Klimagruppe -Schokoladenverkauf

Hier werdet ihr die Stadtedition der Guten Schokolade ab Anfang Juni kaufen können:
– Atlantic Hotel
– Beans Parc Hotel
– Buchhandlung Prien
– Buchhandlung Thalia
– Café Gerda
– Café Morgean
– Century 21 Elpel & Kollegen
– Deutsches Marinemuseum
– Happy Andrej Kioske
– Jade Weser Port Info Center
– Küstenmuseum
– Le Patron Am Meer
– L´Orient Restaurant
– Nautimo Erlebnisbad
– Montys Cafe
– Schönefeld Hörsysteme
– Senfonie
– Speed and Cotton
– Spiel + Baby Dannmann
– Teepalast
– Textildruck Gruber
– Touristen Information
– Unterwegs

https://www.schuelergruppeklima.org/projekte/stadtschokolade/

Zeitreise in die Antike

Römertage und Kalkriese-Fahrt im Jahrgang 6

Ein intensiver Geruch von Knoblauch und Honig weht aus der Küche herüber, während eine Schülerin im Raum nebenan beim Anrühren von Mörtel für antike Mosaike ganz schön ins Schwitzen gerät. Wieder zwei Räume weiter wird genäht: Hier entsteht eine Tunika, als wäre es wieder 50 vor Christus. In der Spieleabteilung fragt heute sicher niemand nach der Playstation, stattdessen werden Walnüsse zu Spielfiguren im römischen Spiel Rundmühle umfunktioniert.

All das konnten die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der IGS Wilhelmshaven am 9. und 10. Mai während ihrer Zeitreise in das antike Rom erleben. Die Römertage sind mittlerweile ein fester Termin im Veranstaltungskalender der IGS und ein echtes Highlight im Schulalltag der Kinder. Einen Tage lang verwandelte sich die IGS dafür in eine antike scholae –  die Schülerinnen und Schüler spürten in den Workshops Römische Spiele, Mode, Mosaike, Tonarbeiten und Kochen nach, wie das Leben vor 2000 Jahren für einen Römer gewesen sein muss. Dabei wurde neben vielerlei praktischen Arbeiten auch theoretisches Wissen zur Römerzeit recherchiert. „In den Workshops haben wir viel ausprobiert, gebaut oder gekocht, jetzt entwerfen wir Flyer zu den verschiedenen Themen und recherchieren dafür im Internet“, erklärt ein Schüler des Jahrgangs.

Das Highlight der Römertage fand für viele Lernende aber sicherlich am zweiten Tag statt. Die Stammgruppen fuhren gemeinsam nach Kalkriese. An diesem Ort in der Nähe von Osnabrück soll vor über 2000 Jahr die legendäre Varusschlacht zwischen den Römern und den Germanen stattgefunden haben. In einem weitläufigen Park erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur, was damals passierte, sondern wurden Teil der Geschichte. Unter der Anleitung der Museumspädagogen wurde die Schlacht an den Originalschauplätzen nachgestellt, um so den historischen Vorkommnissen Leben einzuhauchen. „Wirklich schrecklich, wenn man sich vorstellt, wie hier gekämpft wurde“, reflektiert eine Schülerin im Anschluss. Im Museum sorgten nicht nur die erst vor einigen Jahren entdeckten originalen Rüstungen und römischen Artefakte für erstaunte Blicke, auch das Bekleiden mit der römischen und germanischen Kleidung war für die Schülerinnen und Schüler im wahrsten Sinne des Worte „Geschichte hautnah“.

Nach den zwei Tagen verließen die Schülerinnen und Schüler die Römer und Germanen und reisten zurück ins Jahr 2019. Was bleibt, ist das geweckte geschichtliche Interesse und zahlreiche Erkenntnisse, die sicher noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

Viva México

„Viva México“ heißt es ab dieser Woche an der IGS Wilhelmshaven. Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs haben im Rahmen ihres Spanischunterrichts eine Ausstellung zum Thema „Mexiko“ vorbereitet. Neben Informationstafeln zur politischen Situation sowie dem Leben der Jugendlichen in Mexiko wurde mit viel Liebe zum Detail ein „Altar colorido con ofrendas“ für eine der berühmtesten Künstlerinnen Mexikos, Frida Kahlo, erstellt.

Beitrag von Caroline Pfaffenberger

Zum elften Mal fliegen die Eier

Zur guten Tradition hat sich das Eierfliegen des elften Jahrgangs an der IGS Wilhelmshaven etabliert. Mit Fachkenntnis, Fantasie und höchster Disziplin in allen Phasen des Wettbewerbs haben sich fünf Klassen des Jahrgangs 11 in 36 Teams daran gemessen, wer ein Bio-Ei mit einem kreativen Flugobjekt heil in den Aufenthaltsbereich der Sekundarstufe 2 schweben lassen kann. Dieser Aufgabe sind 35 Teams gerecht geworden. Ein Ei löste sich vor dem Start aus der Verankerung und konnte nicht mehr gerettet werden.

Darüber hinaus galt es wieder einmal, eine Flugzeit von 2-5 Sekunden nicht nur einzuhalten, sondern anhand nachvollziehbarer Parameter möglichst genau vorherzusagen. Dabei musste beispielsweise beim cW-Wert abgeschätzt werden, ob das Flugobjekt näher an der Bundeskanzlerin, einem Ei ohne Bremsvorrichtung oder einer dritten Möglichkeit war. Die ebenfalls vorherzusagende Aufprallgeschwindigkeit wurde wie in den letzten Jahren mit jährlich zunehmendem Professionalisierungsgrad vom Messwerterfassungsbeauftragten Christoph Legler und seinem Team ermittelt. Neben dem Siegerteam um Helene Stahlhut, Leon Klöker, Nantke Born, Lara Poppen und Maileen Pust, denen der Klaus-Harries-Gedächtnispokal überreicht wurde, haben die Teams bleibende Kompetenzen über Kräftegleichgewichte, Bremsbeschleunigungen und die Geschwindigkeit gleichförmiger Bewegungen erworben, einen kurzen naturwissenschaftlichen Vortrag gehalten und sind gemeinsam zu einem Projektergebnis gekommen.

Die fünf Kolleginnen und Kollegen der Physik waren sehr zufrieden mit den Ergebnissen und haben für das kommende Jahr schon kleine Variationen des Wettbewerbs im Kopf. Denn seit elf Jahren ist nach dem Flug vor dem Flug.

Die Bilder zeigen Momente der Entwicklung, der Flugphase und das Siegerteam.

Fast Eagles und Rennteufel fahren zur Regionalmeisterschaft

70 Meter hohe Hallen zeichnen sich nach eineinhalb Stunden Fahrt als Silhouette hinter einem flachen, moorigen Land ab. Die Meyer-Werft in Papenburg.

Team Fast Eagle

Wie schon in den vergangenen Jahren haben sich auch in diesem Jahr wieder junge Menschen der IGS Wilhelmshaven auf den Weg gemacht, um bei den Regionalmeisterschaften des Nordmetall-Cups, auch unter „Formel-1-in-school“ bekannt, anzutreten und erste Erfahrungen in einem überregionalen Wettbewerb zu sammeln. Elf Schülerinnen und Schüler haben sich wöchentlich am Freitagnachmittag im Lernort für Natur und Technik getroffen, um eine nicht unerhebliche Anzahl von Aufgaben für das Rennwochenende am 22./23. März zu erledigen. So haben Mirja, Jule, Paula und Devin für das Team Rennteufel sowie Alina, Zoe, Kyrill, Philipp und Tiam für das Team Fast Eagles mit Hilfe der Profisoftware Solid Edge, einer CAD-Software, ein Rennauto virtuell entworfen, wobei es ein 20-seitiges (!!) Regelwerk zu beachten gab. Die Datei mit dem fertigen Auto haben beide Teams zu Nordmetall nach Hamburg geschickt, wo das Auto aus einem Hartschaumblock per CNC-Maschine gefräst wurde. Als alle mit viel Stolz die gefrästen Autos aus Hamburg in der Hand hielte war die Arbeit aber bei weitem noch nicht erledigt. Es musste noch geschliffen, geprimert und lackiert werden, Achsen mussten gebohrt und Kugellager aufgesetzt werden. Räder und Spoiler mussten per CAD konstruiert, mit einem 3-D-Drucker hergestellt und erstere auch auf die Kugellager aufgesetzt werden. Ein großer Dank dafür, dass dies alles möglich war, geht vor allem an den Lernort für Natur und Technik in Wilhelmshaven, wo der größte Teil der Vorbereitungen stattfand und auch an die Jade-Hochschule, die Studierenden die Möglichkeit einräumt, im Rahmen ihres Studiums als Unterstützung eines solchen Projekts Erfahrungen zu sammeln.

Team Rennteufel

Zusätzlich zu all diesen eher technischen Aufgaben musste ein umfangreiches Portfolio und ein Powerpoint-Vortrag erstellt werden, Sponsoren mussten angesprochen werden und eine Teambox musste ausgestattet werden, in der das Team sich und seine Arbeit präsentieren musste. Für die Teambox wurden Rennfelgen, ein Rennanzug, Flyer, Tischdecken, Laptops und Maskottchen aufgeboten. Alles das haben beide Teams mit viel Einsatz und Durchhaltevermögen innerhalb nur eines halben Jahres hinbekommen. Darauf können alle sehr stolz sein.

Die Meyer-Werft war der Schauplatz des zehnjährigen Jubiläums des Nordmetall-Cups, zu dem sich 16 Junior- und 13 Seniorteams zu Präsentationen und Rennen trafen. Nach allen Wettbewerbsteilen gingen die Kommentare der elf Schülerinnen und Schüler, die die beiden jüngsten Teams des Wettbewerbs gestellt haben, von „mega cool“ über „Atmosphäre unbeschreiblich“, „tolle Erfahrung“ bis zu „Werftführung war echt interessant“. Auch die mitgereisten Eltern und Großeltern waren beeindruckt von den Leistungen ihrer Kinder. Auch wenn sich die Schülerinnen und Schüler bessere Platzierungen erhofft hatten waren sich alle einig, dass man im kommenden Jahr wieder antreten möchte. Mit etwas weniger Zeitdruck, dafür mit vielen Ideen und weitergehenden Konzepten, die man an dem Wochenende bei anderen Teams gesehen und bestaunt hat. Nächsten Freitag wird im Lernort erstmal gefeiert. Das muss natürlich auch sein. Und dann kommt nach einem Rückblick der Ausblick. Denn nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft.

Netzwerk Digitale Bildung – Wir sind dabei!

Am 21. März wurde in Oldenburg, moderiert von Jan-Henning Paul und Holger Klempin von der Arbeitsstelle Schulentwicklung, das Netzwerks „Digitale Bildung in der Unterrichtspraxis“aus der Taufe gehoben. Auch die IGS war bei der Gründung dieses Netzwerkes vertreten. Der Koordinator digitales Lernen, Markus Huflaender und der IT-Beauftragte Alexander Krauße nutzten die Gelegenheit, um mit Lehrerinnen und Lehrern anderer Schulen und anderer Schulformen in den Austausch zu kommen.

Das nächste Netzwerktreffen wird am 05. Juni bei uns an der IGS stattfinden. Wir freuen uns darauf, Kolleginnen und Kollegen aus Schulen in Jever, Delmenhorst, Brake, Edewecht, Bad Zwischenahn und Oldenburg bei uns begrüßen zu dürfen und die Zukunft der digitalen Bildung gemeinsam zu gestalten.

Beitrag von Alexander Krauße

Karneval? Können wir auch!

Siegerkostüme

 

In Jahrgang 5 sind die Jecken los!

Mit Helau und Alaaf begrüßen sich die Jecken und Narren in den Karnevalshochburgen in Deutschland.

Dazu gehört Wilhelmshaven zwar nicht – kräftig gefeiert haben wir aber trotzdem!

 

Der 5. Jahrgang begann den Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück in den Stammgruppenräumen. Dort saßen Piraten, Elfen, Supermänner und -frauen gemeinsam am Tisch und stärkten sich für das bevorstehende Event in der Sporthalle. Doch bevor es zur großen Party ging, prämierten die Stammgruppen noch ihre besten Kostüme.

In der 5.1 siegten Matti als Zombiereiter und Alissa als Superfrau. Die 5.2 entschied sich für Julia als Harley Quinn, Savi als Chinese und Max als Polizist.
Der 5.3 gefielen die Kostüme von Piratin Louisa  und der Dunkelelfe Laetitia am besten. In der 5.4 siegte Bolle als „Mario“.
Der 5.5. gefiel das Kostüm von Lotta, die als Candy Girl ging, besonders gut und die 5.6 wählte die „Pferdeköpfe“ Nick und Leonard   zu ihren Siegern.
In der dritten und vierten Stunde standen Spiele und Tänze auf dem Programm –  und natürlich die Wahl des besten Kostüms.
Da die Schülerinnen und Schüler sich so viel Mühe mit ihren Kostümen gegeben haben und es kaum möglich war, das beste Kostüm zu küren, kam es am Ende zum Stechen.
Die Schülerinnen und Schüler feuerten das „Candy Girl“ und den „Pferdestall“ lauthals an. Frau Pfaffenberger kürte das „Candy Girl“ zur Siegerin und übergab ihr den Buchpreis.
Ansonsten gaben sich die zwei Damen der Tanzschule Dunse große Mühe, uns Tänze beizubringen und auch die Spiele machten großen Spaß.
Die Lehrer, die sich zuvor als Karnevalsmuffel geoutet hatten, schwangen das Tanzbein und feuerten ihre Teams lauthals bei den Wettspielen an.
Besonders zu erwähnen sind an dieser Stelle noch Herr Müller, der mit seinem Ranger-Hut den Dino ritt und Herr Huflaender, der als Pirat unermüdlich seine Goldtaler unter das feiernde Volk brachte.

Beitrag von Mariska Bär

Schüler stellen jahrgangsübergreifende Projekte vor

Der Wahlpflichtbereich aus Jahrgang 9 und 10 der IGS Wilhelmshaven stellte in der vollbesetzten Aula ihre Angebote vor

Zum siebten Mal fand an der IGS Wilhelmshaven der „ProSeko“-Abend statt. Im Projekt „ProSeKo“ („Produktives Selbstkonzept“) haben die Schüler aus Jahrgang 9 und 10 die Möglichkeit, außerhalb von traditionellem Unterricht und Noten nach Interesse aus verschiedenen Modulen auszuwählen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Kürzlich präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse.

Die Bigband beim ProSeko-Abend in der Aula der IGS Wilhelmshaven

Im ersten Halbjahr bestand für die Schüler die Möglichkeit aus über 26 Angeboten auszuwählen. „Neben Modulen, die Kolleginnen und Kollegen anbieten, arbeiten wir auch mit externen Partner wie beispielsweise der Jadehochschule zusammen“, so der ProSeko-Beauftragte Dr. Marc Stuckey, der die Funktion von Projektinitiatorin Nina Helmerichs im vergangenen Sommer übernommen hat.

In dem Rahmenprogramm gab es eine Ausstellung im Foyer, wo z.B. die schuleigene Metallgießerei ihre Produkte ausstellte und Schüler über ihre Aktivitäten beim „Sozialen Handeln“ berichteten, ehe sich in der Aula der IGS weitere Projekte auf der Bühne zeigten. Eröffnet wurde der Abend mit einem Sketch der Theatergruppe, die von Frau Bresan geleitet wird. Anschließend stellten Schüler aus Jahrgang 9 und 10 vor, wie sie Spiele-Apps mit dem Programm „Scratch“ entwickelt haben. Nicht nur Eltern waren überrascht, dass „ihre Kleinen“ bereits so gut programmieren können, sondern auch Mitschüler wollte gleich Zugriff für die Spiele bekommen. Verblüffend waren auch die Experimentiervideos, die die Chemiegruppe des Kooperationsverbunds „Begabungen und Talente fördern“ (KOV) erstellt haben. In einem Zusammenschnitt wurde unterschiedliche Experimente, die der Kurs durchgeführt hat, gezeigt und erklärt.

Unter tosendem Beifall in der bis auf den letzten Platz belegten Aula stellte die Bigband unter der Leitung von Vincent Janetschek und Wolf Hildebrandt ihre neu einstudierten Stücke vor. Die Bigband setzt sich aus Schülern von Jahrgang 7 bis 13 zusammen. „Dass wir Projekte am Laufen haben, wo Siebtklässler mit Abiturienten zusammenarbeiten, ist richtig super“, erfreute sich Dr. Stuckey, der durch den Abend moderierte.

Die ProSeko-Gruppe Film stellte ihren kurseigenen Imagefilm vor, bevor dann die neuen Module für das zweite Halbjahr präsentiert wurden. Danach stellte das KOV-Modul „Englisches Theater“ zwei Szenen aus dem Stück „Snow White“ (Schneewittchen) auf. Hierbei haben sieben Schüler aus dem 6. Jahrgang – als Zwerge mitgespielt. Für einen runden Abschluss sorgte dann noch mal die Theatergruppe von Frau Bresan, die mit einer Art „Mini-Playback-Show“ noch mal für amüsante Momente sorgte und mit großem Beifall bedacht wurde.

Mit über 23 Angeboten ist auch im kommenden Halbjahr für jeden was dabei – von der Verschönerung des Schulgartens, über Geschichte bis hin zum Studium auf Probe. Erneut bieten dann auch wieder Schüler für Schüler Module an. So werden die beiden 10.-Klässler Tom und Thore, die im letzten Halbjahr ihre Junior-Coach-Lizenz an der Schule erworben haben, eine Fußballgruppe trainieren.