielseitigen Ausstellungsstücken erarbeitet werden.

Die Exkursion in den musealen Raum endete mit einer gemeinsamen Reflexion, einem Heißgetränk vor dem Museum sowie der Erkenntnis, dass Wilhelmshaven Kunstinteressierten viel zu bieten hat.

Dank geht an dieser Stelle an das Team der Wilhelmshavener Kunsthalle und im Speziellen an Herrn Dr. Fitschen, der uns durch die Ausstellung begleitete.

 

Informationen zur Kunsthalle und aktuellen Ausstellungen gibt es unter: http://www.kunsthalle-wilhelmshaven.de/

Kai Hagedorn

Papier Couture: Eine Fashion-Show der Gliederpuppen

Matthias L. (2)Die Schüler des Kunstleistungskurs des 12. Jahrgangs entwarfen eine Abendgarderobe aus einfarbigen Papiermaterialien für Holzfigurinen. Über den Dialog mit den Materialien erprobten die Schüler unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten durch verschiedene papieroberflächenverändernde und volumenschaffende Verfahren wie z. B. Falten, Falzen, Schichten, Knüllen, Knittern, Rollen, Biegen, Prägen, Perforieren, Schneiden, Reißen, usw. Es sollten möglichst individuelle Lösungen angestrebt werden. Als Verbindungsverfahren konnte zwischen dem Verkleben, Verknüpfen, Verschnüren, Nähen, Leimen, Kleistern, u.a. gewählt werden. Dabei stand die Erfahrung der eigenen schöpferischen Fähigkeit und die Freude am kreativen Gestaltungsprozess im Vordergrund. Anschließend wurden die Kreationen in unterschiedlichen Posen und Umgebungen inszeniert und fotografiert.

Matthias L.

Matthias L. (3)

 

 

 

 

 

Haute-Couture á la Prinzenpalais

IMG_1864Am 25. Mai 2016  besuchte der Kunstleistungskurs des 12. Jahrgangs (Jutta Göner) in Oldenburg das Prinzenpalais. Ausgehend vom Zitat von Oskar Wilde: „Man sollte entweder ein Kunstwerk sein oder eines tragen“  setzten sich die Schüler mit der Frage auseinander, ob Mode Kunst sei.  Vor Ort wurden zunächst ausgewählte Kunstwerke der Moderne betrachtet und hinsichtlich der Bildinhalte, aber besonders der Formen, Farben und Linienführung analysiert. Die Bilder der Moderne boten Ideen für ein neues Haute-Couture-Design. In einer Kreativaktion wurden Motive, Formen und Farben der Gemälde als Vorlage genutzt und im Bewusstsein der künstlerischen Idee bezogen auf die Model-Kleidung neu interpretiert. Dabei entstanden ausgesprochen kreative Entwürfe.

Gefährliche See

IGS Schüler präsentieren Kurzfilme zum Jubiläum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger setzten sich Schüler der IGS Wilhelmshaven mit dem Thema „Gefährliche See“ auseinander. Unter der Begleitung der Lehrerin Jutta Göner (Fachbereich Kunst/Darstellendes Spiel) und Norbert Ahlers vom Wattenmeer Besucherzentrum drehten Schüler des Darstellenden Spiels aus Jahrgang 9 drei Kurzfilme. Als Erzählformen wählten die Jugendlichen die Animation, das Schattenspiel und das Darstellende Spiel. In konzentrierter Arbeit und mit eindrucksvollem Engagement problematisierten die Schüler die Gefahren der Küste und des Meers. Über das kreative Videoprojekt gelang eine ungewöhnliche Annäherung an das Meer, die für alle Beteiligen in dieser Form neue Perspektiven eröffnete.Scherenschnitt

Scherenschnitt aus dem Silhouettenfilm „Stürmischer Ausflug“ von Johanna Gunkel, Dana Graßmann, Eric Gieseler, Lisa Sieger, Alina Strübing, Luca Wieting

Fotoprojekt mit der Kölner Künstlerin Johanna Reich

Unter Leitung der Medienkünstlerin Johanna Reich und der Begleitung der Kunstlehrerin Jutta Göner setzten sich 15 Schülerinnen (Jg. 9 bis Jg. 13) mit dem Einfluss von weiblichen Vorbildern (ihren Lebenswegen, Begabungen, Zielen, u. a.) auf das heutige Leben von Mädchen und jungen Frauen auseinander.
Die Schülerinnen sind im Werk Johanna Reichs ein wichtiger Bestandteil des künstlerischen Prozesses. Sie sind für die Künstlerin nicht nur einfache Teilnehmerinnen, sie werden durch ihr eigenes kreatives Handeln selbst Teil des Kunstwerks. Die Mädchen wählten für sich Bilder / Vorbilder berühmter Frauen aus, die sie aufgrund von Charakter, Lebenslauf oder Begabungen faszinieren. Die weiblichen Idole waren nicht nur die schönen, reichen und berühmten Schauspielerinnen wie Angelina Jolie oder Emma Watson, auch beeindruckende Schriftstellerinnen wie Astrid Lindgren oder berühmte Fotografinnen wie Lina Scheynius waren dabei. Auf der Suche nach ihren weiblichen Vorbildern entstanden ungewöhnliche Porträts. Das Porträt der ausgewählten Heldin wurde auf das Gesicht einer Schülerin mit einem Handbeamer projiziert und der Moment des „Eins-werden“ wurde von einer weiteren Schülerin mit einer Kamera fotografiert. Für einen Augenblick verschmilzt die Schülerin mit ihrem Idol zu einem eigenständigen Porträt. Den richtigen Moment für das Foto zu finden war die große künstlerische Herausforderung, denn nur das genaue Erkennen und Sehen schafft die eindrucksvollen überzeugenden Fotos. Das erstaunliche Ergebnis dieses Kunstprojekts ist noch bis zum 05.07.2015 in der Ausstellung „Das Publikum als Souverän. Partizipative Strategien in der Kunst heute.“ in der Kunsthalle Wilhelmshaven und im städtischen Außenraum auf Plakatwänden zu sehen.

Neue Bilder für die Mensa

Im Rahmen eines Oberstufenprojekts zum Thema „Essen und Trinken“ sind neue beeindruckende Bilder eIMG_4055-2ntstanden.

Jantje Becker, Tomke Jänsch, Fabienne Schünemann und Katharina Wanke gestalteten malerisch eine großformatige Bilderreihe mit farbenprächtigen Früchten für die Mensa.

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Lea Wessels entwarf unter dem Motto „DU BIST WAS DU ISST!“ eine fotografische Bilderreihe und inszeniert sich selbst mit verschiedenen Lebensmitteln.

Respect Arts – Schülerkunst im Stadtbild Wilhelmshavens

IGS-Schüler gestalten in den Ferien Tunnelunterführung am Toten Weg

Sechs Oberstufenschüler der IGS haben sich bereit erklärt, ein zeitaufwendiges Schulprojekt anzunehmen, dass in Zusammenarbeit mit dem TBW und der Fachabteilung ‚Streetwork‘ der Stadt Wilhelmshaven als Auftraggeber durchgeführt wurde. Beteiligt waren Catharina Teske, Nino Bergner, Nico Biermann, Lennard Bolinius, Alex Herbst und Arne Marquardt aus dem Kunst-Leistungskurs des 13. Jahrgangs von Jutta Göner.
Die Möglichkeit, einmal kein künstlerisches Bildwerk auf ein vorgegebenes weißes Blatt in irgendeinem DIN-Format – auf dem üblicherweise im Kunstunterricht gearbeitet wird – zu gestalten, sondern eine 12 Meter lange Tunnelunterführung, in direkter Nähe der IGS, durch Wandmalerei und Graffiti zu kreieren, haben die Schüler begeistert entgegengenommen. Dabei ging es ihnen nicht nur darum, bleibende Spuren zu hinterlassen, sondern es ging ihnen im Wesentlichen um die künstlerische Aufwertung eines wenig etablierten Ortes, nämlich der düsteren und dunklen Tunnelunterführung am Toten Weg, durch den tagtäglich viele busfahrende Schülerinnen und Schüler der IGS gehen müssen.
Die Schüler erfuhren, was Karl Valentin mit seiner Redewendung „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ meinte. Sie bereiteten sich vorher gründlich auf die Wandbilder vor, entwickelten Konzepte, Studien und Skizzen, um sich dann an die Umsetzung, die eigentliche künstlerische Herausforderung, zu wagen. Sie waren zunächst handwerklich mit Vorarbeiten gefordert. Zuerst wurde der Tunnel von den Hausmeistern gereinigt, danach begannen Vorarbeiten wie Haftgrund und Grundierung auftragen, um die alten Schmierereien zu entfernen. Dann erst konnte die eigentliche künstlerische Tätigkeit, die auch Spaß machte, beginnen. Nach einer Woche intensiver und aufwendiger Arbeit zeigt sich nun, was Schülern durch Kunst gelingen kann. Ein dunkler Tunnel erscheint im neuem Licht. Eine Besichtigung lohnt sich.

Geklaut, erwischt – und jetzt?

Die Stammgruppe 6.5 hat sich zu Beginn des Schuljahres dazu entschlossen, am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilzunehmen. Das Thema lautete „Diebstahl“.

Zu Beginn informierten sich die Schüler ausführlich über die Thematik, indem sie den Polizisten Herr Tjaden in die Schule einluden und interviewten. Auch besuchten sie den Supermarkt Kaufland und befragten den Marktleiter Herr Kirschner ausgiebig. Nachdem sich die Schüler aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema auseinandergesetzt haben, erstellten sie in Gruppen Vorschläge für eine Bildergeschichte. Da alle Gruppen kreative Einfälle hatten, übernahmen die Schüler Teile aus allen Vorschlägen, die sie zu einer neuen Bildergeschichte zusammenfügten und anschließend selbst als Fotostory umsetzen.

Hierbei ging es wie in einem richtigen Betrieb zu: Während einige Schüler als Visagisten die Schauspieler verkleideten und schminkten, kümmerten sich andere um den Aufbau der Filmkulisse, bearbeiteten die Texte für die Fotostory, gestalteten das Titelblatt, agierten als Fotografen und arbeiteten am Computer. Trotz der Arbeit machte den Schülern das Projekt großen Spaß.

Die Mühe hat sich alle Mal gelohnt, da die Schüler sogar unter 2216 Teilnehmern einen Buchpreis gewonnen haben. Jeder Schüler konnte sich eines von drei möglichen Büchern aussuchen und behalten. Die Freude hierüber ist sehr groß!

Wir danken für die hilfreiche Unterstützung von Herr Tjaden, Herr Kirschner und für den großartigen Gewinn!

Junge Nachwuchskünstlerinnen stellen aus

Milena-BildKatharina Wanke und Milena Sicking, beide Schülerinnen im Kunstkurs von Jutta Göner im 12 Jahrgang der IGS Wilhelmshaven, haben es mit ihren eindrucksvollen Kunstwerken unter die 150 Siegerinnen und Sieger des 17. Landeswettbewerbs „Jugend gestaltet“ geschafft. Milenas Arbeit trägt den Titel „Ana kills Love – Magersucht I“ . Katharina hat vier Tafeln mit dem Titel „Basic Food I – IV“ gestaltet. Ihre Arbeiten sind vom 26. April bis zum 1. Juni 2014 im Kunstmuseum Celle zu besichtigen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der sämtliche Kunstwerke des Wettbewerbs enthält und unter der Adresse http://www.jugendgestaltet.de/2014/JZ-2014.pdf abzurufen ist.

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Behausung für Schiffsbrüchige

B3 Mit großem Spaß entwickelte die Stammgruppe 6.5 im Kunstunterricht Behausungen für Schiffsbrüchige, die nur aus Materialien aus der Natur sowie Fäden als Verbindung gebaut werden dürfen. Mit großem Eifer stürzten sich die Schülerinnen und Schüler nach draußen, um alles zu sammeln, was die Natur zu bieten hatte: Äste, Blätter, Moos, Schlamm und Steine.

Die Hütten mussten wasserfest sein, wilden Tieren standhalten und auch nach einem Orkan noch stabil stehen bleiben. Den Test führten die Schülerinnen und Schüler anschließend mit großer Spannung selbst durch: Mit einem Heißluftföhn in Orkanstärke testeten sie die Stabilität der Hütten. Mit einem Wassersprüher für Pflanzen stellten die Kinder Regen nach und überprüften anschließend, ob die kleine Figur in der Hütte noch trocken ist. Zuletzt versuchten die Schülerinnen und Schüler mit einem kleinen Spielzeugzebra in die Hütte zu gelangen und diese anzugreifen.

Das Ergebnis der kleinen Hüttenbauer lässt sich sehen: Von fünf Hütten boten drei den Schiffsbrüchigen absolute Sicherheit an!

Erkundung architektonischer Epochen

Erkundung verschiedener Architekturepochen Schülerausflug 11

Der gemischte Kunstkurs des elften Jahrganges unternahm am Donnerstag, dem 19. Februar 2014, einen Ausflug nach Oldenburg. Der Ausflug fand im Rahmen der Unterrichtseinheit Architektur statt.
Zu Beginn besuchten die Schüler das Oldenburger Landesmuseum, in dem sie die Ausstellung „Neue Baukunst“ besichtigten. Die Gruppe nahm an einer Führung teil, welche die Schüler auf eine Zeitreise führte. Gemeinsam entdeckten sie auf den Spuren von Walter Müller-Wulckow den Wandel alter Architektur hin zu neuer Baukunst.
Im Anschluss darauf erfolgte eine Besichtigung des Oldenburger Marktplatzes, auf dem Gebäude aus verschiedenen Epochen zu entdecken sind. Ganz im Sinne echter Künstler holten die Schüler ihre Zeichenblöcke heraus und skizzierten verschiedene Gebäude. Aufgefallen ist ihnen dabei, dass die Gebäude aus den siebziger Jahren das harmonische Gesamtbild des Marktplatzes stören. In den folgenden Stunden wollen die Schüler mithilfe ihres neu erworbenen Wissens eine neue architektonische Lösung für die Häuser zwischen dem Rathaus und dem Jugendstilhaus entwickeln.

Kindermalwettbewerb

Erster Platz für den grünen Elefanten und das gelbe Rehkitz beim KiMaWe – der versprochene Gewinn blieb aber aus!

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Im Jahre 2013 nahmen die Stammgruppen 5.3 und 5.5 der IGS Wilhelmshaven am KiMaWe – Kindermalwettbewerb – teil und schickten hierfür ihre furchterregenden Drachen und knallig bunten Tiere ein. Die kleinen Kunstwerke wurden im Internet ausgestellt. Die Besucher der Seite konnten eine Vielfalt von Bildern bewundern und durften diese mit bis zu fünf Sternen bewerten. Die Entscheidung, welches der Werke gewinnt, wurde neben dem Ranking zusätzlich von einer Fach-Jury übernommen.

Von 403 Bildern aus der Kategorie „Klasse 5-9“ gewannen zwei Schüler der IGS Wilhelmshaven jeweils den ersten Preis mit einem grünen Elefanten in einer leuchtenden Umgebung sowie einem gelben Rehkitz in einer Winterlandschaft (siehe Link: http://www.kindermalwettbewerb.org/6.html).

Als Preis erhielten sowohl die beiden Schüler als auch die Schule Fördergelder für Kunstkurse und Materialien. Die Wunschliste stand schnell fest und wurde dem Betreiber des KiMaWe gesendet. Auf den Gewinn warten wir aber leider heute noch! Trotz zahlreicher E-Mails sowie vergebener Anrufe konnten wir keinen Kontakt mehr herstellen und erhielten den Preis bis dato nicht. Der spannende Wettbewerb endete in einer großen Enttäuschung für die Kinder, deren Eltern und die Schule.

Um die Kinder dennoch für ihre Kreativität und ihren Einsatz zu belohnen, schenkte die Schule ihnen als Trostpflaster jeweils ein kleines Künstlerpaket, mit dem sie ihre phantasievollen Ideen weiterhin umsetzen können.

Kunstkurs schmückt die Mensa

wasserspenderbild ohne D.Lohe