Klassenfahrten in die Hauptstadt

Poetische Eindrücke der 10.3 und 10.5

Vom 05.-10.09.2016 war große Fahrtenwoche an der IGS. Die Schülerinnen und Schüler der 10.3 und 10.5 wandelten auf den Spuren Peter Fox‘ und reimten zu ihren Eindrücken, was das Zeug hält.

Heute ist Montag, der große Tag,
denn heute fahren wir nach Berlin auf Klassenfahrt
Wir machen dies – wir machen das,
das macht hoffentlich jedem Spaß.
Heute ist der große Tag,
denn wir fahren nach Berlin auf Klassenfahrt.

Jaqueline P., Jaqueline F., Diana, Katharina S. (10.3)

Nach Berlin fuhr ich von  Westen.
Und freute mich  vom aller besten.
Auf Shopping, Politik und Kultur,
in das in einer Woche pur.

Jelle, Lasse, Jannik, Jon (10.5)

 

Mittwoch ging’s ins Madame Tussauds.
Da waren viele Stars: Madonna, Albert Einstein und Co.
Abends dann im Fernsehturm, das war sehr hoch.
Der Ausblick von dort war aber nicht doof.

Lena E., Lena Z., Katharina S., Miriam (10.3)

 

Vorher noch munter,
geht’s im Dungeon drauf und drunter.
Eine Gruselgeschichte während man durch die Gänge geht,
innerlich haben wir um Gnade gefleht.
In der Berliner Nacht
erwacht des Schauspielers Macht.
Und wenn du nicht aufpasst,
wirst du ’nen Kopf kürzer gemacht.
Im flackernden Licht,
die Gestalten ganz dicht.
Wir waren am Fliehen
‚und haben geschrien.
Die Stimme direkt hinter dir
und das Blut in den Adern gefriert.
Wie kommt man darauf?
Das frag ich mich auch.

Kim, Katharina K., Paula, Marie (10.3)

 Berlin, Berlin, es war so toll,
in der Bahn war es immer voll.
Die Mall auf Berlin war sehr groß,
die Verkäufer zogen daher das große Los.

Berlin, Berlin, du warst wunderbar,
der Himmel dieser guten Stadt,
dieser Ausblick war so klar,
und am Abend waren wir von all dem platt
Berlin, Berlin, wir würden immer wiederkommen.

 Alyssa, Mariele, Tabea, Lara R. (10.5)

 

Hitlerjunge Salomon im Küstenmuseum

10. Jahrgang der IGS lauscht Erzählungen aus dem Doppelleben gebannt.

„Auschwitz kann man sich nicht vom Mantel wischen, es sitzt tief im Gewebe“, so der 91- jährige Salomon Perel, dem in zwei Lesungen 180 Schülerinnen und Schüler der IGS Wilhelmshaven gebannt lauschten. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren nach der Lesung mit dem Autoren über seine Gefühle, Ängste und über die besorgniserregende aktuelle Entwicklung in Deutschland.

Dass es sich lohnt, ausgetretene Pfade des Kerncurriculums zu verlassen und andere Zugänge zu dem wichtigen Thema „Nationalsozialismus“ zu suchen, zeigen die tollen Ergebnisse der Auseinandersetzung mit der Autobiografie Perels. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten aufwendige Lesekisten, Installationen und Poster-Präsentationen, in denen sie sich vertiefend mit der einzigartigen Geschichte und der „seelischen Zerrissenheit“ des Autors auseinandersetzten. Alle Präsentationen werden derzeit im zehnten Jahrgang ausgestellt, die kreativsten sind bis zum Ende der Woche im Küstenmuseum zu bewundern und werden danach der Friedrich Naumann-Stiftung für weitere Lesereisen zur Verfügung gestellt.  Der Autor zeigte sich sehr erfreut über die literarisch-künstlerische Aufarbeitung seines Werkes und auch die Schülerinnen und Schüler konstatierten, dass sie durch diese Form der Auseinandersetzung „wichtige Informationen […] besser verarbeiten konnten.“ (Jannes, 9.6).

Wir bedanken uns auf diesem Weg noch einmal ganz recht herzlich bei Herrn Michael Steinert vom Küstenmuseum, der uns bei diesem Projekt so tatkräftig unterstützt hat.

Schülerfirmen Präsentation

Dass die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs schon echte Vollprofis im Job sind, konnten Sie am 15.08.2016 unter Beweis stellen. Zur Vorstellung des Wahlpflichtprojekts Schülerfirma als wesentlichen Bestandteil der Berufsorientierung an der IGS waren Schüler und Eltern des 9. Jahrgangs  eingeladen, einen Einblick in diese besondere Form des Unterrichts zu erhalten.
Die Profis aus Jahrgang 10 zeigten sich und ihre Firma hierfür von der besten Seite. So wurden kleine Kostproben verteilt, Kontakte geschlossen und Wissenswertes über die Firmen ausgetauscht. Auf Basis dieser Eindrücke und nach einer kurzen schülernahen Präsentation kann die Bewerbungsphase somit starten. Wir wünschen den Azubis aus Jahrgang 9 maximale Erfolge dabei.

Wirtschaftspreis

Stammgruppe 9.2 ist bei Wirtschaftsfragen die Nummer 1

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Die Stammgruppe 9.2 gewann beim diesjährigen Schülerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. Im Wirtschaftsquiz beantwortete die Stammgruppe alle Fragen aus den Themenbereichen Allgemeinbildung, Politik, Wirtschaft, Regionales und Internationales richtig und nahm neben dem Gewinn einer tollen Betriebsbesichtigung auch an der Verlosung der Hauptpreise teil. Das Losglück lag allerdings nicht bei der IGS.IMG_5864
Trotzdem durften die Schülerinnen und Schüler einen aufregenden Tag bei der Firma BÄKO im Oldenburg erleben. Man darf schließlich nicht jeden Tag in -36 Grad kalte Lagerräume. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Firma BÄKO für eine interessante Betriebsbesichtigung.

Reale Arbeitswelt schnuppern

Für die 180 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs hieß es für 3 Wochen hinein in die Arbeitswelt. Dabei wurden Berufsbilder aus verschiedensten Bereich mit Unterstützung vieler Wilhelmshavener Firmen erkundet. Ihre Eindrücke und Erfahrungen haben die Schülerinnen und Schüler nun in 180 ansprechenden Präsentationen ausgestellt. Nicht nur die Eltern und Schüler des 8. Jahrgangs besuchten die Präsentationen, auch diverse Firmen waren von den Ergebnissen begeistert.

Glowing in the dark! – Wandertag im Dunkeln

In diesem Jahr hieß es für die Stammgruppe 9.2 hinein ins Dunkel – Schwarzlichtminigolf. Im Schwarzlichthof in Bremen durften die Schülerinnen und Schüler im Dunkeln mit fluoreszierenden Bahnen und Bällen ihr Golfgeschick unter Beweis stellen. Für alle ein echter Spaß und die Meinung aller war einheitlich: Das müssen wir wiederholen!

Frühjahrsputz

Von wegen Frühjahrsmüdigkeit- Frühjahrsputz ist angesagt!

Auch in diesem Jahr hat der 9.Jahrgang die Stadt Wilhelmshaven bei der Frühjahrsputzaktion tatkräftig unterstützt. Nicht nur das Gelände um die Schule wurde von den 180 Schülerinnen und Schülern vom Müll befreit, in diesem Jahr wurde zudem der gesamte Jahrgangsbereich ordentlich entstaubt und Frühjahrsfit gemacht. Dabei packten alle tatkräftig mit an.

 

Exkursion nach Bergen-Belsen

Gedenkstätten dienen der Erinnerung und Mahnung an die menschenverachtenden Verbrechen der Nationalsozilisten und leisten einen wichtigen Beitrag zum historischen Lernen. Der 9. Jahrgang unternimmt jedes Jahr im Rahmen des Gesellschaftsunterrichts eine Exkursion nach Bergen Belsen. So erlebten die Schüler die Führung durch das Gelände und die Ausstellung.

„Besonders der Film hat gezeigt, wie die Leute damals behandelt wurden. Schockierend, aber sehr interessant und wichtig. Es lässt einen auch darüber nachdenken, was heutzutage so schief läuft und dass immer noch Menschen grausame Lebensumstände haben.“ (Lea 9.2)

„Ich denke, dass man einmal in einem Konzentrationslager gewesen sein sollte. Es ist ein schlimmer Teil in der deutschen Geschichte, worüber jeder gut informiert sein sollte.“ (Yannik 9.3)

„Ich fand den Ausflug wichtig, da man erfahren hat, was in den KZ wirklich vorgegangen ist. Viele Jugendliche wissen nicht so viel über das Thema und wissen nicht, wie schlimm es wirklich war beziehungsweise können sich es nicht richtig vorstellen.“ (Julius 9.2)

„Ich fand es interessant und gut, dass wir da waren, da es ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte ist und es nicht in Vergessenheit geraten soll. Es wäre anschaulicher gewesen, wenn noch mehr erhalten gewesen wäre.“ (Julia 9.1)

„Bergen Belsen war für mich eine bewegende Exkursion, die einem nochmal wieder in diese Zeit zurückversetzt hat. Die Führung war interessant gestaltet, aber man hatte zu wenig Zeit, um das Gelände zu erkunden. Die Zeit hat aber gereicht, um nachzudenken, was früher passiert ist und dann froh zu sein, dass man heute lebt.“ (Finja 9.6)

„Der Tag hat mich sehr schockiert. Die Brutalität, welche dort stattfand und wie die Menschen leben mussten, berührt einen einfach. Die Bilder über die Befreiung hinterließen den größten Schock. Die vielen abgemagerten Toten.“ (Julius 9.4)

„Bergen Belsen war für mich eine reine Kopfsache. Vieles, was mir dort erzählt wurde, war erst ein paar Stunden später realisierbar. Vor dem Massengrab zu stehen, war ein unbeschreibbares Gefühl, weil sich die Bilder von den Filmen im Kopf abgespielt haben.“ (Charleen 9.2)

„Für mich war der Ausflug nach Bergen Belsen interessant und schockierend zugleich. Allein der Gedanke, dass direkt unter dir tausende von Toten liegen, die schreckliche Qualen durchleben mussten, steckt noch tief in den Knochen. Spannend war die informative Führung über das Gelände. Ich habe von dem Ausflug sehr viel mitgenommen.“ (Tabea 9.2)

„Mein Eindruck von Bergen Belsen war, sofern es sein kann, positiv. Die Ausstellung war sehr ausführlich und gut dargestellt. Trotzdessen war die Stimmung etwas getrübt und belastet, da das Gelände immer noch eine negative Atmosphäre erzeugt.“ (Leena 9.6)

Erinnern an den Ersten Weltkrieg

IMG_04442In diesem Jahr jährt sich die Seeschlacht am Skagerrak zum hundertsten Mal, sodass sich Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs mit diesem historischen Ereignis im Gesellschaftsunterricht intensiv auseinandersetzten. Sie erarbeiten selbstorganisiert eine Ausstellung zum Kaiserreich und Imperialismus, um die Ursachen des Ersten Weltkrieges zu ergründen.

Durch historische Filmdokumente und Zeitzeugenberichte erhielten die Schülerinnen und Schüler Zugang zu diesem dunklen Abschnitt der deutschen Geschichte. Den Abschluss markierte eine Führung durch die Christus- und Garnisonskirche mit Pastor Morgenstern. Dieser stellte sich den neugierigen Fragen der Neuntklässler und zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie man sich über die Jahrzehnte an die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts hier in Wilhelmshaven erinnerte.

Jahrgang 8 on tour zur Ideen Expo

Schon mal mit einem Gabelstapler einen Ball durch ein Labyrinth manövriert? Oder die 6 Stationen der Autoproduktion bei VW durchlaufen? Oder womöglich beim NDR das Wetter anmoderiert? Oder aber die eigene DNA untersuchen lassen?IMG_00242
Bei der Ideen Expo in Hannover konnte all das und viel Mehr ausprobiert werden. Bereits zum dritten Mal ist der komplette 8. Jahrgang auf das Messegelände der Landeshauptstadt gereist, um das Who is Who unterschiedlichster Branchen der deutschen Industrie kennenzulernen.
Dabei stand Selbstmachen im Vordergrund! So haben André und Tobias den Tagesrekord im Zahnradpuzzle aufgestellt, Julius und Paavo schauten bei einer Obduktion an einem äußerst realistischen Dummy genauer hin, Max und Danilo bewiesen ihr Geschick beim Segway-Parkour und E-Longboard fahren. Zahlreiche Damen schminkten sich mit Kunstblut sehr realistische Wunden und ließen ihre Fotos unter #ideen-expo bei Instagram einstellen.
Neben –zig Mitmachaktionen stand beim diesjährigen Besuch die Berufsvorbereitung im Fokus. Eine vielfältige Palette an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten ergänzt nun lokale Präsentationen der Job for you und betriebliche Erkundungsmöglichkeiten. Sicher sind jetzt viele um einige Eindrücke reicher …