Das Bienenjahr geht weiter

IMG_4388Mehrere Wochen ist es schon her, seit der letzte Eintrag hier erschienen ist. Das heißt aber nicht, dass in dieser Zeit nichts geschehen ist!

Noch vor den Sommerferien konnte die erste Honigernte des Jahres fast komplett verkauft werden. Die zweite Ernte ist inzwischen gut gerührt und wartet auf die Abfüllung.

Die Bienen wurden mit Futter versorgt, so dass sie ihren Wintervorrat anlegen konnten. Außerdem sind die Völker ein zweites Mal mit Ameisensäure gegen die Varroa behandelt worden.

Leider haben wir im Sommer zwei Völker verloren. Eines war drohnenbrütig und konnte trotz mehrere Versuche nicht saniert werden, es wurde abgefegt und die Bienen konnten sich in den anderen Völkern einbetteln. Das andere Volk war schwächlich und ist während der Varroabehandlung eingegangen.

Zur Zeit ist das Wetter so gut, dass die Bienen wieder fleißig fliegen. Trotzdem werden die Völker, deren Vorräte zu gering erscheinen, derzeit zusätzlich mit Futter versorgt. Dann wird Ruhe einkehren bis zur Varroabehandlung im Dezember.

Honigverkauf startet!

HonigverkaufEndlich ist es soweit!

Am Mittwoch (30.07.) startet der Verkauf des Honigs aus unserer ersten Ernte.

Die Schülerinnen und Schüler der Imker-AG bauen ihren Verkaufsstand in der ersten großen Pause in der Schulstraße auf.

Ein 250g-Glas IGS-Honig kostet 3,50 Euro. Darin sind 50 Cent Pfand enthalten.

Wegen der großen Nachfrage und des beschränkten Angebots ist die Abgabe auf 2 Gläser pro Person beschränkt, damit ein größerer Personenkreis in den Genuss unseres Honigs kommen kann. Wir bitten um Verständnis!

Zweite Honigernte

Erhofft und doch unerwartet – die zweite Honigernte in diesem Jahr!

Diese Wabe ist nicht ausreichend verdeckelt und wird daher nicht ausgeschleudert.

Diese Wabe ist nicht ausreichend verdeckelt und wird daher nicht ausgeschleudert.

Das Bienenjahr hat seinen Zenit überschritten. Die Bienen beginnen allmählich, sich auf die Überwinterung vorzubereiten. Vorher heißt es aber, die Spättracht zu ernten. Zunächst sah es nicht so aus, dass es noch ein weiteres Mal Honig geben würde. Die Völker waren sehr mit sich beschäftigt, und zumindest ein Volk hat umgeweiselt (d.h. die alte gegen eine neue Königin ausgetauscht). Auch war das Wetter zu unbeständig, so dass die Bienen nicht sammeln konnten. Trotzdem konnten wir von einem Wirtschaftsvolk eine zweite (kleine) Ernte einfahren.

 

Jetzt schon für den Winter vorsorgen

Varroamilben auf Biene im Puppenstadium. (Foto von http://commons.wikimedia.org/)

Varroamilben auf Biene im Puppenstadium. (Foto von http://commons.wikimedia.org/)

Der Sommer hat, zumindest kalendarisch, gerade erst begonnen und dennoch muss jetzt schon an den Winter gedacht werden. Durch den milden letzten Winter und den frühen Brutbeginn der Bienenvölker wird allerorten mit einem deutlich stärkeren Varroabefall gerechnet.

Die Varroamilben schädigen Bienen und Bienenbrut so sehr, dass daran ganze Völker zugrunde gehen können. Die Völker, die in diesem Jahr nicht zur Honigernte herangezogen werden, wurden daher schon einmal mit Ameisensäure behandelt. Diese schädigt die Bienen nicht und es bleiben auch keine Rückstände in Waben oder Honig zurück.

Die Wirtschaftsvölker können erst nach der letzten Honigernte behandelt werden. Derzeit wird lediglich kontrolliert, wie stark der Varroabefall ist. Die erste Zählung hat ergeben, dass zumindest an unserem Bienenstand kein auffällig erhöhter Befall festzustellen ist. Die letzte Honigernte können wir daher beruhigt abwarten.

Endlich – Honigernte!

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Die ersten Tropfen Honig aus der neuen Schleuder.

Lange haben wir gewartet, nun war es endlich soweit! Der erste Honig konnte eingebracht werden. Mit großer Begeisterung wurden Waben entdeckelt, der Honig aus den Waben geschleudert und natürlich probiert! Wir sind uns einig: es erwartet uns ein guter Jahrgang.

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Teamarbeit beim Entdeckeln.

In der sprichwörtlich letzten Minute wurde heute unsere neue Honigschleuder geliefert. Zwar stand schon eine geliehene Schleuder bereit, aber dann wollten wir doch lieber die eigene Schleuder in Aktion sehen. Der Aufbau ging schnell und die obligatorische Reinigung war ebenfalls zügig erledigt. Unser Fazit: so macht Honigschleudern Spaß.

 

Ableger erweitert

2014-06-03-1114Die angekündigte Erweiterung des Sammelbrutablegers konnte heute endlich vorgenommen werden. Während der AG-Zeit wurden die fehlenden Rähmchen gedrahtet und mit Mittelwänden versehen, so dass die zweite Zarge aufgesetzt werden konnte. Der Ableger hatte sich hervorragende entwickelt

 

Futter für die Schwärme

Das wechselhafte Wetter hat dafür gesorgt, dass unsere drei Schwärme nun doch zusätzliches Futter bekommen haben. Rechtzeitig vor den Kurzferien haben alle Schwärme jeweils rund drei Liter Zuckerlösung bekommen. Bleibt es weiterhin kühl und nass, wird es eine Anschlussfütterung geben.

Die Wirtschaftsvölker haben üppige Futtervorräte auch außerhalb des Honigraums angelegt, so dass bei diesen keine zusätzliche Fütterung notwendig ist.

Schwarm 3.1

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Einfacher Umgang mit dem Schwarmfangrohr.

Will er nicht oder kann er nicht? Am Vortag erst eingefangen und in einer Beute einlogiert, wollte der Schwarm wohl nicht bei uns bleiben. Besser gefiel es ihm offensichtlich im Apfelbaum. Vielleicht hatten wir die Königin beim Einfangen nicht erwischt. Vielleicht hätten wir aber auch besser altes Imkerwissen beachten sollen, wonach Schwärme drei Tage lang nicht gefüttert werden, weil sie sonst weiterziehen. Wir hatten stattdessen eine Futterwabe zugegeben. Schließlich wollten wir den Schwarm an uns binden. Den Honig haben die Bienen auch gerne angenommen – und sind dann mit vollem Honigmagen wieder durchgestartet.

Erneut bewähren konnte sich deshalb das Schwarmfangrohr. Zügig war der Schwarm wieder eingefangen und sitzt in einer Beute – jetzt aber ohne Futter!

 

Schwarm 3.0

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Das Schwarmfangrohr im Einsatz.

Was zunächst wie ein Scherz klang, war in Wirklichkeit keiner: Wieder hing ein Schwarm in einem der Bäume im Schulgarten. Und das nur vier Tage nach dem letzten Schwarm.

Diesmal waren wir besser vorbereitet. Mit einem selbst gebauten Schwarmfangrohr gelang es diesmal zügig und ohne Stiche, den Schwarm in ca. 6 Meter Höhe einzufangen.

Die sofort durchgeführte Kontrolle der vorhandenen Wirtschaftsvölker gab wieder keinen Hinweis darauf, dass der Schwarm von unserem Stand stammt, ganz sicher lässt sich das aber nicht sagen.