Vortrag von Torben Schiffer im Forum der IGS

Bienenhaltung erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Dabei steht zunehmend das Tierwohl und weniger der Honigertrag im Vordergrund. Artgerechte Bienenhaltung und alternative Methoden im Kampf gegen die Varroa werden vielfach diskutiert und seit einiger Zeit auch wissenschaftlich fundiert untersucht. Das Projekt Hobos um Prof. Tautz (Uni Würzburg) hat hier ganz neue Akzente gesetzt.

Der Imkerverein Wilhelmshaven möchte eine fundierte Diskussion in Wilhelmshaven anregen und hat Herrn Torben Schiffer (Hobos Hamburg, beenature-project), zu einem Vortrag eingeladen. Herr Schiffer ist u.a. bekannt geworden durch seine Forschungen und Veröffentlichungen zum Bücherskorpion und durch die Entwicklung einer artgerechten Bienenbeute.

Am Freitag, 13.09.2019, 18:00 Uhr, stellt Herr Torben Schiffer in seine Vortrag „Unsere Bienen – Rettung in Sicht? Neue Wege der Bienenhaltung“ den aktuellen Stand seiner Forschung im Forum der IGS WHV vor.

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei, um Spenden wird geben.

Freitag, 13.09.2019 – 18:00 Uhr – Forum der IGS Wilhelmshaven

Beitrag im NDR (45 Minuten); Unsere Bienen – Rettung ins Sicht?

WHV klebt!

Bilder in Tüten – Sammeln, kleben, fertig!

Fast ein Jahr hat es gedauert, bis wir unsere vage Idee endlich als druckfrisches Sammelalbum in den Händen halten können. Wir freuen uns und kleben wie die Weltmeister!

Das Wichtigste in Kürze: Wir wollen an unsere erfolgreiche Broschüre „WHV – I like“ anknüpfen, um Wilhelmshavens schöne Seiten zu zeigen – meckern kann jeder und wir möchten darauf nicht einsteigen. In unserem Sammelalbum (2€) gibt es 15 Doppelseiten mit je 10 Aufklebern, die unsere Sicht auf unsere Heimatstadt 150 Jahre nach ihrer Gründung zeigt. Sport und Shoppingvergnügen sind genauso dabei wie Entspannung am Strand oder im Stadtpark. Klar, dass Sehenswürdigkeiten und Meer auch nicht fehlen. Die Schülerfirmen haben insgesamt 375.000 Aufkleber in 15er-Tüten (1€) verpackt. Das war eine riesige Aktion, die uns an den Rand des Verzweifelns gebracht hat. Danke für alle helfenden Hände – wir haben es geschafft!

Zu kaufen gibt es jetzt das Album und die Aufkleber bei unserem Kiosk, in der Marktstraße bei Cucina Laura, unterwegs und im Café Morgaen, beim Ticketcenter der Landesbühne und bei der Touristinfo (Ebertstr. & beim Pumpwerk). Mit Album und Stickern bewaffnet, kann der Klebespaß beginnen – entdecke deine Stadt!


Doppelte Aufkleber?!
Nicht verzweifeln, denn Tauschpartner lassen sich über soziale Medien oder in der IGS finden.
Außerdem wird’s am 20. Juni im Kush’s eine Tauschparty ab 17.00 Uhr geben. Am besten, ihr überlegt euch schon mal einen Kurs für drei Rathaustürme oder zwei Schweinswale….

 

Fehlt etwas?! Sorry dafür, sprecht/schreibt uns einfach an. Wir sind auch für den Service verantwortlich und erledigen das.

Anke Theiler, Nina Helmerichs, Dr. Marc Stuckey

Weitere Infos sind im Artikel der Wilhelmshavener Zeitung vom 22.05.2019 unter folgendem Link zu finden: https://www.wzonline.de/nachrichten/newsdetails-top-thema/artikel/projekt-von-igs-schuelern-wilhelmshavener-sticker-sammelalbum-ab-sofort-erhaeltlich.html

Die Auswinterung beginnt

Es geht wieder los!

Die ersten „wärmeren“ Tage haben die Bienen aus ihren Beuten und zu dem jetzt schon vorhandenen Pollenangebot gelockt. Es wird also Zeit, die Völker auf das neue Jahr vorzubereiten. Vor allem müssen die Mäusegitter entfernt werden, damit die Bienen den Totenfall leichter herausschaffen können und die gesammelten Pollen nicht am Gitter hängen bleiben. Wir unterstützen die Bienen beim Saubermachen, indem wir den Boden einmal herausnehmen und abkehren.

Jetzt zeigt sich auch, wer überlebt hat und wer nicht. Ein Volk mussten wir (bis jetzt) leider verloren geben. Obwohl genügend Futter in der Beute ist, sind die Bienen verendet. So wie die Beutenwand und einige Waben aussehen, scheint Nosema die Ursache zu sein, zumal an den toten Bienen kein Varroabefall festzustellen ist. Vielleicht ist dies aber nur ein Folgeerscheinung und die Bienen sind durch Futterabriss verendet.

Wir hoffen, dass nicht noch weiter Völker verloren sind, werden dies aber erst beim nächsten Einsatz am Ende dieser Woche feststellen können.

Das Bienenjahr geht zu Ende

Am letzten Schultag des Jahres ging auch das Bienenjahr an der IGS zu Ende. Bei stark erhöhter Luftfeuchtigkeit und böigem Wind sind alle Völker mit Oxalsäure behandelt worden. Die vorherige Gemüllkontrolle zeigte einen unterschiedlichen, insgesamt aber sehr niedrigen Befallsgrad. Die Varroabehandlung in diesem Jahr war offenkundig erfolgreich.

Nach starken (und zum größten Teil selbst verschuldeten) Verlusten im letzten Winter begann das Bienenjahr an der IGS eher holprig. Letztlich konnten aber genügend Ableger gebildet werden, um wieder auf einen vernünftig großen Völkerbestand zu kommen. Aus den Reihen des Imkervereins Wilhelmshaven haben ein kräftiger Schwarm sowie zwei kleine Ableger für die von uns selbst gezüchteten und inselbegatteteten Königinnen den Bestand erweitert.

WachsZweimal konnte von den verbliebenen drei Wirtschaftvölker Honig geerntet werden, so dass die Nachfrage in der Schule zumindest im Ansatz bedient werden kann (ja, es gibt noch Honig!). Die Mitglieder der Schülerfirma Imkerei haben sich dabei – und bei vielen anderen Gelegenheiten, wie dem 1. Wilhelmshavener Reinigungstag, dem Schmelzen von Wachs, dem Pflanzen von Trachtpflanzen u.v.m. – tatkräftig und mit vielen Ideen eingebracht.

Neues LogoSeit Sommer ziert die Gläser ein neues Etikett. Wir gedenken damit unserer Mitschülerin Lara, die kurz vor Ende der Sommerferien tödlich verunglückt ist. Sie hat das Logo gestaltet.

Für das neue Jahr wünschen wir uns möglichst geringe Völkerverluste, was bei der milden Witterung aber nicht ganz einfach sein wird. Zu lange sind die Bienen in Brut geblieben und haben dadurch viel Futter verbraucht. Eine zeitige Futterkontrolle wird notwendig Holzbeutesein, ggf. auch Notfütterungen. Vielleicht geht auch unser Wunsch in Erfüllung, selber Mittelwände gießen zu können. Dafür braucht es aber noch die nötige Hardware. Wir rechnen derzeit, ob unser Geld schon reicht. Auf jeden Fall geht im nächsten Jahr die IGS-Holzbeute für elf DNM-Rähmchen in die praktische Erprobung. Wenn sie sich bewährt, wird sie zukünftig in den Wintermonaten in Serie produziert werden.

Es bleibt also spannend!

All unseren Freunden, Förderern und Kunden wünschen wir alles Gute für 2016!

Varroabehandlung erfolgreich

DSC00266

Varroamilben

Die wohl wichtigste Maßnahme für den Erhalt der Bienengesundheit ist die regelmäßige und sachgemäße Behandlung gegen die Varroa. Die Milbe parasitiert das Bienenvolk. Neben den unmittelbaren Schäden für die einzelnen Bienen transportiert die Milbe Krankheitserreger, die in den geschwächten Völkern weitere Schäden verursachen.

In der Schulimkerei der IGS werden die Völker nach der letzten Ernte und dem ersten Einfüttern mit Ameisensäure behandelt. Diese Behandlung wird mit dem Aufträufeln von Oxalsäure im Winter ergänzt. Brutlose Völker werden zudem mit Milchsäure besprüht. Die regelmäßige Befallskontrolle vor, während und nach der Behandlung gibt wichtige Anhaltspunkte über den Befallsgrad und die Anzahl der notwendigen Behandlungen. Der Befallsgrad ist dabei, selbst bei unmittelbar nebeneinander stehenden Völkern, sehr unterschiedlich.

DSC00255

Nassenheider Verdunster, untergebracht in einer zusätzlichen Zarge.

Insgesamt hat die jetzt abgeschlossene Behandlung mit Ameisensäure zu sehr guten Ergebnissen geführt. Erstmalig kamen die sog. Nassenheider Verdunster zum Einsatz. Diese konnten nicht nur durch den guten Behandlungserfolg überzeugen, sondern auch durch den geringen Arbeitsaufwand.

 

 

 

 

Einfüttern und Varroakontrolle

In diesem Jahr wurden vor allem viele Ableger gebildet, damit im nächsten Jahr mehr Völker für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen und letztlich natürlich auch, damit mehr Wirtschaftsvölker Honig geben. Anfang August endete das sonst üppige Trachtangebote rund um die Schule, so dass die Bienen jetzt mit Futter versorgt werden müssen, damit diese sich auf den Winter vorbereiten können. Daher hat die Einfütterung jetzt begonnen.

Erfreulicherweise ist der Varroabefall äußerst gering. Das kann vor allem darauf zurückgeführt werden, dass der Bestand überwiegend aus Ablegern besteht, die frühzeitig mit Milchsäure behandelt worden sind und dass bei den Wirtschaftsvölkern die Varroabehandlung des Vorjahres sehr erfolgreich gewesen sein muss. Trotzdem wird nach der ersten Einfütterung eine Varroabehandlung aller Völker mit Ameisensäure stattfinden. Eine entsprechende Zahl von Nassenheider-Verdunstern steht bereit.

2. Honigernte 2015

Und 2015-08-02-2064wieder fließt der Honig! 2015-08-02-2068

Obwohl Sommerferien sind und obwohl es ein Sonntag war: Am 02.08. hat die Schulimkerei die zweite Honigernte eingebracht. In gut vier Stunden intensiver Arbeit wurden die Waben ausgeschleudert, die weitgehend verdeckelt waren oder deren unverdeckelter Honig bei der Spritzprobe in den Waben blieb. Jetzt heißt es wieder rühren, rühren, rühren, damit der Honig schön cremig wird.

Honigernte 2015

A2015-06-05-1718nfang Juni, nach Ende der Rapsblüte, konnte die erste Honigernte 2015 eingefahren werden. Diesmal haben wir etwas Neues ausprobiert und die Waben mit dem Heißluftfön entdeckelt. Das ging super! Außerdem haben wir unser neues Refraktometer ausprobiert, um den Wassergehalt des Honigs zu bestimmen. Wir waren erstaunt, dass der Wassergehalt auf ein und derselben Wabe sich erheblich unterscheiden kann.

Mit dem Ergebnis sind wir übrigens sehr zufrieden!

WHV-Frühjahrsputz auch auf dem IGS-Gelände

Wie immer in den letzten Jahren hat die IGS auch in diesem Jahr das Schulgelände auf Hochglanz poliert. Die Organisation durch die Entsorgungsbetriebe der Stadt war wie immer reibungslos und so konnten 140 Schülerfirmenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Jahrgänge 9 und 10 sowie die Stammgruppen 8.3 und 7.4 mit Müllbeuteln und Anti-Ekel-Handschuhen bewaffnet auf Müllpirsch gehen.

Die Schülerfirma SIGS ist ausgerüstet und somit Müll-startklar

Die Schülerfirma SIGS ist ausgerüstet und somit Müll-startklar

2015-04-17 11.37.03

Braucht noch jemand einen Cityroller?

Angesichts der Funde fragte sich so mancher, wie man wohl am Totenweg plötzlich in voller Fahrt seinen Fahrradsattel verlieren konnte oder der zur ordnungsgemäßen Entsorgung vorgesehene Weihnachtsbaum aus Versehen ins Gebüsch geweht wurde, ohne dass man dies bemerkte. Rostige Behälter mit gefährlichem Sondermüll fanden wir in Schulnähe gar nicht witzig.

Rostiger Sondermüllbehälter im Graben

Rostiger Sondermüllbehälter im Graben

Zusammengekommen ist wieder ein bunter Müll-Mix, der Berg ist allerdings kleiner ausgefallen als in den vergangenen Jahren. Das macht Hoffnung, denn bei aller Müllfinderei ist doch die Abfallvermeidung der nachhaltige Variante. Allen Schülerinnen und Schülern sowie ihren betreuenden Lehrkräften „Danke!“ für ihren Einsatz und vielleicht können wir im kommenden Jahr die Teilnehmerzahl von 200 Umweltaktivisten toppen 😉